Vom 23. bis 28. Februar 2026 veranstaltete die Konrad-Adenauer-Stiftung Wien das dritte Modul des Young Leaders Programme, das gemeinsam mit dem Robert-Schuman-Institut und der Eduardo Frei Foundation organisiert wird.
Nach zwei vorangegangenen Modulen in Budapest kam damit erneut eine Gruppe engagierter junger politischer Akteurinnen und Akteure aus Kosovo, Albanien, Serbien, Libanon, der Ukraine, Belarus, Montenegro, Armenien, Moldau und Georgien zusammen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in christdemokratischen Parteien und politischen Organisationen ihrer Herkunftsländer aktiv und bringen sich bereits heute in gesellschaftliche und politische Debatten ein. Das Programm richtet sich an junge Menschen, die künftig Verantwortung in Politik und Gesellschaft übernehmen wollen und dafür fachlich wie strategisch vorbereitet werden sollen.
Im Zentrum der Wiener Woche standen die sicherheitspolitischen, geopolitischen und demokratischen Herausforderungen, mit denen Europa und seine Nachbarschaft heute konfrontiert sind. Ziel des Moduls war es, den Teilnehmenden ein vertieftes Verständnis internationaler Zusammenhänge zu vermitteln und ihnen zugleich Raum für Austausch, Reflexion und Vernetzung zu geben. In einer Phase zunehmender geopolitischer Spannungen und wachsender Unsicherheiten im internationalen System kommt der Ausbildung einer verantwortungsbewussten und analytisch geschulten politischen Führung eine besondere Bedeutung zu. Das Programm umfasste eine Reihe von inhaltlich eng aufeinander abgestimmten Vorträgen, Diskussionen und Workshops mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis. Thematisch reichten die Beiträge von aktuellen Entwicklungen in der europäischen Sicherheitsarchitektur über die Rolle der Europäischen Union in ihrer östlichen und südlichen Nachbarschaft bis hin zu Fragen der Resilienz demokratischer Institutionen und Gesellschaften.
Neben der inhaltlichen Vertiefung stand insbesondere der Austausch zwischen den Teilnehmenden im Vordergrund, der durch unterschiedliche nationale Perspektiven und politische Erfahrungen geprägt war und einen wesentlichen Mehrwert des Programms darstellt. Darüber hinaus bot das Modul in Wien zahlreiche Gelegenheiten zur Vernetzung über Ländergrenzen hinweg. In Arbeitsgruppen und informellen Gesprächen konnten die Teilnehmenden ihre jeweiligen politischen Kontexte vergleichen, gemeinsame Herausforderungen identifizieren und Ansätze für zukünftige Zusammenarbeit entwickeln.
Das Young Leaders Programme leistet damit einen konkreten Beitrag zur Stärkung eines transnationalen Netzwerks junger politischer Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, das auf gemeinsamen Werten basiert und langfristig zur Förderung von Stabilität, Kooperation und demokratischer Entwicklung in Europa und seiner Nachbarschaft beitragen kann.