Publikationen

Reuters

Einzeltitel

Corona-Pandemie in Afrika: Mehr Armut, Krisen und Konflikte?

von Henning Suhr, Benno Müchler, Thomas Schiller, Florian Karner, Mathias Kamp, Daniel El-Noshokaty, Veronika Ertl, Martina Kaiser

Einblicke in Côte d‘Ivoire, DR Kongo, Mali, Südafrika, Tansania, Uganda
Die Corona-Pandemie ist auch in Afrika angekommen. Wir berichten über die Situation vor Ort in Côte d‘Ivoire, DR Kongo, Mali, Südafrika, Tansania und Uganda. Und wir gehen der Frage nach, was die deutsche Politik tun kann, um die negativen Effekte des Corona-Virus abzumildern. Wie können sich die Länder vor weiteren Pandemien besser schützen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Publikation.
Neil Palmer/flickr/Lizenz CC BY-NC 2.0

Länderberichte

Zwischen Gewohnheit und Gesetzgebung: Landrechte in Westafrika

von Katharina Hopp

Wege zur Implementierung der bestehenden Landrechte von Frauen in Burkina Faso, Benin und Togo
Die Mehrheit der Bevölkerung in Burkina Faso, Benin und Togo lebt von der Land- und Viehwirtschaft. Der rechtliche Rahmen für die Bodenbewirtschaftung ist von einem Dualismus geprägt zwischen dem staatlichen Recht und den traditionellen Gewohnheitsrechten. Überwiegend regeln lokale Gewohnheitsrechte noch den Besitz, die Nutzung und die Übertragung von Land. Nur wenige Kleinbauern sind als Grundstücksbesitzer staatlich registriert. In diesem Kontext verfügen Frauen de facto über keinen gesicherten Zugang zu Land – trotz ihrer zentralen Rolle in der Landwirtschaft und gesetzlicher Gleichstellung. Um den Implementierungsprozess moderner Landgesetze und damit insbesondere die wirtschaftliche Rolle von Frauen und die Ernährungssicherung zu stärken, ist ein intensiver Dialog und eine enge Kooperation zwischen den direkt betroffenen Frauen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, traditionellen sowie religiösen Autoritäten, Behörden und anderen politischen Entscheidungsträgern notwendig.
Reuters

Länderberichte

Sündenbock und Sehnsuchtsort

von Florian Karner, Nino Galetti, Nele Katharina Wissmann

Staatsbesuch von Präsident Macron in der Cote d´Ivoire
Der Blick auf die ehemalige Kolonialmacht Frankreich ist in Côte d’Ivoire zwiegespalten. Nun wird Emmanuel Macron zum Staatsbesuch erwartet.
Presidence du Benin / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Länderberichte

Ein Präsident überholt sein Land

von Florian Karner

Die Lage in Benin bleibt angespannt: Wahldebakel, Handelskrieg und nun die Ausweisung des EU-Leiters
Die Ausweisung des deutschen Leiters der EU-Botschaft Oliver Nette vor knapp zwei Wochen ist nur das letzte Glied einer langen Kette von Ereignissen, welche Anlass zur kritischen Betrachtung der jüngsten Entwicklung des westafrikanischen Landes geben. Bereits die Parlamentswahlen im April 2019 markierten einen deutlichen Einschnitt in die demokratische Entwicklung des Landes seit den 1990er Jahren.

Einzeltitel

Wachstum mit Hindernissen

von Burkhardt Hellemann, Mathias Kamp, Florian Karner, Vladimir Kreck, Daniel El-Noshokaty, Gunter Rieck Moncayo

Highlights zur wirtschaftlichen Entwicklung in Subsahara-Afrika
Diese Publikation gibt es nur in französischer Sprache

Länderberichte

Alter Wein in alten Schläuchen?

von Florian Karner

Côte d’Ivoire: Eine aktuelle Bestandsaufnahme mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen 2020
Côte d’Ivoire wird 2019 voraussichtlich zu den globalen Top 10 der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften gehören. Erneut werden knapp 7% Wirtschaftswachstum prognostiziert. Vor allem die westafrikanische Metropole Abidjan boomt. Die makroökonomischen Kennzahlen werden von zahlreichen internationalen Institutionen in höchsten Tönen gelobt. Das Land klettert in verschiedenen internationalen Indices weiter nach oben. Doch unter der Oberfläche sieht es nicht nur rosig aus. Das Wachstum kommt nicht bei der Bevölkerung an, die junge Generation fühlt sich ungehört und orientierungslos. 18 Monate vor den Präsidentschaftswahlen ist die innenpolitische Lage angespannt, alte und neue Trennlinien rufen Erinnerungen an die schweren politischen Krisen der letzten zwei Jahrzehnte wach. Allseits beschwört man Frieden und die nationale Versöhnung. Doch niemand kann derzeit mit Gewissheit sagen, ob den vermeintlich weisen Worten der politischen Schlüsselakteure auch die entsprechenden Taten folgen werden und sich die Stabilität im Land dauerhaft halten kann.

Einzeltitel

APPEL A CANDIDATURE

Formation en journalisme d'investigation économique

Einzeltitel

Manuel : Les Institutions de la République et des Autorités Administratives Indépendantes de la Côte d’Ivoire

La Côte d’Ivoire, s’est dotée depuis le 08 novembre 2016 d’une nouvelle constitution. Cette constitution crée, en plus des institutions existantes, des nouvelles institutions pour l’animation de la vie socio-politique du pays.

Einzeltitel

Étude : Réconciliation nationale en Côte d'Ivoire : Où en sommes nous ?

Évaluation du processus de réconciliation nationale en Côte d'Ivoire
La Côte d’Ivoire a connu la rupture de son contrat social, d’abord avec le coup d’état de 1999 et ensuite celui manqué du 19 septembre 2002 qui s’est mué en une rébellion armée avec la partition du pays entre le nord et le sud. Les élections de 2010 sensées être celles de sortie de crise vont connaitre finalement un dénouement violent avec officiellement 3000 morts, plus de 150 femmes violées et de nombreux déplacés internes, sans compter les nombreux dégâts matériels.
© jbdodane / flickr / CC BY-NC 2.0

Länderberichte

Währung wider Willen

von Peter Koch

Die Debatte um den Franc-CFA
Nicht erst nach seinem Rekordtief gegenüber dem Dollar im April 2018 und den in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Protesten in den Metropolen West- und Zentralafrikas, steht die Gemeinschaftswährung Franc-CFA, die in 14 afrikanischen Ländern von rund 155 Millionen Einwohnern verwendet wird, im Mittelpunkt einer leidenschaftlich geführten Debatte. Zwei große Fragen werden dabei immer wieder gestellt: Ist der Franc-CFA Gewinn oder Hindernis für die Entwicklung der Mitglieder seiner Währungsgemeinschaft und sollte eine neue, „echte“ Gemeinschaftswährung geschaffen werden?