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Studien- und Dialogprogramm für junge Politikberater aus Israel

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung sind in dieser Woche junge Politikberater aus Israel zu Gast in Berlin um sich mit der deutschen Gesellschaft und dem politischen System vertraut zu machen, gemeinsame Interessen der deutsch-israelischen Zusammenarbeit zu identifizieren und nachhaltige Kontakte mit deutschen politischen Vertretern zu knüpfen. Das Besucherprogramm wurde vom Team Inlandsprogramme organisiert und wird von Frau Gaiser und Frau Kedem, Projektmanagerin und -assistentin im Auslandsbüro Israel, begleitet.

In diesem Jahr wird in Deutschland und Israel das 50-jährige Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel begangen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich dafür ein, dass die Bedeutung und die außerordentliche Qualität dieser besonderen Beziehungen in Israel und Deutschland stärker wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Dieses Anliegen ist einer der wichtigsten Inhalte im Dialog mit unseren parlamentarischen Partnern in Israel, besonders in der Zusammenarbeit mit dem Büro des Likud-Abgeordneten und Knessetsprechers Yuli Edelstein.

Gemeinsam möchten die KAS Israel und Knessetsprecher Yuli Edelstein auch jüngere Zielgruppen mit Aussicht auf eine politische Karriere als Partner für die Stärkung der deutsch-israelischen Beziehungen gewinnen. Deshalb reiste eine ausgewählte Delegation im Jubiläumsjahr nach Deutschland. Unter den Delegationsteilnehmern befinden sich hochrangige politische Berater bspw. des Ministerpräsidenten, des Verteidigungsministers, des Finanzministers und des Vorsitzenden der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe. Die jungen Berater, die verschiedenen Parteien nahe stehen, haben oft Anteil an politischen Entscheidungen der Abgeordneten, sind zugleich in ihren Auffassungen aber besonders offen und interessiert.

Ziel des Programms ist es, die jungen Politikberater mit der deutschen Gesellschaft und dem politischen System vertraut zu machen, gemeinsame Interessen der deutsch-israelischen Zusammenarbeit zu identifizieren und nachhaltige Kontakte mit deutschen politischen Vertretern zu knüpfen. Ein wichtiger Bestandteil des Programms soll auch auf der jüdischen Geschichte in Deutschland und dem heutigen jüdischen Leben in Deutschland liegen. Mit dem Dialog soll ferner ein Austausch darüber ermöglicht werden, wie die Herausforderungen, die beide Länder heute teilen, besser bewältigt werden können. Dazu gehören die Bekämpfung des internationalen Terrorismus und islamistischen Extremismus, die Instabilität im Nahen Osten, Zukunftsperspektiven in der Wirtschaft und dem Energiesektor, der Umgang mit Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit wie auch Fragen der Immigration und Integration.

Contact Person

Katja Christina Plate

Katja Christina Plate

Head of the Department International Dialogue Programs

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