Workshop

Der Europäische Strukturfonds

mit VŠE

Die EU-Strukturfonds werden für die kommende Förderperiode 2007-2013 neu ausgerichtet. Welche Inhalte werden dort charakterisierend sein?

Details

Workshop zu ausgewaehlten Fragen mit Ing. Irena Šulcové.

Das Herbeiführen einer ausgewogenen Entwicklung zählte seit 1957 zu den Zielen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Ursprünglich sollte der Binnenmarkt die Entwicklung der Mitgliedstaaten gewährleisten und den Abbau des zwischen bestimmten Regionen bestehenden Entwicklungsgefälles ermöglichen. Der Vertrag sah die Errichtung eines Europäischen Sozialfonds ( ESF ) vor mit dem Ziel, die Beschäftigung und die Mobilität der Arbeitnehmer innerhalb des Gebiets der Gemeinschaft zu fördern.

Dank der strukturpolitischen Maßnahmen und der Verabschiedung nationaler makroökonomischer Programme, mit deren Hilfe die Kriterien für die Wirtschafts- und Währungsunion erfüllt werden sollten, ist seit zehn Jahren eine klare Konvergenz zwischen den Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten zu erkennen. So haben die vier ärmsten Länder der Union (Spanien, Portugal, Griechenland und Irland) ihre wirtschaftliche Lage verbessert, wobei Irland, dessen Pro-Kopf-BIP von 64 % des Gemeinschaftsdurchschnitts im Jahr 1983 auf beinahe 90 % im Jahr 1995und auf 118 % im Jahr 2001 angestiegen ist, zweifellos das überzeugendste Beispiel liefert. Diese Erfolge auf nationaler Ebene können allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die zwischen bestimmten Regionen der Union vorhandenen Unterschiede im Lebensstandard teilweise fortbestehen oder sogar zunehmen.

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Veranstaltungsort

Vysoká škola ekonomická nám. W. Churchilla 4, 130 00 Praha 3, č.dv.239 Stará budova

Kontakt

Tomislav Delinić

Tomislav Delinic bild

Leiter des Auslandsbüros Tschechien und Slowakei

tomislav.delinic@kas.de +420731276696
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