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Auf den Spuren jüdischen Lebens in Stuttgart

Stadtspaziergang

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© KAS/ Christina Keller
In Stuttgart bestand bereits in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts eine kleine jüdische Gemeinde. Bis 1498 hatte sie ihr Zentrum mit Synagoge und rituellem Bad in der Esslinger Vorstadt. Doch Herzog Eberhard im Bart verfügte in seinem Testament die »Ausschließung« der Juden aus seinem Territorium. Im 18. Jahrhundert gab es sog. Hofjuden oder Hoffaktoren. Der Prominenteste unter ihnen war Joseph Süss Oppenheimer, der 1738 Opfer eines Justizmords wurde. Erst 1864 erreichten die Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Stuttgart die Gleichstellung: „Die im Königreiche einheimischen Israeliten sind in allen bürgerlichen Verhältnissen den gleichen Gesetzen unterworfen, welche für die übrigen Staatsangehörigen maßgebend sind.“ Unser Rundgang beginnt bei der Leonhardskirche und endet bei der 1951-52 erbauten Synagoge in der Hospitalstraße

Hier finden Sie das Programm zum Download: Programm 26-10-06 Auf den Spuren jüdischen Lebens in Stuttgart.pdf

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Veranstaltungsort

Leonhardskirche Leonhardsplatz 26, 70182 Stuttgart Germany
Kontakt Lukas Laible
Lukas Laible
Kommissarischer Landesbeauftragter und Leiter des Politischen Bildungsforums Baden-Württemberg
lukas.laible@kas.de +49 711 870309-40
Kontakt Christina Keller
Christina Keller Portrait
Assistentin/Sachbearbeiterin Politisches Bildungsforum Baden-Württemberg
christina.keller@kas.de +49 711 870309-50

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