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Die rasante Digitalisierung eröffnet neue Chancen für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft – zugleich bringt sie komplexe sicherheitspolitische und rechtliche Herausforderungen mit sich. Cybersicherheit ist längst zu einem zentralen Faktor nationaler Sicherheit geworden, insbesondere für die Länder Zentralasiens.
Vor diesem Hintergrund organisieren das Regionalprogramm Zentralasien der Konrad-Adenauer-Stiftung und die Nationale Universität Kirgisistans gemeinsam mit der Association „Lawyers of Kyrgyzstan“ eine Fachkonferenz, in deren Mittelpunkt Cyberbedrohungen und ihre Auswirkungen auf die nationale Sicherheit der zentralasiatischen Staaten stehen. Diskutiert werden aktuelle politische und rechtliche Rahmenbedingungen, institutionelle Herausforderungen sowie nationale und regionale Handlungsansätze im Bereich der Cybersicherheit.
An der Veranstaltung nehmen Abgeordnete, Vertreter staatlicher Institutionen und Ministerien, Rechtsschutzorganisationen, Think Tanks sowie wissenschaftlicher Einrichtungen teil. Hochrangige Expertinnen und Experten aus Kirgisistan, Usbekistan, Kasachstan und Tadschikistan bringen dabei unterschiedliche nationale Perspektiven und fachliche Kompetenzen in die Diskussion ein.
Die Konferenz bietet eine Plattform für den interdisziplinären Austausch zwischen Politik, Recht und Wissenschaft und zielt darauf ab, regionale Kooperationen zu stärken sowie gemeinsame Lösungsansätze für die wachsenden Herausforderungen im digitalen Raum zu entwickeln.
Im Rahmen der Konferenz ist zudem die Unterzeichnung einer Reihe von Memoranden über die Zusammenarbeit zwischen kirgisischen, kasachischen und tadschikischen juristischen Bildungseinrichtungen vorgesehen.