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Интервю на писателя Георги Господинов за протестите

Погледът на писателя Георги Господинов върху събитията в България в последните седмици в интервю за вестник "Дневник"

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Geschlossene Gesellschaft

von Marco Arndt

Zur Lage der Roma in Bulgarien
Bulgarien kennt drei große Minderheiten: türkischstämmige Bulgaren, ethnische Bulgaren muslimischen Glaubens (Pomaken) und Roma. Gemäß den Angaben der letzten Volksbefragung von 2011 gehören zu den Roma offiziell 325.000 Menschen, das sind knapp fünf Prozent der Bevölkerung. Da die Befragten aber ihre Zugehörigkeit zur Volksgruppe der Roma häufig leugnen, muss diese Zahl in etwa auf zehn Prozent oder 700.000 Personen verdoppelt werden.

Länderberichte

Neofit neuer Patriarch der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche Bulgariens

von Marco Arndt

Am Sonntag (24.2.2013) wurde der Metropolit von Ruse, Neofit, zum neuen Oberhaupt der autokephalen Bulgarisch-Orthodoxen Kirche gewählt. Drei Metropoliten standen zur Wahl. Diese waren zuvor von der Heiligen Synode, der Versammlung der 14 Metropoliten Bulgariens, aus ihrer Mitte gewählt worden.

Länderberichte

Präsident löst Parlament demnächst auf

von Marco Arndt

Neuwahlen Ende April wahrscheinlich
Das Parlament in Sofia hat gestern den Rücktritt des Ministerpräsidenten und seines Kabinetts mit großer Mehrheit angenommen. Nun muss Staatspräsident Rossen Plevneliev Gespräche mit den drei größten Fraktionen im Parlament führen und prüfen, ob eine von ihnen willens und in der Lage ist, eine neue Regierung zu bilden. Die Gespräche sind für Montag (25.2.) angesetzt.

Länderberichte

Regierung in Bulgarien zurückgetreten

von Marco Arndt

Anhaltende Proteste im ganzen Land
Premierminister Boiko Borissov reagiert auf die anhaltenden Proteste und erklärt seinen Rücktritt und den des gesamten Kabinetts.

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Die Zusammenarbeit der bulgarischen Staatssicherheit mit dem Ministerium der Staatssicherheit der DDR

Der Text befasst sich mit der engen Kooperation zwischen der DDR-Staatssicherheit und dem bulgarischen Geheimdienst auf den Gebieten der Personenüberwachung, insbesondere von Exil-Bulgaren in Westdeutschland, der Unterbindung von Fluchtversuchen, der Industriespionage und die Rolle des KGB.

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Geschichtsbetrachtung, Geschichtsbewusstsein und der Kommunismus in Bulgarien

Der Aufsatz untersucht die Frage, warum die kommunistische Epoche kaum in das kollektive Gedächtnis der Bulgaren Eingang gefunden hat. Er stützt sich dabei auf eine empirische Erhebung zum Geschichtsverständnis und kommt am Ende zu einem interessanten Ergebnis.

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Einkommen weiter auf niedrigem Niveau

Die Einkommen in Bulgarien bleiben weiter niedrig. Nach einer Statistik des Bulgarischen Wirtschaftsblatts vom Februar 2013 liegt das Haushaltseinkommen pro Kopf bei 1,5 Mio Menschen unter der Armutsgrenze von 215 Leva (20,4 %); 2,5 Mio Bulgaren haben weniger als den Mindestlohn von 290 Leva (34,2 %) zur Verfügung, 2,3 Mio weniger als die zum Lebensunterhalt notwendigen 565 Leva (31,5 %). 1,0 Mio Bulgaren liegen über diesem Satz (13,7 %).

Länderberichte

Volksabstimmung über Atomkraft gescheitert

von Marco Arndt

Zu niedrige Wahlbeteiligung bei überwiegendem Ja
Am 27. Januar 2013 fand das vierte Referendum in der bulgarischen Geschichte seit der Befreiung von der osmanischen Herrschaft (1878) und das erste nach der Wende von 1989 statt. Die Bulgaren wurden zum Thema Kernenergie und dem Bau eines neuen Atomkraftwerkes befragt.

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Die Errichtung der kommunistischen Diktatur in Bulgarien

Der Text beschreibt den Einmarsch der Roten Armee in Bulgarien am 9.9.1944 und die auf ihn folgende Errichtung der kommunistischen Diktatur. Es handelt sich um einen weiteren Aufsatz in der Reihe "Texte zum Kommunismus in Bulgarien".