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The Evolution of NATO Summitry and Priorities

Issue Brief

Anlässlich des jüngsten NATO-Gipfels in Ankara untersucht Dr. Phyllis Berry, wie sich die Prioritäten des Bündnisses im Zuge der Gipfeltreffen 2024 in Washington, 2025 in Den Haag und 2026 in Ankara als Reaktion auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine, den Wandel in der US-Politik und die wachsenden Verteidigungsaufgaben Europas entwickelt haben. Sie argumentiert, dass Deutschland eine zentrale Rolle dabei spielen kann, eine stärkere europäische Säule innerhalb der NATO aufzubauen und höhere Verteidigungsausgaben in glaubwürdige militärische Fähigkeiten umzusetzen. Die Studie ist auf Englisch.

JAXPORT under cc by 2.0

USMCA vor der Bewährungsprobe

Historie, Stand der Dinge und die Bedeutung für EU und Deutschland

Am 1. Juli 2026 wurde mit dem sogenannten „Joint Review“ erstmals eine reguläre Überprüfung des United States-Mexico-Canada Agreement (USMCA) durch die Vertragsstaaten vorgenommen. Das Ergebnis: Die USA verweigerten die Zustimmung zur Verlängerung des Abkommens in seiner jetzigen Form.

IMAGO / ZUMA Press Wire

250 Jahre USA - Der ewige amerikanische Traum

Hintergründe und Einordnung zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten von Amerika

Präsident Donald Trump kündigte an, der diesjährige Independence Day und die begleitenden Feierlichkeiten würden die „most spectacular Trump rally of them all“ sein. Eine Aussage, die aufhorchen lässt. Nicht nur wegen ihrer Tonalität, sondern auch, weil ein traditionell überparteilicher Feiertag, der die Nation als Ganzes feiern soll, in einen politischen Kontext gerückt wird. Fast als wäre es seine Feier. Zwischen diesen beiden Bildern – dem beinahe zeitlosen Ideal eines geeinten Landes und einer Gegenwart, in der nationale Symbole zunehmend politisch betrachtet werden – bewegen sich die Vereinigten Staaten auf ihren 250. Geburtstag zu.

IMAGO / Photosport NZ

Hintergründe und Einordnung zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten

Sommermärchen mit Stolpersteinen?

Als am 11. Juni in Mexiko-Stadt das Eröffnungsspiel der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 angepfiffen wurde, begann das größte Turnier der WM-Geschichte. Erstmals nehmen 48 Mannschaften teil, gespielt wird in den USA, Mexiko und Kanada. Doch die eigentliche Besonderheit dieser Weltmeisterschaft liegt womöglich nicht auf dem Spielfeld. Während die politische Bedeutung des Turniers in den Vereinigten Staaten kaum zu übersehen ist, bleibt die öffentliche Begeisterung bislang überraschend verhalten. Präsident Donald Trump hat die Vorbereitungen eng begleitet, eine nationale WM-Task-Force eingerichtet, an zentralen FIFA-Veranstaltungen teilgenommen und angekündigt, dem Weltmeister persönlich den Pokal zu überreichen. Gleichzeitig deuten Umfragen darauf hin, dass große Teile der amerikanischen Bevölkerung der Weltmeisterschaft bislang mit vergleichsweise geringem Interesse entgegensehen. Gerade dieses Spannungsverhältnis eröffnet einen aufschlussreichen Blick auf die Vereinigten Staaten als Gastgeber.

IMAGO / Wolfgang Maria Weber

Reaktionen und Hintergründe zur Reduzierung der US-Truppen in Deutschland durch die Trump-Regierung

Rückzug auf Raten oder neue Strategie?

