CDU-Grundsatzprogramm

Ausgabe 456 | 1. November 2007

Nach mehr als einem Jahr intensiver Arbeit wird die CDU Deutschlands auf dem Parteitag am 3./4. Dezember in Hannover ihr drittes Grundsatzprogramm beschließen. Das Novemberheft der Politischen Meinung wirft mit Beiträgen von Ronald Pofalla, Eckart von Klaeden, Armin Laschet, Karin von Welck und Manfred Weber einen kritischen Blick in den vorliegenden Programmentwurf, der auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes Politik als Ausdruck von Werten und die CDU als Volkspartei der Mitte definiert. Neben dem Schwerpunkt befassen sich weitere Essays mit Sarkozys Außenpolitik (Alfred Grosser), Großbritannien unter Gordon Brown (Thomas Bernd Stehling), der Partei "Die Linke“ (Udo Baron/Manfred Wilke). In einem Interview mit der Politischen Meinung äußert sich der Kommunismusexperte Wolfgang Leonhard über die demokratischen Rückschritte in Russland und das DDR-Regime.In drei Portraits werden Leben und Wirken von Claus Graf Schenk von Stauffenberg (Christian Müller), Walter Kempowski (Michael Braun) und Joseph Freiherr von Eichendorff (Wolf Scheller) gewürdigt.

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Inhalt

  • Inhalt

  • Editorial

    von Michael Borchard

  • "Grundsätze für Deutschland"

    In einer Zeit großer Umbrüche definiert der Entwurf zum neuen Grundsatzprogramm die CDU als Partei der Mitte und Politik als Ausdruck von Werten. Die pragmatische Gestaltung der Wirklichkeit stützt sich auf das Fundament des christlichen Menschenbildes.

    von Ronald Pofalla

  • Aufgaben der Außenpolitik

    Bei der Definition außen- und sicherheitspolitischer Leitlinien schwankt Deutschland zwischen Selbstbeschränkung und Selbstbehauptung. Zunehmend wird jedoch bewusst, wie sehr innere und äußere Sicherheit miteinander verwoben sind: Weltweites deutsches Engagement ist zwingend.

    von Eckart von Klaeden

  • Impulse für die Integrationspolitik

    Im Blick auf die Zuwanderungsgeschichte vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger bleibt das Grundsatzprogramm hinter der aktuellen Politik zurück. Die CDU muss ihre Parteitüren auch für„Fremde“ öffnen und das Zusammengehörigkeitsgefühl im Rahmen gemeinsamer Leitkultur stärken.

    von Armin Laschet

  • Macht Kultur!

    Für die Gestaltung einer Chancengesellschaft ist Kulturpolitik unverzichtbar und darf nicht den Feuilletons überlassen bleiben. Auf den Radius gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung nimmt sie maßgeblichen Einfluss.

    von Karin von Welck

  • Zwischen Sicherheit und Freiheit

    Zwar würden mehr Risikofreude und deutlichere Worte etwa zur Freiheitsidee dem Grundsatzprogrammentwurf der CDU mehr Schlagkraft verleihen, doch überwiegt der gute Gesamteindruck. Eine kritische Stellungnahme.

    von Manfred Weber

  • Sarkozys Außenpolitik

    Seit dem Amtsantritt Nicolas Sarkozys häufen sich die Widersprüche im außenpolitischen Auftreten Frankreichs. Von den Abkommen mit Antidemokraten in Afrika bis hin zur wachsenden französischen Europaskepsis gibt es berechtigte Gründe zur Irritation.

    von Alfred Grosser

  • Von Blair zu Brown

    Der amtierende und der ehemalige Premierminister Gordon Brown und Tony Blair waren ein kongeniales Paar. Nun regiert Brown allein: Großbritannien nach dem Regierungswechsel.

    von Thomas Bernd Stehling

  • Die Partei "Die Linke"

