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Nach der Unabhängigkeit Usbekistans erhielten Historiker, Vertreter der Öffentlichkeit und Angehörige der Opfer politischer Repressionen die Möglichkeit, die tragischen Kapitel der jüngeren Vergangenheit aufzuarbeiten und öffentlich darüber zu sprechen.
Der neue Führer beleuchtet am Beispiel der Stadt Namangan ein tragisches Kapitel der usbekischen Geschichte. Er dokumentiert historische Fakten und stellt konkrete Orte vor, die mit der Repressionspolitik des sowjetischen totalitären Regimes verbunden sind. Zahlreiche Fotografien, Erinnerungen von Zeitzeugen und eine Karte mit historischen Stätten, die besichtigt werden können, machen die Geschichte anschaulich.
Der Führer setzt eine Reihe von Publikationen fort, die bereits den Städten Taschkent, Samarkand und Buchara gewidmet waren. Er verbindet wissenschaftliche Aufarbeitung mit historischer Bildungsarbeit und macht die Geschichte der politischen Repressionen in Usbekistan einem breiten Publikum zugänglich.
Verfasst wurde der Führer von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Staatlichen Gedenkmuseums für die Opfer der Repressionen beim Ministerkabinett der Republik Usbekistan. Im April 2025 führten sie mit finanzieller und organisatorischer Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung eine Forschungsreise nach Namangan und in die umliegende Region durch. Die Konrad-Adenauer-Stiftung fördert wissenschaftliche Forschung und Publikationen zur Geschichte der politischen Repressionen in Zentralasien.
Der Führer ist auf Usbekisch und Deutsch erschienen.
An der Präsentation nehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Öffentlichkeit, Journalisten sowie Angehörige der Opfer politischer Repressionen teil.