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Das zentralasiatische Sicherheitsforum in Duschanbe, organisiert durch das Zentrum für Strategische Studien beim Präsidenten der Republik Tadschikistan und das Regionalprogramm Zentralasien der Konrad‑Adenauer‑Stiftung, widmet sich den aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen in einer Zeit, in der internationale Normen zunehmend an Klarheit verlieren und geopolitische Veränderungen neue Risiken, aber auch strategische Chancen für die Region mit sich bringen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Zentralasien eine stabile Sicherheitsarchitektur entwickeln kann, die vorhandene Potenziale nutzt und zugleich auf kommende Herausforderungen vorbereitet.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Rolle einer aktiven, ausgewogenen Außenpolitik sowie der Bedeutung enger regionaler Kooperation. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die wachsende Zusammenarbeit der zentralasiatischen Staaten bereits zu einer Art Schutzmechanismus für die gesamte Region geworden ist. Ebenso wird diskutiert, wie ein abgestimmtes Vorgehen im Austausch mit externen Partnern – insbesondere im Format „5+1“ – dazu beitragen kann, Risiken zu reduzieren und neue Impulse für nachhaltige Entwicklung zu setzen.
Das Forum schafft einen Rahmen, um Perspektiven für eine vertiefte sicherheitspolitische Zusammenarbeit auszuloten, bestehende Hindernisse regionaler Kooperation zu identifizieren und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu suchen.
Die Ergebnisse der Diskussionen fließen in einen Sammelband ein, der die wichtigsten Erkenntnisse und Empfehlungen des Forums dokumentiert und einem breiteren Fachpublikum zugänglich macht.