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Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

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IMAGO / ZUMA Press Wire

Amerika vor der Wahl: Die letzten Stimmen entscheiden

Battlegrounds, Frühwahl und Mobilisierung im Endspurt um die Kongressmehrheiten

Millionen Amerikaner haben bereits gewählt, während Republikaner und Demokraten um die verbleibenden Stimmen kämpfen. Wenige Tage vor den Zwischenwahlen konzentriert sich die Mehrheitsfrage auf eine überschaubare Zahl von Bundesstaaten und Wahlkreisen. Die Demokraten gehen mit günstigeren Aussichten für das Repräsentantenhaus in den Endspurt; im Senat bleiben mehrere Wege zur Mehrheit offen. Donald Trump bildet für beide Parteien einen zentralen Bezugspunkt. Entscheidend wird jedoch, wie sich nationale Stimmung, persönliche Kandidatenprofile und die Mobilisierung vor Ort am 3. November in Mandate übersetzen.

IMAGO / Xinhua

US-Midterms 2026: Von der Botschaft zur Stimmabgabe

Themen, Strategien und Mobilisierung im Kampf um den Kongress

Vor den amerikanischen Midterms verfolgen Republikaner und Demokraten unterschiedliche Wege zur Mehrheit: Die einen werben mit Steuerentlastungen und warnen vor ihren politischen Gegnern, die anderen verbinden hohe Lebenshaltungskosten mit der Forderung nach mehr Kontrolle in Washington. Zugleich rücken in mehreren umkämpften Rennen Vorwürfe von Korruption und Interessenkonflikten stärker in den Mittelpunkt des Wahlkampfs. Beide stehen vor derselben Herausforderung: Sie müssen ihre Botschaften zu Menschen bringen, die Politik häufig nur beiläufig verfolgen. Zwischen Fernsehwerbung, kurzen Videoclips und KI-Suchergebnissen verändert sich damit auch die Wahlkampfstrategie.

IMAGO / ZUMA Press Wire

Wer finanziert den Kampf um den Kongress?

Wahlkampfgelder und politische Prioritäten bei den US-Midterms 2026

Wenige Wochen vor den Midterms fließen Hunderte Millionen Dollar in den Kampf um die Kontrolle des Kongresses. Neben den offiziellen Wahlkampfkassen der Kandidaten prägen Parteien, Super-PACs, Großspender und wirtschaftliche Interessengruppen zunehmend die politische Auseinandersetzung. Die Verteilung dieser Mittel bietet einen aufschlussreichen Blick darauf, welche Rennen als entscheidend für die Mehrheitsverhältnisse gelten und welche politischen Anliegen besonders stark unterstützt werden. Zugleich verdeutlicht sie die komplexe Struktur der amerikanischen Wahlkampffinanzierung, in der nicht nur die verfügbare Geldmenge zählt, sondern auch die Kontrolle über deren Verwendung. Die Analyse der Finanzströme ergänzt daher Umfragen und Wahlarithmetik um eine weitere wichtige Dimension des diesjährigen Kongresswahlkampfs.

IMAGO / Winfried Rothermel

Wo Amerika wirklich entscheidet

Die politische Geografie der U.S. Midterms 2026

435 Sitze im Repräsentantenhaus, 35 Senatswahlen und viele weitere lokale und regionale Wahlen, dennoch dürfte sich die Kontrolle über den Kongress am 3. November in nur wenigen Bundesstaaten und Wahlkreisen entscheiden. Die Midterms 2026 werden von nationalen Themen geprägt, doch ihre Auswirkungen werden höchst unterschiedlich auf der amerikanischen Wahlkarte sichtbar. Während im Senat eine kleine Gruppe von Bundesstaaten über die Mehrheit entscheidet, konzentriert sich der Wettbewerb im Repräsentantenhaus auf wenige Dutzend Congressional Districts. Darüber hinaus verschiebt sich die politische Geografie weiter: Ehemals demokratisch geprägte Industriegebiete wählen republikanischer, wachsende Vorstädte teilweise demokratischer und die noch 2024 viel diskutierten Zugewinne Donald Trumps unter Hispanic voters und Nichtwählern erweisen sich nicht überall als stabil. Wer verstehen will, wer den Kongress künftig kontrolliert, muss deshalb nicht nur darauf schauen, wie Amerika wählt, sondern vor allem wo.

IMAGO / Anadolu Agency

Endspurt vor den U.S. Midterms 2026

Wo steht Amerika knapp sieben Wochen vor der Wahl?

„Pretend that I’m on the ballot“: Mit diesem Appell versucht Donald Trump, seine Anhänger für die Midterm-Wahlen am 3. November zu mobilisieren, obwohl er selbst nicht zur Wahl steht. Zur Wahl stehen das gesamte Repräsentantenhaus, ein Teil des Senats sowie zahlreiche Ämter in den Bundesstaaten. Knapp sieben Wochen vor der Wahl bestimmen vor allem die wirtschaftliche Lage, die politische Bilanz der Trump-Regierung und die Frage nach den künftigen Mehrheitsverhältnisse in Washington den Wahlkampf. Nach der politischen Sommerpause haben beide Parteien ihre Kampagnen intensiviert. Während die Republikaner auf die Mobilisierung ihrer Wähler und die Unterstützung durch Präsident Donald Trump setzen, rücken die Demokraten insbesondere die Lebenshaltungskosten und die Folgen der Regierungspolitik in den Mittelpunkt. Die politische Stimmung nach der Sommerpause zeigt, welche Themen den Wahlkampf derzeit prägen und vor welchen Herausforderungen die beiden Parteien knapp sieben Wochen vor der Wahl stehen.

