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reuters

Länderberichte

Israel hat gewählt

von Alexander Brakel

Netanjahu steht vor seiner fünften Amtszeit als Premierminister
Der Gewinner heißt erneut Benjamin Netanjahu. Nach 2009, 2013 und 2015 hat der Likud-Vorsitzende zum vierten Mal hintereinander die Wahlen zur Knesset gewonnen. Damit wird er schon in wenigen Monaten David Ben Gurion als den Premierminister mit der längsten Amtszeit verdrängt haben. (Zuvor war Netanjahu bereits von 1996 bis 1999 Regierungschef gewesen). Zwischenzeitlich hatte es so ausgesehen, als könnte er vom ehemaligen Generalstabschef Benny Gantz abgelöst werden, aber am Wahlabend war klar, dass der alte Regierungschef auch der neue sein wird.
IsraelinUSA / flickr / CC BY 2.0

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Netanjahu unter Druck

Wahlen in Israel
Ein Kurzinterview mit dem Leiter des Auslandsbüros in Israel der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Alexander Brakel.
Reuters / Baz Ratner

Länderberichte

Mitte gegen rechts – der Wahlkampf in Israel

Jetzt gibt es sie also doch noch – die vorgezogenen Neuwahlen. Seit Jahren schon hatten sowohl die allgemeine Gerüchteküche als auch die Presse geraunt, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu werde das Volk vorzeitig zu den Urnen bitten. Passiert war nichts und so sah es fast so aus als würde die Legislaturperiode planmäßig im November 2019 zu Ende gehen. Das wäre in Israel, wo vorzeitige Parlamentsauflösungen die Regel sind, eine Ausnahme gewesen. Kurz vor Jahresende aber beschloss Netanjahu dann, den Wahltermin auf den 9. April vorzuverlegen.
KAS

Länderberichte

Das gesellschaftliche Stimmungsbild im Nahen Osten

von Marc Frings, Annette Ranko, Alexander Brakel

Wie schauen Israelis, Jordanier und Palästinenser auf politische Veränderungen im Nahen Osten?
Im August 2017 eröffneten drei arabische Israelis am nördlichen Zugang des Jerusalemer Tempelbergs/Haram ash-Sharif das Feuer auf israelische Grenzpolizisten.
Reuters / Ibraheem Abu Mustafa

Länderberichte

Zur Lage in Gaza

von Marc Frings, Alexander Brakel, Joachim Rother

Die Protestbewegung nimmt Kurs auf die israelische Grenze und das Militär reagiert mit großer Härte. Eine Zwischenbilanz
Seit dem 30. März 2018 finden in Gaza Demonstrationen und Proteste statt. Die 45 Tage, über die der Protest sich erstrecken soll, stehen unter der Überschrift „Großer Marsch der Rückkehr“. Israel hat in den vergangenen zwei Wochen mit großer Härte auf die Proteste an der Grenze reagiert – zur Empörung vieler internationaler Beobachter.

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„Weitere militärische Eskalation überhaupt nicht ausgeschlossen“

Über die Gründe und Folgen der Konfrontation zwischen Israel und Iran sprach Alexander Brakel im Deutschlandfunk
Am Morgen des 10. Februar 2018 drang eine iranische Drohne von Syrien aus in israelischen Luftraum ein, Israels Luftwaffe schoss das unbemannte Flugobjekt daraufhin ab. Bei dem darauf folgenden Luftangriff Israels auf die Luftwaffenbasis, von der aus die Drohne gestartet war, schoss Syriens Flugabwehr eine israelische F-16 ab. Über die Gründe und Folgen dieses Vorfalls sprach der Leiter des Jerusalem-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Alexander Brakel, mit dem Deutschlandfunk.

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Citizenship, Identity and Political Participation

Measuring the Attitudes of the Arab Citizens in Israel
We are pleased to present the findings of our public opinion poll conducted in the summer of 2017, which measures the attitudes of the Arab public in Israel on issues of citizenship, identity and political participation. The study was conducted within the framework of activities of the Konrad Adenauer Program for Jewish-Arab Cooperation at Tel Aviv University.

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„Es wird wahrscheinlich keine dritte Intifada geben“

Israel-Experte Dr. Alexander Brakel geht von schweren Protesten gegen Trumps Entscheidung aus
Die USA planen, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Mit diesem bedeutenden Schritt werden die Vereinigten Staaten von Amerika als erster Staat weltweit Jerusalem entgegen internationaler Gepflogenheiten als Hauptstadt Israels anerkennen. Laut Medienberichten wird Präsident Donald Trump diese Entscheidung in einer Rede am Mittwoch bekanntgeben.

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Nachruf auf Sylke Tempel

von Michael Borchard

Die Konrad-Adenauer-Stiftung Israel trauert um Sylke Tempel, die am vergangenen Donnerstag unter tragischen Umständen während des verheerenden Sturmes in Berlin ums Leben gekommen ist. Die Nachricht ihres plötzlichen und tragischen Todes hat uns tief schockiert. Mit ihr verlieren wir eine engagierte und leidenschaftliche Mitstreiterin für die Vertiefung der deutsch-israelischen Beziehungen.

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Israels Blick auf das europäisch-israelische Verhältnis

von Michael Borchard

Ergebnisse einer Umfrage unter 1.000 Israelis
Israel und die Europäische Union befinden sich schon seit einiger Zeit in einer paradoxen Situation, die jeden erfahrenen Eheberater in die schiere Verzweiflung treiben würde. Beide hatten, wenn es um die Intensität der Zusammenarbeit geht, niemals zuvor so ausgesprochen enge Beziehungen, aber auch selten zuvor hatten beide einen solchen Grad der politischen Entfremdung erreicht, wie das gegenwärtig der Fall ist. Um zu erfahren, wie die israelische Bevölkerung das europäisch-israelische Verhältnis einschätzt, haben wir 1.000 Israelis nach ihrer Meinung gefragt.