Seit mittlerweile neun Jahren wird Cabo Delgado von einem Terroraufstand heimgesucht, der vom Islamischen Staat in Mosambik angeführt wird. Der Konflikt hat bereits mehr als 6.600 Menschenleben gefordert und eine der größten humanitären Krisen im südlichen Afrika ausgelöst, von der Hunderttausende Menschen betroffen sind. Trotz militärischer Gegenmaßnahmen ist es dem mosambikanischen Staat und seinen regionalen sowie internationalen Partnern bisher nicht gelungen, den Aufstand erfolgreich niederzuschlagen, da letzterer nach wie vor von ungelösten sozioökonomischen und politischen Herausforderungen angetrieben wird. Die vorliegende Studie untersucht das aktuelle Ausmaß des Konflikts in Cabo Delgado, die jüngsten Entwicklungen an der Front und die Triebkräfte des Terroraufstands.
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Über diese Reihe
Die Publikationen der Forschungs- und Strategiereihe „Sicherheitsdialog Ostafrika: Einblicke und Perspektiven“ werden in regelmäßigen Abständen vom Regionalprogramm Sicherheitspolitischer Dialog Ostafrika herausgegeben. Ziel der Reihe ist es, über die neuesten sicherheitspolitischen Entwicklungen in der Region Ostafrika analytisch und umfassend zu informieren und dabei das Interesse für diese zunehmend relevante Thematik zu stärken. Sicherheitspolitische Entwicklungen in Ostafrika werden von den Autoren der Reihe in einem breiter gefassten Verständnis untersucht. Neben klassischen sicherheitspolitischen Themen wie zwischenstaatlichen Konflikte oder Terrorismus befasst sich die Reihe ebenfalls mit Themen wie Flucht und Migration sowie die Auswirkung des Klimawandels auf Sicherheit.