IMAGO / ZUMA Press Wire

250 Jahre USA - Der ewige amerikanische Traum

Hintergründe und Einordnung zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten von Amerika

Präsident Donald Trump kündigte an, der diesjährige Independence Day und die begleitenden Feierlichkeiten würden die „most spectacular Trump rally of them all“ sein. Eine Aussage, die aufhorchen lässt. Nicht nur wegen ihrer Tonalität, sondern auch, weil ein traditionell überparteilicher Feiertag, der die Nation als Ganzes feiern soll, in einen politischen Kontext gerückt wird. Fast als wäre es seine Feier. Zwischen diesen beiden Bildern – dem beinahe zeitlosen Ideal eines geeinten Landes und einer Gegenwart, in der nationale Symbole zunehmend politisch betrachtet werden – bewegen sich die Vereinigten Staaten auf ihren 250. Geburtstag zu.

IMAGO / Photosport NZ

Hintergründe und Einordnung zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten

Sommermärchen mit Stolpersteinen?

Als am 11. Juni in Mexiko-Stadt das Eröffnungsspiel der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 angepfiffen wurde, begann das größte Turnier der WM-Geschichte. Erstmals nehmen 48 Mannschaften teil, gespielt wird in den USA, Mexiko und Kanada. Doch die eigentliche Besonderheit dieser Weltmeisterschaft liegt womöglich nicht auf dem Spielfeld. Während die politische Bedeutung des Turniers in den Vereinigten Staaten kaum zu übersehen ist, bleibt die öffentliche Begeisterung bislang überraschend verhalten. Präsident Donald Trump hat die Vorbereitungen eng begleitet, eine nationale WM-Task-Force eingerichtet, an zentralen FIFA-Veranstaltungen teilgenommen und angekündigt, dem Weltmeister persönlich den Pokal zu überreichen. Gleichzeitig deuten Umfragen darauf hin, dass große Teile der amerikanischen Bevölkerung der Weltmeisterschaft bislang mit vergleichsweise geringem Interesse entgegensehen. Gerade dieses Spannungsverhältnis eröffnet einen aufschlussreichen Blick auf die Vereinigten Staaten als Gastgeber.

IMAGO / Wolfgang Maria Weber

Reaktionen und Hintergründe zur Reduzierung der US-Truppen in Deutschland durch die Trump-Regierung

Rückzug auf Raten oder neue Strategie?

Nur wenige Tage nach der Ankündigung durch Präsident Donald Trump, 5.000 amerikanische Soldaten aus Deutschland abziehen zu wollen, bestätigte Verteidigungsminister Pete Hegseth am 1. Mai 2026, dass die USA innerhalb von sechs bis 12 Monaten diesen Abzug umsetzen wollten. Über das erste Maiwochenende legte der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte weiter nach und erläuterte, dass diesem Abzug weitere folgen würden, aus Deutschland, und möglicherweise auch aus Spanien und Italien. Seitdem dominieren zahlreiche Erklärungsversuche den öffentlichen Raum, inwiefern eine aus Trumps Sicht mangelnde Unterstützung des Iran-Krieges durch die Bundesregierung und in diesem Zusammenhang geäußerte Vorbehalte von Seiten des Bundeskanzlers Friedrich Merz und des Verteidigungsministers Boris Pistorius bei dieser Entscheidung eine Rolle gespielt haben mögen. Ähnliches könnte das Weiße Haus auch dem spanischen Premier Sanchez und Italiens Ministerpräsidentin Meloni als Erklärung entgegenhalten: Truppen-Abzug als Revanche für Sympathie-Entzug. So könnte man es sehen, dieser Ansatz greift aber zu kurz.

IMAGO / ZUMA Press

US-Parteien bestimmen Kandidaturen für Zwischenwahlen

Texas macht es spannend

Das Wahljahr hat begonnen: In Arkansas, North Carolina und Texas haben die Parteien in Vorwahlen ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen im November bestimmt. Für die Demokraten geht es darum, mehrheitsfähige Kandidaten zu finden, um die Kongressmehrheit zu drehen. Die Republikaner wollen ihre Mehrheiten verteidigen, um die Politik von Präsident Trump weiter unterstützen zu können.

IMAGO / Avalon.red

US-Meinungen nach dem ersten Jahr in Trumps zweiter Amtszeit

“Move Fast and Break Things”

Stärke zeigen, Traditionen in Frage stellen, die Interessen Amerikas – und die eigenen – in den Mittelpunkt stellen: Das erste Jahr der zweiten Amtszeit von Präsident Trump war ein Wirbelwind an nationalen und internationalen Veränderungen. Besonders außenpolitisch hat er die Rolle der USA tiefgreifend verändert – und die bestehende Ordnung in Frage gestellt.

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