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Genfer Depesche - Februar 2026

PABS-Annex zu WHO-Pandemieabkommen: Fortsetzung der 4. Sitzung der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe

Nach der im Dezember 2025 formal unterbrochenen vierten Verhandlungsrunde nahmen die WHO-Mitgliedstaaten die Arbeiten am PABS-Annex unter erhöhtem Zeitdruck wieder auf.

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Genfer Depesche - Januar 2026

3. und 4. Sitzung der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe zum PABS-Annex des Pandemieabkommens

Trotz gemeinsamen Verantwortungsbewusstseins im Kontext geopolitischer Spannungen, blieben Differenzen über den Austausch von Erregerdaten gegen fairen Zugang zu Pandemieprodukten.

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Wenn alle Befürchtungen übertrumpft werden

Auswirkungen der US-Politik auf die globale Gesundheit

US-Rückzug gefährdet globale Gesundheitsprogramme und Forschung – WHO vor Milliardenlücke und Umstrukturierung.

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Publikation

Die 80. Sitzung der UN Generalversammlung

Kurzüberblick über die Arbeit einiger in Genf ansässigen UN-Organisationen und deren Errungenschaften anlässlich des 80. Jubiläums der Vereinten Nationen am 22. September 2025

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Genfer Depesche

Zentrale Erkenntnisse aus dem neuen Flüchtlingsbericht des UNHCR 2025

Der neue UNHCR-Bericht gibt Einblicke in globale Flüchtlingstrends in 2024. Mit 123.3 Mio. Menschen waren 6% mehr auf der Flucht als 2023. Der Sudan steht hier besonders im Fokus.

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Bienvenue

La Fondation Konrad-Adenauer est une fondation politique allemande. Par ses programmes, ses projets et ses rapports, elle contribue activement à la coopération et à la compréhension internationales. Ci-dessous sont présentées : la Fondation Konrad-Adenauer et les activités du Dialogue multilatéral à Genève et en Suisse.
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Médiathèque

Neue Folge des Podcasts Multipod

Multipod: WHO macht Fortschritte bei internationalen Gesundheitsvorschriften

Die Covid-Pandemie hat auch auf internationaler Ebene Folgen. Erfahren Sie, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ihre Mitgliedstaaten sich besser für die Zukunft wappnen.

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Neue Folge des Podcasts Multipod

Multipod: Wie können Frauenrechte im Gesundheitssektor gestärkt werden?

Erfahren Sie mehr über die Herausforderungen von Frauen, Ihr Recht auf Gesundheit einzufordern.

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Statement

Norbert Lammert zu dem 75. Gedenktag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

"Menschenrechte sind keine Naturgesetze. [...], sie müssen von Menschen geschützt & verteidigt werden, die den Anspruch auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde ernst nehmen".

Multipod: Review of Germany in the UPR

Multipod: Human rights protection starts at home. Germany in the UPR

On 9th November 2023, the United Nation's Human Rights Council discussed the human rights situation in Germany

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Genfreise

Geneva Security Debate zum Krieg in der Ukraine

Prof. Dr. Lammert, Botschafter Dr. Heusgen und Botschafter Greminger zu den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf den Multilateralismus und die Weltordnung

Delegationsreise

Dialogprogramm des Arbeitskreises Globale Gesundheit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Genf

Erfahren Sie mehr über die Delegationsreise zu aktuellen Herausforderungen im Bereich Globale Gesundheit vom 7-9. Juni

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Map of the Month

La carte KAS du mois

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Freiwillige Beiträge für das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) im Jahr 2025

Map of the Month 02/2026

Anfang Februar stellte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk den Finanzierungsaufruf seines Büros für das Jahr 2026 vor und warnte, dass sich die Welt angesichts der zunehmenden Krisen kein Menschenrechtssystem in der Krise leisten könne. Der klare Appel erging auch vor dem Hintergrund dessen, dass sich das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) im Jahr 2025 wie viele andere UN-Organisationen mit einer „finanziellen Schockwelle“ konfrontiert sah. Es ergab sich eine Finanzierungslücke von gut 65 Millionen USD sowohl durch fehlende Beiträge aus dem regulären Haushalt der UN als auch den freiwilligen Beiträgen der Mitgliedsstaaten. Die freiwilligen Beiträge machten mit 262 Millionen USD rund 60% der Einnahmen des OHCHR aus (rund 60 %). Die EU-Kommission und die EU-Mitgliedstaaten allein trugen 60 % aller freiwilligen Beiträge bei. Deutschland war mit 29 Mio. USD der zweitgrößte Geber. Traditionell waren die Vereinigten Staaten der größte Gelber. Im Jahr 2024 leisteten sie noch einen Beitrag von 36 Millionen USD. Im vergangenen Jahr gingen die freiwilligen Beiträge der USA jedoch auf null zurück. Mehrere Missionen zur Beobachtung der Menschenrechtssituation in verschiedenen Ländern, Dialoge und Länderbesuche der Vertragsorgane oder der Sonderberichterstatterinnen und -berichterstatter konnten so im vergangenen Jahr nicht stattfinden. Selbst die vom UN-Menschenrechtsrat beauftragten Untersuchungskommissionen konnten ihre Mandate nicht vollständig erfüllen. Das Büro selbst verlor rund 300 Mitarbeiter (von insgesamt 2.000, ca. 15 %) und war gezwungen, seine Präsenz in 17 Ländern einzustellen oder radikal zu reduzieren.

