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Online-Seminar

Freihandel im Sturm von Renationalisierungen und Subventionen?

Wie kann die Exportnation Deutschland zum Erhalt ihrer Geschäftsgrundlage beitragen?

Was läßt sich angesichts der geopolitischen Veränderungen tun, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu erhalten und weiterzuentwickeln, ohne unsere außenwirtschaftliche Offenheit einzuschränken?

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Details

Wird das deutsche Geschäftsmodell abgehängt?!

„Die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft ist ein wichtiger Treiber für Wachstum und Wohlstand. Deutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten wie kaum eine andere europäische Volkswirtschaft von der Liberalisierung des Handels sowie der wachsenden internationalen Arbeitsteilung profitiert. Zunehmende Abhängigkeiten stellen das handelsorientierte Wirtschaftsmodell Deutschlands jedoch insbesondere im Bereich der Energieversorgung und der Versorgung mit kritischen Rohstoffen vor neue Herausforderungen. Zudem setzen Drittstaaten Subventionen wettbewerbsverzerrend ein, wodurch der Bezug kritischer Rohstoffe aus alternativen Bezugsquellen unwirtschaftlich werden kann und Abhängigkeiten von diesen Drittstaaten entstehen können.“

Das Jahresgutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung faßt in wenigen Sätzen eine komplexe geopolitische Lage und ihre wirtschaftspolitischen Implikationen zusammen.

Wie gefährdet ist nun also das auf geordnetem Wettbewerb und Freihandel basierende deutsche Geschäftsmodell? Und was läßt sich angesichts der geopolitischen Veränderungen tun, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu erhalten bzw. weiterzuentwickeln, ohne die außenwirtschaftliche Offenheit einzuschränken? Wie können wir Abhängigkeiten reduzieren und die Resilienz der Wertschöpfungsketten erhöhen? Und vor allem: Welche (gefährdende?) Rolle spielen dabei Staatseingriffe und Subventionen – und wie sehen ordnungspolitische Alternativen aus?

Diese Frage möchten wir in einer digitalen Runde diskutieren – mit Stellungnahmen ausgewiesener Experten führender deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute und mit Ihren Fragen aus dem flankierenden Chat. 

 

Die Veranstaltung wird über Zoom gestreamt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Anmeldefrist endet am 06. November 2023, 10.00 Uhr.

Die Zugangsdaten für die Online-Veranstaltung auf der Plattform Zoom erhalten Sie am Veranstaltungstag, dem 06. November 2023, bis spätestens 15.00 Uhr. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nach diesem Zeitpunkt aus organisatorischen Gründen nur noch sehr eingeschränkt Einwahldaten versenden können. 

 

Programm

19.00 Uhr          Begrüßung   

Dr. Georg Schneider

Büro Bundesstadt Bonn, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Sankt Augustin      

 

19.05 Uhr          Inhaltliche Impulse   

  

Geopolitische Herausforderungen und ihre Folgen für das deutsche Geschäftsmodell 

Andreas Baur    

ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. / ifo Zentrum für Außenwirtschaft, München

 

Ewiger Gefangener Chinas? Zur Abhängigkeit einzelner Industriezweige von China

Jürgen Matthes

Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Leiter des Clusters Internationale Wirtschaftspolitik, Finanz- und Immobilienmärkte, Köln

 

Pyrrhussieg Subvention? Wie können ordnungspolitische Alternativen der Sozialen Marktwirtschaft zum Staatseingriff aussehen?

Prof. Dr. Torsten Schmidt

RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V., Leiter des Kompetenzbereichs Wachstum, Konjunktur, Öffentliche Finanzen, Essen

 

ca. 19.40 Uhr   Gemeinsame Diskussion

 

Moderation:

Dr. Jan Cernicky 

Leiter der Abteilung Wirtschaft und Innovation, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Berlin 

 

bis 21.00 Uhr   Ende der Veranstaltung

 

Programmänderungen vorbehalten  

 

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Georg Schneider

Referent Wirtschaftspolitik, Büro Bundesstadt Bonn

Georg.Schneider@kas.de +49 2241 246-2372 +49 2241 246 5 2372
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Sekretärin/Sachbearbeiterin Büro Bundesstadt Bonn

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