    Die politische Programmatik der Linken muss für die breite Öffentlichkeit transparent gemacht werden, die Auseinandersetzung darf aber nicht SPD und Grünen überlassen werden. Strategie und Taktik gilt es zu enttarnen als das, was sie sind: populistisch und unseriös.

    von Udo Baron , Manfred Wilke

  • "Die Revolution entlässt ihre Kinder"

    Seit der Putin-Periode vollzieht Russland radikale Rückschritte von den demokratischen Anfängen unter Jelzin. Ein Gespräch über Kommunismus, DDR und über Fehlbeurteilungen von Geschichte und Gegenwart.

    von Wolfgang Leonhard , Wolfgang Bergsdorf

  • Ritter, Tod und Hitler

    Hitler und dem Tod trat Claus Graf Schenk von Stauffenberg mit seinem Attentat im Juli 1944 entgegen. Vor dem Hintergrund der Umwälzungen im zwanzigsten Jahrhundert beschwört der Mut dieses Nachkommen aus altem Reichsrittergeschlecht das Bild des „letzten Ritters“.

    von Christian Müller

  • Literatur als Erinnerung

    Fast ein Vierteljahrhundert arbeitete Walter Kempowski an seinem Werk "Echolot" und verlieh der Geschichte mit Originalstimmen aus Briefen, Tagebüchern und Biografien ein Gesicht. Sein Tod am 5. Oktober 2007 bedeutet Abschied von einem großartigen Schriftsteller.

    von Michael Braun

  • Dichter der verlorenen Heimat

    Anders als sein Romanheld der Erzählung "Aus dem Leben eines Taugenichts" ist Joseph Freiherr von Eichendorff nur einmal zu einer längeren Wanderung aufgebrochen. Die Bilder seiner Lyrik inspirierten zu meisterhaften Vertonungen, und seit 1823 erfreut sich der „Taugenichts“ zeitloser Popularität.

    von Wolf Scheller

  • Verteilungsfragen

    Elmar Nass: Der humangerechte Sozialstaat

    von Wolfgang Hariolf Spindler OP

  • Epideixis der Unendlichkeit

    Patrick Roth: Lichternacht; Walter Kempowski: Hamit. Tagebuch 1990. – Alles umsonst; Sarah Kirsch: Gesammelte Prosa; Thomas Glavinic: Die Arbeit der Nacht

    von Oliver Ruf

  • Wirtschaftsgeschichte(n)

    Johannes Burkhardt/Birger P. Priddat (Hg.): Geschichte der Ökonomie; Helmut Reinalter (Hg.): Lexikon zum Aufgeklärten Absolutismus in Europa; Ulrich Adam: The Political Economy of J. H. G. Justi

    von Detlef J. Blesgen

  • Geflügelte Worte

    Rüdiger von Voss (Hg.): Vom Denken und Handeln - Zitate und Aphorismen

    von Wolfgang Bergsdorf

  • Lektüre ohne Legenden

    Peter Merseburger: Rudolf Augstein. Biographie

    von Ernst Elitz

  • Aktuelles intern

    Aktionen, Programme und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung

Über diese Reihe

Die Politische Meinung präsentiert sich seit 2013 „generalüberholt“ ihren Lesern: Das neue, ästhetisch anspruchsvolle Layout bietet ein klares und aufgelockertes Schriftbild, die Themenschwerpunkte werden facettenreicher und von Bildstrecken begleitet. Eine veränderte Erscheinungsweise von sechs Doppelausgaben jährlich mit jetzt 128 Seiten gibt dieser Fortentwicklung einen neuen Rahmen.

 

Die Zeitschrift bietet als Bezugspunkte fundierte Analysen historischer Hintergründe und eine der individuellen Eigenverantwortung verpflichtete, im christlichen Menschenbild verankerte Ethik.

BESTELLINFORMATIONEN

Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

Bestellinformationen

Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

Herausgeber

Wolfgang Bergsdorf, Hans-Gert Pöttering, Bernhard Vogel

ISBN

0032-3446