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Genc-Preis erstmals verliehen

Oliver Ernst

KAS in der Jury duch Emine Demirbüken-Wegner MdA vertreten

Mit dem Namen der Stadt Solingen verbindet sich seit 15 Jahren die Erinnerung an eine schreckliche Brandkatastrophe: bei einem ausländerfeindlich motivierten Brandanschlag waren fünf türkische Mitbürger ums Leben gekommen. Die Opferfamilie Genc machte damals von sich reden, weil sie in der hoch angespannten Situation zur Verständigung zwischen Deutschen und Türken aufrief.

Im Gedenken an den Brandanschlag und in Erinnerung an das couragierte Eintreten für ein friedliches Miteinander von Deutschen und Ausländern verlieh die Deutsch-Türkische Gesundheitsstiftung unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Köhler am 26. Mai 2008 erstmals den Genc-Preis.

Für die Konrad-Adenauer-Stiftung war Emine Demirbüken-Wegner MdA an der Jury des Genc-Preises beteiligt. Sie war es auch, die die Laudatio auf einen der beiden Preisträger hielt: Kamil Kaplan, der bei einer Brandkatastrophe in Ludwigshafen, am 3. Februar 2008 einen Teil seiner Familie verloren hatte.

Wie vor 15 Jahren Mevlüde Genc, so setzte sich Kamil Kaplan nach dem Brand, bei dem er seine Mutter, seine Ehefrau und seine Kinder verlor, in der Öffentlichkeit für Verständigung und Integration ein und wirkte so Misstrauen und Instrumentalisierung des Unglücks entgegen, begründete Frau Demirbüken-Wegner in ihrer Laudatio die Entscheidung der Jury.

Neben Kamil Kaplan erhielt der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) den mit 10.000 Euro dotierten Preis für seinen Einsatz für die Ausländer-Integration verliehen.

An der Preisverleihung nahmen weiterhin unter anderem Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble, die Beauftragte der Bundesregierung für Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer und der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet teil.

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Berlin Deutschland