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Публікацыі

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IMAGO / ITAR-TASS

Steht ein unmittelbarer Kriegseintritt von Belarus gegen die Ukraine bevor?

Seit Wochen warnt der ukrainische Präsident Selenskyj, Russland versuche, Belarus offen in den Krieg hineinzuziehen.

Laut Präsident Selenskyj haben ukrainische Geheimdienste den Bau von Straßen in Richtung der ukrainischen Grenze sowie die Vorbereitung von Artilleriestellungen in Belarus registriert. Russland ziehe demnach offensive Szenarien aus Belarus in Richtung Tschernihiw und Kyjiw in Betracht. Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte erklärte, der russische Generalstab prüfe Offensivoperationen aus dem Norden, um die Frontlinie zu strecken. Nach mehrheitlicher Einschätzung unabhängiger belarusischer Analysten sind bislang jedoch keine Truppenbewegungen zu beobachten, die diese Szenarien klar untermauern würden. Ein direkter belarusischer Kriegseintritt bleibt weiterhin wenig wahrscheinlich. Gleichwohl ist die Lage angesichts der engen militärischen Bindung an Russland und des hohen Militarisierungsgrades angespannt. Zuletzt führten Russland und Belarus gemeinsame Manöver mit nuklearer Dimension durch und bauten damit eine klare Drohkulisse auf. Am 25. Mai traf Sviatlana Tichanowskaja als führende Vertreterin der demokratischen belarusischen Opposition in Kyjiw ein – ein wichtiges politisches Signal der Ukraine, dass die ukrainisch-belarusischen Beziehungen stärker an der demokratischen Opposition ausgerichtet und von Machthaber Lukaschenko distanziert werden sollen.

БЕЛАРУСЬ ПАСЛЯ ПАТЭНЦЫЙНАГА МІРНАГА ПАГАДНЕННЯ ВА УКРАІНЕ:

сцэнары, рызыкі і магчымасці для ЕС

З пачаткам поўнамаштабнага ўварвання Расіі ва Украіну Беларусь стала глыбока ўцягнутай у вайсковую, лагістычную і палітычную інфраструктуру вайны, нягледзячы на тое, што не з’яўляецца яе паўнавартасным удзельнікам. Далейшы ход вайны, у тым ліку перспектыва мірнага пагаднення, будзе непасрэдна ўплываць на вайсковую, палітычную і эканамічную залежнасць Беларусі ад Расіі, яе адносіны з Захадам і Украінай, устойлівасць санкцый, траекторыю развіцця рэжыму і прастору для манеўру ў знешняй палітыцы. У гэтым дакуменце зыходзяць з таго, што для Беларусі важна не толькі тое, ці працягнецца вайна, але і тое, якое рэгіянальнае асяроддзе сфарміруецца ў выніку таго ці іншага сцэнару яе завяршэння. Тут прадстаўлены тры магчымыя шляхі развіцця вайны, кожны з якіх створыць якасна розныя ўмовы для Мінска.

САЮЗНАЯ ДЗЯРЖАВА БЕЛАРУСІ І РАСІІ: ЛАБАРАТОРЫЯ КАНСАЛІДАЦЫІ АЎТАРЫТАРНЫХ РЭЖЫМАЎ

Policy Brief

Як насамрэч варта разумець Саюзную дзяржаву — як правалены інтэграцыйны праект ці як нешта значна больш істотнае?

Update Belarus: “Release” of Political Prisoners — December 13, 2025

Newsletter of 16th December

Top news in the period under review: Following negotiations with Trump’s Special Envoy in Belarus Coale on December 12 and 13, the Belarusian ruler released 123 prisoners on December 13 to lift sanctions on Belarusian potash. 114 were deported to Ukraine, including 104 Belarusians and  five Ukrainian citizens. The rest including the Belarusian Nobel Prize laureate Ales Bialatski were deported to Lithuania. Among the released are prominent human rights defenders and Viasna members Ales Bialiatski and Uladzimir Labkovich, as well as key opposition figures, such as Maryia Kalesnikava, Viktar Babaryka and lawyer Maksim Znak, co-chairman of the BCD party Paval Seviarynets.

Roadmap of Reciprocal Steps for a Limited De-escalation between Belarus and the EU

An Expert View

During the year 2025 the Belarusian regime has pursued an active diplomatic outreach toward the United States. This process has included high-level contacts, group releases (and deportations) of political prisoners, and the first precedent easing of the U.S. sanctions since 2020.

Праект ЕС: «Умацаванне незалежных беларускіх даследаванняў у галіне грамадства, палітыкі, эканомікі»

З лістапада 2024 года Фонд ім. Конрада Адэнаўэра (KAS) падтрымлівае ініцыятыву, якая фінансуецца Еўрапейскім саюзам і накіравана на падтрымку беларускага даследчага сектара ў галіне сацыяльных, палітычных і эканамічных даследаванняў. Праект рэалізуецца пяццю беларускімі аналітычнымі цэнтрамі і з’яўляецца рэакцыяй на цяжкія ўмовы, у якіх апынуўся сектар праз разгром пратэстаў 2020 года і працяглы палітычны крызіс ў Беларусі.

Law Enforcement Agencies and the Prosecutor's Office of Belarus: Careers Before/After 2020

The study “Law Enforcement Agencies and the Prosecutor's Office of Belarus: Career Trajectories Before and After 2020” focuses on the professional career paths of Belarusian law enforcement officials before and after 2020, using case studies of the Investigative Committee, the Ministry of Internal Affairs (MIA), and the Prosecutor’s Office of Belarus. It analyses the biographies of senior officials, examines open sources, and incorporates insights from expert interviews to explore changes in the leadership of these institutions in the context of the 2020 political crisis and the subsequent repressions.

