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Das Regionalprogramm Zentralasien der Konrad-Adenauer-Stiftung und das Gedenkmuseum für die Opfer der Repressionen beim Ministerkabinett der Republik Usbekistan organisieren eine internationale Konferenz, die sich der usbekischen und deutschen Museumswissenschaft widmet und dabei Geschichte, praktische Erfahrungen sowie Entwicklungsperspektiven in den Mittelpunkt stellt.
Die Konferenz bringt führende Historiker und Museumsexperten aus Usbekistan, Kirgisistan, Kasachstan, Aserbaidschan und Deutschland zusammen. Die deutsche Erfahrung im Museumswesen teilt Dr. Jens Bortloff, Kaufmännischer Geschäftsführer und stellvertretender Direktor des TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim. In seinem Vortrag geht er auf neue Trends und zentrale Herausforderungen im Museumsmanagement des 21. Jahrhunderts ein. Dabei stellt er aktuelle Entwicklungen vor und präsentiert innovative Ansätze, wie Museen ihre Arbeit zeitgemäß gestalten, ihr Publikum erweitern und den Spagat zwischen Tradition und modernen Erwartungen meistern können.
Im Rahmen der Konferenz finden außerdem Fachbesuche im Gedenkmuseum für die Opfer der Repressionen sowie im Geologischen Museum in Taschkent statt. Darüber hinaus macht sich Dr. Bortloff mit der Arbeit des Agrarmuseums der Staatlichen Agraruniversität beim Landwirtschaftsministerium Usbekistans sowie der Filiale des Gedenkmuseums für die Opfer der Repressionen in Samarkand vertraut und nimmt am thematischen Fachbesuch „Auf den Spuren der Repressionen des totalitären Regimes in Samarkand“ teil.
Mit dieser Konferenz wird ein Raum geschaffen, in dem unterschiedliche nationale Erfahrungen und Perspektiven auf die Museumsarbeit zusammentreffen. Ziel ist es, voneinander zu lernen, bewährte Praktiken auszutauschen und neue Impulse für die Weiterentwicklung der Museumslandschaft sowie für die Geschichtsaufarbeitung in Usbekistan und in der Region zu setzen.