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Veranstaltungsberichte

Abschluss der Schulungsreihe zu die Wahlen 2025: Sicherheit als Priorität für friedliche Wahlen

Ein starkes Engagement für friedliche Wahlen: „Die Sicherheitskräfte werden sich der Verantwortung stellen“

Im Rahmen der Vorbereitungen für die Parlamentswahlen im Oktober 2025 in der Elfenbeinküste fand in der Stadt Aboisso die dritte Etappe der Schulungsworkshops zum Thema Sicherheit im Wahlkontext statt. Diese strategische Veranstaltung wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung im Rahmen ihres SIPODI West-Programms organisiert und brachte wichtige Akteure aus den Bereichen Sicherheit, Verwaltung und Zivilgesellschaft der Region Sud-Comoé zusammen. Der Workshop fand vom 10. bis 11. April 2025 statt und bildete den Abschluss einer Reihe von Workshops für die Sicherheitskräfte im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im Oktober 2025.

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Im Rahmen der Vorbereitungen für die Parlamentswahlen im Oktober 2025 in der Elfenbeinküste fand in der Stadt Aboisso die dritte und letzte Etappe der Schulungsworkshops zum Thema Sicherheit im Wahlkontext statt. Diese strategische Veranstaltung wurde vom Programm „Dialog über Sicherheitspolitik in Westafrika“ (SIPODI West) der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert und brachte die obersten Sicherheitsverantwortlichen der Nationalpolizei, der Gendarmerie Nationale und der Verwaltung der Region Sud-Comoé zusammen.

o Ein starkes Engagement für friedliche Wahlen

Zwei Tage lang, am 10. und 11. April, tauschten sich die Teilnehmer – Verwaltungsbehörden, Verteidigungs- und Sicherheitskräfte (FDS), Vertreter der Unabhängigen Wahlkommission (CEI) und Experten – über die Sicherheitsherausforderungen im Zusammenhang mit dem Wahlprozess aus. Die Initiative zielt darauf ab, Risiken zu antizipieren, Kapazitäten zu stärken und die Grundlagen für eine wirksame Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren zu schaffen, die an der Sicherung der Wahlen beteiligt sind.

Die Eröffnungszeremonie war geprägt von eindringlichen Appellen zu professionellem Engagement und zur Achtung der Menschenrechte. Adelis Yapi, SIPODI-Programmbeauftragter der Stiftung, betonte die Bedeutung eines offenen Sicherheitsdialogs in einem manchmal sensiblen Wahlkontext.

Bereichernde Vorträge und praktische Übungen

Mehrere hochkarätige Vorträge prägten die beiden Tage, darunter:

• Prof. Arthur Banga über die Sicherheitsherausforderungen im Zusammenhang mit den Wahlen 2025;

• Ouattara Brahima von der CEI über die Zusammenarbeit zwischen der CEI und den FDS;

• Wodjo Traoré und Dr. Kama Bérenger, Vertreter des Innenministeriums, über Menschenrechte und bürgernahe Polizeiarbeit.

An die Vorträge schlossen praktische Übungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, zum demokratischen Umgang mit Menschenmengen sowie zur Ethik und Neutralität der Sicherheitskräfte an. Spezielle Module wurden von Verantwortlichen der Polizei und der Gendarmerie geleitet.

o Konkrete Empfehlungen zur Stärkung der Sicherheit bei den Wahlen

Am Ende des Seminars wurden mehrere vorrangige Empfehlungen formuliert, darunter:

• Verstärkte Menschenrechtsausbildung der Sicherheitskräfte;

• Formalisierung der Koordinierungsmechanismen zwischen CEI und FDS;

• Verbesserung der Logistik für den Transport der Wahlurnen;

• Einführung der bürgernahen Polizeiarbeit als Instrument zur Prävention von Wahlgewalt;

• Einrichtung lokaler Konzertierungsgremien zwischen FDS, Behörden und Bevölkerung.

Eine Dynamik, die fortgesetzt werden muss

Diese Etappe in Aboisso ist Teil eines umfassenderen nationalen Sensibilisierungsprojekts, das von der Konrad-Adenauer-Stiftung getragen wird. Durch die Förderung der interinstitutionellen Zusammenarbeit und des bürgerschaftlichen Engagements setzt sich das SIPODI-Programm für eine friedliche, demokratische und widerstandsfähige Elfenbeinküste ein.

Das SIPODI West-Programm setzt seine Maßnahmen mit institutionellen Akteuren wie der Akademie der Streitkräfte der Elfenbeinküste (AFA) durch die Unterstützung der Ausbildung der militärischen Elite fort. In den kommenden Monaten sind mehrere weitere Maßnahmen in der Elfenbeinküste und in ganz Westafrika geplant.

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Kontakt Adelis Yapi
Bild Adelis Yapi
Projektkoordinator
adelis.yapi@kas.de +225 27 22 48 18 00
Kontakt Dr. Tobias Rüttershoff
Dr. Tobias Rüttershoff
Leiter des Regionalprogramms Sicherheitspolitischer Dialog Westafrika
tobias.ruettershoff@kas.de +225 27 22 48 1800

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