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Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Publikationen

IMAGO / Wolfgang Maria Weber

Reaktionen und Hintergründe zur Reduzierung der US-Truppen in Deutschland durch die Trump-Regierung

Rückzug auf Raten oder neue Strategie?

Nur wenige Tage nach der Ankündigung durch Präsident Donald Trump, 5.000 amerikanische Soldaten aus Deutschland abziehen zu wollen, bestätigte Verteidigungsminister Pete Hegseth am 1. Mai 2026, dass die USA innerhalb von sechs bis 12 Monaten diesen Abzug umsetzen wollten. Über das erste Maiwochenende legte der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte weiter nach und erläuterte, dass diesem Abzug weitere folgen würden, aus Deutschland, und möglicherweise auch aus Spanien und Italien. Seitdem dominieren zahlreiche Erklärungsversuche den öffentlichen Raum, inwiefern eine aus Trumps Sicht mangelnde Unterstützung des Iran-Krieges durch die Bundesregierung und in diesem Zusammenhang geäußerte Vorbehalte von Seiten des Bundeskanzlers Friedrich Merz und des Verteidigungsministers Boris Pistorius bei dieser Entscheidung eine Rolle gespielt haben mögen. Ähnliches könnte das Weiße Haus auch dem spanischen Premier Sanchez und Italiens Ministerpräsidentin Meloni als Erklärung entgegenhalten: Truppen-Abzug als Revanche für Sympathie-Entzug. So könnte man es sehen, dieser Ansatz greift aber zu kurz.

IMAGO / ZUMA Press

US-Parteien bestimmen Kandidaturen für Zwischenwahlen

Texas macht es spannend

Das Wahljahr hat begonnen: In Arkansas, North Carolina und Texas haben die Parteien in Vorwahlen ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen im November bestimmt. Für die Demokraten geht es darum, mehrheitsfähige Kandidaten zu finden, um die Kongressmehrheit zu drehen. Die Republikaner wollen ihre Mehrheiten verteidigen, um die Politik von Präsident Trump weiter unterstützen zu können.

IMAGO / Avalon.red

US-Meinungen nach dem ersten Jahr in Trumps zweiter Amtszeit

“Move Fast and Break Things”

Stärke zeigen, Traditionen in Frage stellen, die Interessen Amerikas – und die eigenen – in den Mittelpunkt stellen: Das erste Jahr der zweiten Amtszeit von Präsident Trump war ein Wirbelwind an nationalen und internationalen Veränderungen. Besonders außenpolitisch hat er die Rolle der USA tiefgreifend verändert – und die bestehende Ordnung in Frage gestellt.

KAS

Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA

Trumps Blick auf die Welt

Die neue Nationale Sicherheitsstrategie (NSS) stellt den „America First“-Ansatz – die Erlangung wirtschaftlicher, militärischer und technologischer Macht der USA durch außenpolitische Mittel – in den Mittelpunkt. Erste Reaktionen in Europa waren alarmiert, da die NSS besorgniserregende allgemeine Annahmen über einen „zivilisatorischen“ Niedergang Europas trifft und damit Fragen über die Zukunft der wertebasierten transatlantischen Partnerschaft aufwirft. Gleichzeitig setzt der Kongress bemerkenswert andere Schwerpunkte für das militärische Engagement der USA in Europa.

IMAGO / MediaPunch

Lokale US-Wahlen mit nationaler Bedeutung

November-Wahlen in mehreren US-Bundesstaaten sind Richtungsentscheidungen für Parteien

Weder Präsident noch Kongressmitglieder müssen sich in diesem Jahr zur Wahl stellen. Trotzdem gibt es am 4. November einen Wahltag, an dem in Bundesstaaten und Kommunen wichtige Entscheidungen getroffen werden – und der ein wichtiger Test der politischen Stimmung im Land ist.

IMAGO / ABACAPRESS

US-Meinungen zu Trumps Friedensplan für den Nahen Osten

Nach dem Waffenstillstand: Feiern und Fragen

US-Präsident Donald Trump hat einen Durchbruch erzielt: Mit Verhandlungsgeschick, Druck und persönlichem Einsatz hat er Hamas und Israel zu einer Friedensvereinbarung bewegt. Sie hat dafür gesorgt, dass Kämpfe eingestellt, Hilfsgüter geliefert und vor allem die israelischen Geiseln freigelassen wurden. Nach Jubel in der Region und Lob für den Präsidenten stellen US-Experten jetzt die Frage: Wie geht es weiter?

IMAGO / Anadolu Agency

Department of War: Neuer Name oder neue Mission?

Die Verteidigungsstrategie der Trump-Regierung

Im Herbst will die Trump-Regierung ihre nationale Verteidigungsstrategie veröffentlichen. Obwohl bisher nur wenige Details bekannt sind, gab es kürzlich einen deutlichen Hinweis auf die geplante Richtung: In seiner 200. Executive Order änderte Präsident Trump den Namen des Ministeriums von „Verteidigungsministerium“ in „Kriegsministerium.“

IMAGO / ZUMA Press Wire

Reaktionen zu US-Präsident Trumps Friedensbemühungen für die Ukraine

Bewegung – aber mit welchem Ziel?

Eine schnelle Lösung des Krieges in der Ukraine – das war eines der Wahlversprechen von Präsident Donald Trump. Nach Monaten mit unterschiedlichen Signalen, wie eine solche Lösung für Trump aussehen sollte, traf er sich jetzt innerhalb weniger Tage zuerst mit Russlands Präsident Putin und dann mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj und einer ganzen Reihe von europäischen Staats- und Regierungschefs.

European Union, 2025, CC BY 4.0

Handelspolitische Einigung zwischen USA und EU ermöglicht weitere transatlantische Kooperation

Es geht um mehr als Zölle

Das Ergebnis ist ernüchternd: In letzter Minute haben sich EU und USA auf ein Handelsabkommen geeinigt, das Zölle vorsieht, die vor kurzem noch undenkbar waren. Der wichtige transatlantische Handel bezahlt den Preis für eine weitere transatlantische Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen.

IMAGO / Le Pictorium

Die Außen- und Sicherheitspolitik der neuen Bundesregierung

Von einer "schlafenden Mittelmacht zu einer führenden Mittelmacht"

Deutschland und seine europäischen Verbündeten befinden sich in einem komplexen Sicherheitsumfeld. Die russische Aggression in der Ukraine bedroht weiterhin die europäische Sicherheit im weiteren Sinne, während die besorgniserregende Eskalation im Nahen Osten, die transatlantischen Handelsspannungen und der globale Machtkampf die geopolitische Landschaft weiter verkomplizieren.

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Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.