Veranstaltungsberichte

Studien- und Dialogprogramm für eine Delegation des Auswärtigen Ausschusses aus Georgien

Inlandsprogramme der Adenauer-Stiftung

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung sind in dieser Woche der Vorsitzende sowie Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses aus Georgien zu Gast in Berlin. Das Besucherprogramm wurde vom Team Inlandsprogramme organisiert und wird von Frau Dr. Canan Atilgan, Leiterin des Regionalprogramms Politischer Dialog im Südkaukasus der Konrad-Adenauer-Stiftung, begleitet.

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Die Delegation mit Frau Dr. Atilgan traf in Berlin in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung den stellv. Leiter der Hauptabteilung Europäische und Internationale Zusammenarbeit, Frank Priess, sowie den Leiter vom Team Europa/Nordamerika, Jens Paulus und Tim Peters, Referent für Mittel- und Osteuropa, zum Gespräch.

Georgien befindet sich in einer der instabilsten Regionen des euroatlantischen Raumes. In den letzten Jahren hat diese Region für die europäische und regionale Sicherheit zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Die georgischen Regierungen haben seit der Unabhängigkeit eine klare außenpolitische Zielrichtung verfolgt, nämlich die Integration in die euroatlantischen Strukturen.

Dieser Kurs wurde mit der Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU vor einem Jahr sowie der intensivierten Zusammenarbeit mit der NATO seit den Beschlüssen von Wales untermauert.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise in der Ukraine und dem Konflikt zwischen dem Westen und Russland können allerdings innen- und außenpolitische Entwicklung in Georgien Folgewirkungen für die regionale Sicherheit haben. Gleichwohl kann Georgien aber auch zur Festigung der Sicherheitsarchitektur in Europa beitragen.