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Diskussion

Maritimer Handel im Schwarzen Meer im Kontext des Russisch-Ukrainischen Krieges

Am 27. Januar präsentierte die KAS zusammen mit dem PMC Research Center die Ergebnisse ihrer Studie "Maritimer Handel im Schwarzen Meer im Kontext des Russland-Ukraine Krieges“.

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Am 27. Januar präsentierte die KAS zusammen mit dem PMC Research Center (PMC RC) die Ergebnisse ihrer Studie "Maritimer Handel im Schwarzen Meer im Kontext des Russland-Ukraine Krieges“ und veranstaltete eine öffentliche Diskussion darüber.

Inmitten des Krieges ist die Schwarzmeerregion als potenzielle alternative Transportroute ins Rampenlicht gerückt, da Regierungen und Unternehmen versuchen, Russland zu umgehen. Die Transkaspische Internationale Transportroute (TITR), der sogenannte Mittlere Korridor, wurde als eine solche alternative Transportroute besonders hervorgehoben. Infolgedessen hat der Krieg die Bedeutung des Transitpotenzials der Staaten des Südkaukasus, insbesondere Aserbaidschans und Georgiens, gestärkt und auch die Bedeutung der Wiederaufnahme der Beziehungen zu den zentralasiatischen Staaten an die Oberfläche gebracht. Wichtige Initiativen in dieser Hinsicht, wie das geplante Schwarzmeer-Energieunterseekabelprojekt, sowie die Absicht, den Tiefseehafen Anaklia in Georgien zu entwickeln, wurden seit Kriegsbeginn vorangetrieben.

Ziel der Studie war es, den Zustand und die Bedürfnisse des Seehandels im Schwarzen Meer vor dem Hintergrund des russisch-ukrainischen Krieges zu bewerten und entsprechende politische Empfehlungen zu erarbeiten.

In der Präsentation und Diskussion wurden die wichtigsten Richtungen erörtert, die zur Bewältigung der Herausforderungen in der Schwarzmeerregion erforderlich sind, wie z. B. die Milderung der unmittelbaren Folgen des russisch-ukrainischen Krieges, die Bewältigung grundlegender Infrastrukturprobleme und die Überwindung institutioneller und kooperativer Probleme.

Die Ergebnisse wurden von Nika Kapanadze, Forscherin bei PMC RC, und Iryna Kosse, Forscherin am Institute for Economic Research and Policy Consulting Ukraine (IER)  und assoziierte Forscherin bei PMC RC, vorgestellt.

Im Anschluss an die Präsentation fand eine Podiumsdiskussion, unter Moderation von Frau Kosse statt, an der auch Rati Devadze vom georgischen Ministerium für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung (MOESD), Zviad Chumburidze vom EU-Georgia Business Council (EUGBC), Iain Rawlinson von APM Terminals und Irakli Sirbiladze von PMC RC teilnahmen.

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0108 Tiflis
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Stephan Malerius

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