Update Belarus about Zapad 2025

Newsletter of 16th september about Zapad 2025

Top news in the period under review: • After the final play held within the framework of the Zapad 2025 exercise in the 227th combined-arms training area on September 16, Chief of the International Military Cooperation Department, Aide for International Military Cooperation to Lukashenka’s Defense Minister Valery Revenko reported on a complex of measures Belarus had taken to enable the transparency of Zapad 2025. He also stated that Belarus demanded that Poland clarify its military activity and a response was received. Revenko saw in the Polish response to the Belarusian request an opportunity for a constructive conversation. The Chief of the General Staff - First Deputy MoD Pavel Muraveyko noted that the active phase of Zapad-2025 is ending. At the same time, the maneuvers will end when all units return to their deployment locations.

IMAGO / SNA

Zwischen atomarer Drohkulisse und diplomatischen Initiativen: Das Manöver Zapad 2025 in Belarus

Das Land bleibt auch nach den Militärübungen russisches Aufmarschgebiet

Die heiße Phase der russisch-belarusischen Manöver Zapad 2025 vom 12.-16. September 2025 ist zwar - wie erwartet – ohne größere Zwischenfälle zu Ende gegangen, aber die Bedrohung für die an Belarus angrenzenden Staaten hat in den letzten Wochen eine neue Ebene erreicht. Am 10. September waren mindestens 19 russische Drohnen größtenteils über Belarus weit in den NATO-Staat Polen eingedrungen, was Russland nach Meinung von Sicherheitsexperten dazu dienen sollte, die Abwehrreaktion der NATO zu testen. Diese verkündete daraufhin die Operation „Eastern Sentry“ zur Stärkung der Verteidigung entlang der Ostflanke. Auch wenn in Belarus diesmal nur 8.000 Truppen (darunter lediglich 2.000 russische) im Einsatz waren, sowie schätzungsweise 30.000 weitere in Russland selbst, hat das Manöver im Vorfeld böse Erinnerungen an Zapad 2021 geweckt, in dessen Folge Russland die Ukraine von belarusischem Territorium aus angriff. Damals waren allerdings 200.000 Truppen an dem Manöver beteiligt. Die gemeinsamen Übungen in diesem Jahr sollten deutlich machen, wie eng die militärische Zusammenarbeit zwischen Belarus und Russland mittlerweile ist. Es ging hier somit auch um eine Machtdemonstration gegenüber dem Westen, wobei der russische Machthaber Putin seinen Juniorpartner Lukaschenko fest im Griff hat.

IMAGO / SNA

Formal noch unabhängig aber kaum mehr souverän

Belarus im Sog Russlands

Russland treibt den seit langem auf kleiner Flamme köchelnden Prozess hin zu einem Unionsstaat mit Belarus jetzt auf allen Ebenen und in hohem Tempo voran. Zuletzt fand Ende April im russischen Wolgograd das pompöse Forum “Großes Vermächtnis – gemeinsame Zukunft” am Rande der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des Sieges der Roten Armee in Stalingrad statt. Was von unabhängigen Beobachtern als Moskauer “Siegeshysterie” rund um die Militärparade am 9. Mai bezeichnet wird, gilt nicht weniger für das offizielle Belarus. Das russische Narrativ über die Auslegung der Geschichte des 2. Weltkrieges dient auch dort als Legitimation für die Aggression gegenüber der Ukraine und das Auftreten gegenüber Europa. Lukaschenko hat sich durch die umfänglichen Zugeständnisse an Russland zwar seinen Machterhalt erkauft, nimmt damit aber in Kauf, dass Belarus seine Souveränität immer weiter verliert. Sicherheitspolitisch ist das „Abkommen über Sicherheitsgarantien im Unionsstaat“, ratifiziert Anfang des Jahres in Moskau, eine weitere Eskalationsstufe. Es ermöglicht unter anderem militärische Stützpunkte für russische Atomraketen, welche in zwei Minuten Vilnius erreichen können. Russland braucht das Regime im Nachbarland als engen militärischen Verbündeten, sein Staatsgebiet für die Verlegung von Raketen und als Aufmarschplatz für Truppen an der Grenze zu Litauen, Polen und der Ukraine. Die für September gemeinsam geplanten Manöver „Zapad 2025“ wecken böse Erinnerungen an die auf „Übungsmanöver“ folgende russische Großinvasion der Ukraine im Februar 2022.

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Падзеi ў краіне

Сціслыя палітычныя справаздачы замежных прадстаўніцтваў Фонду імя Конрада Адэнаўэра

Фонд імя Конрада Адэнаўэра мае ўласныя прадстаўніцтвы прыкладна ў 70 краінах свету на пяці кантынентах. Супрацоўнікі замежных прадстаўніцтваў могуць з першых рук праінфармаваць аб актуальных мерапрыемствах ці доўгатэрміновых зменах у краіне ажыццяўлення Вашай дзейнасці. У форме "справаздач па краінах" яны эксклюзіўна прадастаўляюць карыстальнікам веб-сайта Фонда імя Конрада Адэнаўэра аналізы, фонавую інфармацыю і ацэнкі.

Артыкулы да мерапрыемства

Фонд імя Конрада Адэнаўэра, а таксама яго адукацыйныя установы, цэнтры падрыхтоўкі й замежныя прадстаўніцтвы штогод прапануюць тысячы мерапрыемстваў па разнастайных тэмах. Аб асобных найбольш важных канферэнцыях, падзеях і сімпозіумах мы даем аператыўную і эксклюзіўную інфармацыю на сайце www.kas.de. Тут, побач з абагульняючымі рэзюмэ зместу, можна знайсці дадатковыя матэрыялы, такія як графікі і выявы, рукапісы прамоў, відэа- і аўдыёзапісы.

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