Veranstaltungsberichte

Kommunismus in seiner Epoche

Zwischen Furcht und Faszination. Die Sowjetunion im Zeitalter der Moderne

Am 27. Oktober 2017 eröffnete die Konrad-Adenauer-Stiftung die Ausstellung „Kommunismus in seiner Epoche“ in der Mirzoyan Galerie, in Eriwan. Die Ausstellung der deutschen Bundesstiftung Aufarbeitung wurde ins Armenische übersetzt und in Kooperation mit dem Institut für Archäologie und Ethnographie der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Republik Armenien erweitert.

Im Rahmen der Ausstellung "Kommunismus in seiner Epoche" hat Jörg Baberowski, international einer der renommiertesten Forscher zum Kommunismus und Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin, einen Vortrag zum Thema „Zwischen Furcht und Faszination. Die Sowjetunion im Zeitalter der Moderne“ gehalten. Zu der Ausstellungseröffnung und Vortragsveranstaltung waren Abgeordnete der armenischen Nationalversammlung, Politiker, Medienvertreter, Akademiker, Vertreter verschiedener NGOs und unabhängige Experten eingeladen.

Dr. Thomas Schrapel, der Leiter des KAS-Regionalprogramms Südkaukasus hat mit einem Begrüßungswort und mit einer Einführung ins Thema die Veranstaltung eröffnet. Der deutsche Botschafter in Armenien, Mathias Kiesler hat auch an der Veransatltung teilgenommen. Im Anschluss bestand die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Referenten. Da vor kurzem eine Ausstellung zum Thema stalinistische Repression durch Behördenanweisung geschlossen wurde, war das Thema besonders für engagierte Vertreter der Zivilgesellschaft von herausragender Bedeutung.

Am zweiten Tag hielt Dr. Baberowski einen zweiten Vortrag vor KAS-Alumni, Studenten und politischen Nachwuchskräften von acht Armenischen Parteien. Die Veransatltung wurde am Institut für Archäologie und Ethnographie veranstaltet. Im Hinblick auf die Vergangenheit und den Auswirkung der sowjetischen Epoche auf Armenien nach der Unabhängigkeitserklärung, diskutierten die Jugendlichen die heutige Situation Armeniens.

Ansprechpartner

Dr. Thomas Schrapel

Dr

Leiter des Regionalprogramms Politischer Dialog Südkaukasus

Thomas.Schrapel@kas.de +995 32 245 91 11 +995 32 224 01 03