Nur wenige Tage nach der Ankündigung durch Präsident Donald Trump, 5.000 amerikanische Soldaten aus Deutschland abziehen zu wollen, bestätigte Verteidigungsminister Pete Hegseth am 1. Mai 2026, dass die USA innerhalb von sechs bis 12 Monaten diesen Abzug umsetzen wollten. Über das erste Maiwochenende legte der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte weiter nach und erläuterte, dass diesem Abzug weitere folgen würden, aus Deutschland, und möglicherweise auch aus Spanien und Italien. Seitdem dominieren zahlreiche Erklärungsversuche den öffentlichen Raum, inwiefern eine aus Trumps Sicht mangelnde Unterstützung des Iran-Krieges durch die Bundesregierung und in diesem Zusammenhang geäußerte Vorbehalte von Seiten des Bundeskanzlers Friedrich Merz und des Verteidigungsministers Boris Pistorius bei dieser Entscheidung eine Rolle gespielt haben mögen. Ähnliches könnte das Weiße Haus auch dem spanischen Premier Sanchez und Italiens Ministerpräsidentin Meloni als Erklärung entgegenhalten: Truppen-Abzug als Revanche für Sympathie-Entzug. So könnte man es sehen, dieser Ansatz greift aber zu kurz.

Autonomy and Alliance

Aligning Transatlantic Defense Industries for a New Strategic Landscape

"Autonomy and Alliance: Aligning Transatlantic Defense Industries for a New Strategic Landscape" analysiert den tiefgreifenden Wandel der transatlantischen Sicherheitsbeziehungen. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden europäischen Eigenverantwortung in der Verteidigung und sich verändernder strategischer Prioritäten der USA untersucht die Studie, wie eine stärkere europäische Verteidigungsindustrie aufgebaut werden kann, ohne die zentrale Rolle der NATO und der transatlantischen Zusammenarbeit zu schwächen.

IMAGO / ZUMA Press

US-Parteien bestimmen Kandidaturen für Zwischenwahlen

Texas macht es spannend

Das Wahljahr hat begonnen: In Arkansas, North Carolina und Texas haben die Parteien in Vorwahlen ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen im November bestimmt. Für die Demokraten geht es darum, mehrheitsfähige Kandidaten zu finden, um die Kongressmehrheit zu drehen. Die Republikaner wollen ihre Mehrheiten verteidigen, um die Politik von Präsident Trump weiter unterstützen zu können.

Supreme Court vs. Trump

Das Zollurteil und seine Folgen

Im Februar verkündete der Supreme Court der USA das langerwartete Urteil zur Zollpolitik von Präsident Trump. Im Verfahren „Learning Resources, Inc v. Donald J. Trump“ entschied das Gericht, dass die umfassenden Zölle, die Präsident Trump unter Berufung auf den International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) verhängt hatte, seine Befugnisse übersteigen.

IMAGO / Avalon.red

US-Meinungen nach dem ersten Jahr in Trumps zweiter Amtszeit

“Move Fast and Break Things”

Stärke zeigen, Traditionen in Frage stellen, die Interessen Amerikas – und die eigenen – in den Mittelpunkt stellen: Das erste Jahr der zweiten Amtszeit von Präsident Trump war ein Wirbelwind an nationalen und internationalen Veränderungen. Besonders außenpolitisch hat er die Rolle der USA tiefgreifend verändert – und die bestehende Ordnung in Frage gestellt.

KAS

Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA

Trumps Blick auf die Welt

Die neue Nationale Sicherheitsstrategie (NSS) stellt den „America First“-Ansatz – die Erlangung wirtschaftlicher, militärischer und technologischer Macht der USA durch außenpolitische Mittel – in den Mittelpunkt. Erste Reaktionen in Europa waren alarmiert, da die NSS besorgniserregende allgemeine Annahmen über einen „zivilisatorischen“ Niedergang Europas trifft und damit Fragen über die Zukunft der wertebasierten transatlantischen Partnerschaft aufwirft. Gleichzeitig setzt der Kongress bemerkenswert andere Schwerpunkte für das militärische Engagement der USA in Europa.