Insgesamt 278 Kommunalparlamente waren neu zu wählen, die sich in 226 Gemeinden, 44 Kreisgemeinden und acht Metropolen aufteilen. Trotz Verlusten konnte sich der African National Congress (ANC) mit 62 Prozent Stimmenanteil als dominante Kraft in Südafrika behaupten. Die oppositionelle Democratic Alliance (DA) baute ihre Wählerbasis mit deutlichen Zugewinnen auf 23,9 Prozent aus und schaffte es damit erstmals auch in nicht traditionellen DA-Wählergruppen zu punkten. Die DA ist damit die einzige Partei, die bei dieser Wahl Wählerstimmen hinzugewinnen konnte. Die Inkatha Freedom Party (IFP) ist trotz starker Verluste drittstärkste Partei mit 3,6 Prozent. Die kleineren Parteien sind die Verlierer der Wahl, wenngleich es bei differenzierter Betrachtung einige interessante Unterschiede gibt. Bemerkenswert ist die Rekordbeteiligung bei einer Kommunalwahl in Höhe von 57,6 Prozent.
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