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Country Reports

Unklarer Wahlausgang

by Alexander Brakel

Neuwahlen in Israel enden in Pattsituation
Es hat nicht gereicht. Trotz aller Anstrengungen hat Premierminister Benjamin Netanjahu sein Ziel verfehlt, eine Mehrheit aus rechten und ultraorthodoxen Parteien in der Knesset zu bekommen. Damit zeichnet sich eine schwierige Regierungsbildung ab.

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"Ein großer Teil der israelischen Bevölkerung findet, dass 10 Jahre Netanjahu genug sind"

Dr. Alexander Brakel im Interview zur Parlamentswahl in Israel
Nachdem im April schon einmal in Israel gewählt worden war, hat der erneute Urnengang wieder keinen eindeutigen Sieger hervorgebracht. Es gibt ein Patt zwischen der rechts-konservativen Likud-Partei von Benjamin Netanjahu und dem Mitte-Bündnis Blau-Weiß von Ex-Militärchef Benny Gantz. Beide Seiten können nicht allein regieren und müssen sich nach Koalitionspartnern umsehen. Der Leiter des Jerusalem-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Alexander Brakel, erläutert im kas.de-Interview das Wahlergebnis.

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New publication: Left to its Fate: Arab Society in Israel under the Shadow of the “Arab Spring”

by Palina Kedem

Published by the Konrad Adenauer Program for Jewish-Arab Cooperation, Tel Aviv University
The wave of the uprisings also known as the “Arab Spring” was undoubtedly one of the most important and formative events in the history of the modern Middle East. This book examines the influence of these uprisings on the Arab society in Israel, especially focusing on the unique relationship between the Arab minority in Israel and the state. It offers a new perspective of how the instability in the Arab region and its dissolution affected the internal dynamics in Arab society in Israel and changed its attitude toward the state. The most important insight that emerges from this research is that the deep disappointment in the Arab region has led to a more pragmatic and rational attitude of the Arab minority in Israel towards the state.

Country Reports

Israel hat gewählt

by Alexander Brakel

Netanjahu steht vor seiner fünften Amtszeit als Premierminister
Der Gewinner heißt erneut Benjamin Netanjahu. Nach 2009, 2013 und 2015 hat der Likud-Vorsitzende zum vierten Mal hintereinander die Wahlen zur Knesset gewonnen. Damit wird er schon in wenigen Monaten David Ben Gurion als den Premierminister mit der längsten Amtszeit verdrängt haben. (Zuvor war Netanjahu bereits von 1996 bis 1999 Regierungschef gewesen). Zwischenzeitlich hatte es so ausgesehen, als könnte er vom ehemaligen Generalstabschef Benny Gantz abgelöst werden, aber am Wahlabend war klar, dass der alte Regierungschef auch der neue sein wird.
IsraelinUSA / flickr / CC BY 2.0

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Netanjahu unter Druck

Wahlen in Israel
Ein Kurzinterview mit dem Leiter des Auslandsbüros in Israel der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Alexander Brakel.

Country Reports

Mitte gegen rechts – der Wahlkampf in Israel

Jetzt gibt es sie also doch noch – die vorgezogenen Neuwahlen. Seit Jahren schon hatten sowohl die allgemeine Gerüchteküche als auch die Presse geraunt, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu werde das Volk vorzeitig zu den Urnen bitten. Passiert war nichts und so sah es fast so aus als würde die Legislaturperiode planmäßig im November 2019 zu Ende gehen. Das wäre in Israel, wo vorzeitige Parlamentsauflösungen die Regel sind, eine Ausnahme gewesen. Kurz vor Jahresende aber beschloss Netanjahu dann, den Wahltermin auf den 9. April vorzuverlegen.
KAS

Country Reports

Das gesellschaftliche Stimmungsbild im Nahen Osten

by Marc Frings, Annette Ranko, Alexander Brakel

Wie schauen Israelis, Jordanier und Palästinenser auf politische Veränderungen im Nahen Osten?
Im August 2017 eröffneten drei arabische Israelis am nördlichen Zugang des Jerusalemer Tempelbergs/Haram ash-Sharif das Feuer auf israelische Grenzpolizisten.
Reuters / Ibraheem Abu Mustafa

Country Reports

Zur Lage in Gaza

by Marc Frings, Alexander Brakel, Joachim Rother

Die Protestbewegung nimmt Kurs auf die israelische Grenze und das Militär reagiert mit großer Härte. Eine Zwischenbilanz
Seit dem 30. März 2018 finden in Gaza Demonstrationen und Proteste statt. Die 45 Tage, über die der Protest sich erstrecken soll, stehen unter der Überschrift „Großer Marsch der Rückkehr“. Israel hat in den vergangenen zwei Wochen mit großer Härte auf die Proteste an der Grenze reagiert – zur Empörung vieler internationaler Beobachter.

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„Weitere militärische Eskalation überhaupt nicht ausgeschlossen“

Über die Gründe und Folgen der Konfrontation zwischen Israel und Iran sprach Alexander Brakel im Deutschlandfunk
Am Morgen des 10. Februar 2018 drang eine iranische Drohne von Syrien aus in israelischen Luftraum ein, Israels Luftwaffe schoss das unbemannte Flugobjekt daraufhin ab. Bei dem darauf folgenden Luftangriff Israels auf die Luftwaffenbasis, von der aus die Drohne gestartet war, schoss Syriens Flugabwehr eine israelische F-16 ab. Über die Gründe und Folgen dieses Vorfalls sprach der Leiter des Jerusalem-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Alexander Brakel, mit dem Deutschlandfunk.

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Citizenship, Identity and Political Participation

Measuring the Attitudes of the Arab Citizens in Israel
We are pleased to present the findings of our public opinion poll conducted in the summer of 2017, which measures the attitudes of the Arab public in Israel on issues of citizenship, identity and political participation. The study was conducted within the framework of activities of the Konrad Adenauer Program for Jewish-Arab Cooperation at Tel Aviv University.