China auf dem Weg zur Weltmacht

Ausgabe 464 | 1. Juli 2008

Mit China, den olympischen Spielen und Menschenrechten befasst sich die Politische Meinung in ihrem Juliheft. Die Artikel im einzelnen: China als Partner Deutschlands (Eckart von Klaeden), das Verhältnis zu den USA (Beate Neuss), Defizite und Reformansätze im Blick auf die Menschenrechtlage (Günter Nooke), die Erwartungen der chinesischen Führung im Blick auf die olympischen Spiele (Stefan Friedrich), Chinas Außenpolitik (Peter Joachim Opitz), die Schattenseiten des chinesischen Aufstiegs (Heinrich Kreft), Literatur und Religion in China (Wolfgang Kubin und Pater Anton Weber SVD), Chinas Konfuzius-Initiative als Herausforderung der westlichen Wissensgesellschaft (Manfred Osten).Im Interview äußert sich Jean-Claude Juncker in der Rubrik „Politik und Kultur“ über das irische Nein zum Lissabonner Vertrag, die Ergebnisse der Gallup-Studie mit Befragung von mehr als 35 000 Muslimen in 35 Ländern stellt Wolfgang Bergsdorf unter der Frage „Kampf der Kulturen“ den Thesen Samuel Huntingtons gegenüber.Das politische Lebenswerk des ersten frei gewählten Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Karl Arnold, würdigt Jürgen Rüttgers und seinen Nachfolger Franz Meyers portraitiert Giselher Schmidt in seinem Essay. Bitte beachten Sie, dass das komplette Heft ab Ende Juli online lesbar sein wird.

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Inhalt

  • Inhalt

  • Editorial

    von Marianne Kneuer

  • China - Partner und Wettbewerber

    Der Umgang mit China sollte einem kooperativen Ansatz folgen. Es muss angespornt werden,die Regeln und Werte des internationalen Systems einzuhalten, dem es seinen Aufstieg verdankt.

    von Eckart von Klaeden

  • Menschenrechte in China

    Eine umfassende deutsch-chinesische Partnerschaft muss den offenen Dialog zu schwierigen,kontroversen Fragen einschließen: Über Reformansätze in China und gravierende Defizite.

    von Günter Nooke

  • Die Schattenseiten des Aufstiegs

    Die rapide Modernisierung Chinas hat zu enormen sozialen Verwerfungen geführt. Über die inneren Widersprüche einer Weltmacht im Werden.

    von Heinrich Kreft

  • Grundlinien chinesischer Außenpolitik

    Der strategische Kern der neuen Außenpolitik Chinas ist wesentlich ökonomisch bedingt. Diese Kurskorrektur hat auch international tiefe Spuren hinterlassen.

    von Peter J. Opitz

  • Erwartungen an Olympia

    Pekings Signale sind widersprüchlich – Verschlossenheit in der Tibetfrage versus Offenheitwährend der Erdbebenkrise. Politische Besonderheiten und ihre historisch-kulturellen Hintergründe.

    von Stefan Friedrich

  • Rivalen in der Weltpolitik

    Mehrere Hundert multinationale Konzerne mit Sitz in den USA investieren große Summen in China. Nie zuvor waren zwei rivalisierende Großmächte so sehr verflochten. Das Verhältnis USA – China im Blick.

    von Beate Neuss

  • Chinas Konfuzius-Offensive

    Arbeitskraft und Know-how lassen China boomen. Bildung als höchstes Gut in einem rohstoffarmen Land ist das Kapital der Zukunft.

    von Manfred Osten

  • Wo ist unsere Stimme in der Welt?

    Der Niedergang der chinesischen Literatur nach 1949 ist nicht allein vom Staat, sondern vom Selbstverrat der Autorenklasse verschuldet. Nur einzelne Hoffnungsträger halten poetische Wacht.

    von Wolfgang Kubin

  • Religion im Reich des Drachen

    Die kommunistische Regierung hat der Religionsausübung zwar einen weiteren Rahmen gesteckt. Hinter der Religionsfreiheit im Verständnis der Menschenrechte bleibt sie dennoch weit zurück.

    von Anton Weber

  • "Auch Iren können sich irren"

    Das positive Referendum in Luxemburg im Juli 2005 ist durch das irische Nein wiederannulliert worden. Premierminister Jean-Claude Juncker im Interview.

    von Jean-Claude Juncker , Thomas Gutschker

  • Kampf der Kulturen?

    Die Gallup-Studie gibt der schweigenden muslimischen Mehrheit eine Stimme: Der Konflikt zwischen Orient und Okzident ist keineswegs so unvermeidlich wie Samuel Huntington suggeriert.

    von Wolfgang Bergsdorf

  • Christlich - sozial - europäisch

    Karl Arnold war einer der Gründungsväter der CDU und erster frei gewählter MinisterpräsidentNordrhein-Westfalens. Würdigung eines sozial gerechten Lebenswerkes.

    von Jürgen Rüttgers

  • Architekt der absoluten Mehrheit

    Humorvoll bezeichnete sich Franz Meyers selbst als „meistgestürzten Politiker“. Eine Würdigung des ehemaligen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen zum 100. Geburtstag.

    von Giselher Schmidt

  • Einblicke ins Reich der Mitte

    Hans von Ess: Die 101 wichtigsten Fragen. China / Martin G. D. Chan: Der erwachte Drache / Frank Sieren: Der China-Schock / Peter Navarro: Der Kampf um die Zukunft / James Mann: China Morgana

    von Aschot Manutscharjan

  • Traditionen der „Linken“

    Harald Bergsdorf: Die neue „Linke“ / Gregor Kritidis: Linkssozialistische Opposition in der Ära Adenauer / Irina Liebmann: Wäre es schön? Es wäre schön! Mein Vater Rudolf Herrnstadt

    von Manfred Wilke

  • Aktuelles intern

Über diese Reihe

Die Politische Meinung präsentiert sich seit 2013 „generalüberholt“ ihren Lesern: Das neue, ästhetisch anspruchsvolle Layout bietet ein klares und aufgelockertes Schriftbild, die Themenschwerpunkte werden facettenreicher und von Bildstrecken begleitet. Eine veränderte Erscheinungsweise von sechs Doppelausgaben jährlich mit jetzt 128 Seiten gibt dieser Fortentwicklung einen neuen Rahmen.

 

Die Zeitschrift bietet als Bezugspunkte fundierte Analysen historischer Hintergründe und eine der individuellen Eigenverantwortung verpflichtete, im christlichen Menschenbild verankerte Ethik.

BESTELLINFORMATIONEN

Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

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Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag, durch den Buchhandel oder per E-Mail an politische-meinung@kas.de

Herausgeber

Norbert Lammert, Bernhard Vogel

ISBN

0032-3446