Am 26. Februar 2026 verfolgten rund 100 Teilnehmende über MS Teams eine Veranstaltung zur Frage, wie sich die internationale Ordnung derzeit verändert und welche Folgen sich daraus für Deutschland und Europa ergeben. Die weltpolitischen Entwicklungen, von der Rolle der USA unter Donald Trump bis hin zu Chinas verschärfter Haltung gegenüber Taiwan, standen dabei im Mittelpunkt.
Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch Lina Berends wurde schnell deutlich, wie sehr geopolitische Themen inzwischen in den Alltag hineinwirken. Schlagzeilen über Trump, militärische Drohgebärden im Indopazifik und die Neujustierung globaler Machtblöcke sind längst kein Randphänomen mehr. Auch wirtschaftliche Schlüsselregionen wie Silicon Saxony könnten von internationalen Konflikten direkt betroffen sein, etwa durch mögliche Störungen globaler Lieferketten.
Der Hauptvortrag von Prof. Dr. Dr. Alexander Görlach (New York University) bot anschließend einen präzisen Überblick über die aktuellen Verschiebungen auf der Weltbühne.
Er zeigte auf, wie sich das internationale Gefüge seit Trumps erneuter Präsidentschaft verändert hat und warum viele Entwicklungen, die früher Irritation ausgelöst hätten, heute zum politischen Alltag gehören. Besonders eindringlich schilderte er die Dynamik zwischen China und Taiwan und die möglichen wirtschaftlichen Folgen für Europa und Deutschland.
Im Anschluss an den Vortrag hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, ihre Fragen einzubringen.
In der abschließenden Diskussion ging es unter anderem um die Rolle Europas, neue sicherheitspolitische Herausforderungen und die Frage, wie Deutschland in einer zunehmend unübersichtlichen Welt seine Interessen definieren und vertreten kann.
Gegen 20.00 Uhr endete die Veranstaltung.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die teilgenommen, Fragen gestellt und die Diskussion bereichert haben.