Unterstützung für 39. Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats zum Iran sowie Abstimmungsergebnis zu entsprechender Resolution

Map of the Month 01/2026

Am 23. Januar 2026 hielt der UN-Menschenrechtsrat seine 39. Sondersitzung zur sich verschärfenden Menschenrechtslage in der Islamischen Republik Iran ab, nachdem landesweite Proteste, welche am 28. Dezember 2025 ausgebrochen waren, mit einer erheblichen Eskalation der Gewalt beantwortet worden waren. Die Karte veranschaulicht welche Staaten die Einberufung der Sondersitzung am 19. Januar 2026 unterstützten. Offiziell beantragt wurde sie von Island, Deutschland, Nordmazedonien, der Republik Moldau und dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland beantragt. Sie wurde von 21 Mitgliedstaaten des Menschenrechtsrats und 30 Beobachterstaaten unterstützt. Während der Sitzung wurde eine Resolution mit 25 Ja-Stimmen, 7 Nein-Stimmen (China, Kuba, Indien, Indonesien, Irak, Pakistan und Vietnam) und 14 Enthaltungen verabschiedet, welche die gewaltsame Niederschlagung der friedlichen Proteste aufs Schärfste verurteilt. Sie hatten zum Tod von Tausenden von Menschen, darunter auch Kindern, geführt. Die Resolution verlängerte zudem das Mandat der Unabhängigen Internationalen Faktenfindungsmission (FFM) zum Iran um zwei Jahre sowie das Mandat der Sonderberichterstatterin zur Lage der Menschenrechte in Iran um ein Jahr. Außerdem forderte sie eine dringende Untersuchung der FFM zu den Vorwürfen der jüngsten und anhaltend schweren Menschenrechtsverletzungen und -verstößen sowie zu den Verbrechen im Zusammenhang mit den am 28. Dezember 2025 begonnenen Protesten, auch im Hinblick auf mögliche künftige Gerichtsverfahren.

Kongruenzen im Abstimmungsverhalten mit Deutschland und China im UN-Menschenrechtsrat 2025

Die Karte des Monats illustriert das Abstimmungsverhalten der Mitglieder des UN-Menschenrechtsrats im Vergleich zu Deutschland und zu China im Jahr 2025. Während der drei regulären Sitzungen wurden 92 Resolutionen verabschiedet. Deutschland unterstützte 13 der 25 Resolutionen (52 %), die erst nach einer Abstimmung angenommen wurden. Eine weitere Resolution, welche darauf abzielte, das Mandat des Sonderberichterstatters für die Menschenrechtslage in Eritrea zu beenden, wurde durch eine Abstimmung abgelehnt. Sie ist von der Übersicht ausgenommen. Bulgarien stimmte insgesamt am häufigsten mit Deutschland überein, eng gefolgt von Albanien, Tschechien, Nordmazedonien und Rumänien. Nur einmal stimmten Algerien, Bangladesch, China, die DR Kongo, Indonesien, Kuwait und der Sudan stimmten mit Deutschland überein. Von allen mittel- und südamerikanischen Ratsmitgliedern stimmten Chile, Costa Rica, die Dominikanische Republik und Mexiko am häufigsten mit Deutschland ab; von den afrikanischen Staaten taten dies Malawi, Ghana, Gambia und Marokko. 

Beiträge und Empfänger für humanitäre Hilfe weltweit im Jahr 2025

Map of the Month 12/2025

Das Jahr 2025 war ein einschneidendes Jahr für Humanitäre Hilfe weltweit. Insgesamt gingen lediglich 25.89 Mrd. USD an Geldern ein. Obgleich die USA mit fast 3,7 Mrd. USD (14,2% aller Mittel) noch immer größter Geber waren, gaben sie 10,5 Mrd. weniger als noch zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Zu den anderen Top-10-Gebern zählten die Europäische Kommission (12,3 %), Katar, Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Deutschland, Japan, Schweden und Kanada. Die 10 größten Geber steuerten zusammen circa 19 Mrd. USD bei, was fast 72% des Gesamtbetrags entspricht. Neben den USA kürzten auch andere traditionelle Top-Geberländer ihre Mittel, darunter Frankreich, Deutschland, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Die drastische Kürzungen zwangen humanitäre Organisationen dazu, ihre  Hilfe für Menschen in Krisensituationen stark zu reduzieren. Es kam zur Einstellung von Programmen, der Schließung von Büros und der Entlassung von Tausenden von Mitarbeitern. Der Großteil der Mittel floß in die besetzten palästinensischen Gebiete. Dennoch konnten damit nur 61 % des entsprechenden Bedarfs gedeckt werden und dies trotz der offiziell deklarierten Hungersnot. Zu den weiteren Empfängerländern unter den Top 10 gehörten Syrien, Sudan, Ukraine, Jemen, Afghanistan, Südsudan, die Demokratische Republik Kongo, Äthiopien und der Libanon. Die größte humanitäre Krise im Jahr 2025 war im Sudan, wo 30,4 Millionen Menschen (von insgesamt 46,8 Millionen Einwohnern) humanitäre Hilfe benötigten. Auch hier wurde im vergangenen Jahr in Teilen des Landes eine Hungersnot ausgerufen. Aufgrund der Kürzungen der Finanzmittel wurden jedoch nur 39 % des humanitären Hilfsplans gedeckt.

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Genfer Depesche - Februar 2026

PABS-Annex zu WHO-Pandemieabkommen: Fortsetzung der 4. Sitzung der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe

Nach der im Dezember 2025 formal unterbrochenen vierten Verhandlungsrunde nahmen die WHO-Mitgliedstaaten die Arbeiten am PABS-Annex unter erhöhtem Zeitdruck wieder auf.

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