Islam und Parteien


Ausnahme oder Vorreiter: Der politische Islam in Marokko | Zwischen Religion, Extremismus und Regierungsverantwortung: Der politische Islam in den Palästinensischen Gebieten | Islamische Parteien und Demokratie in Indonesien: Erfahrungen aus dem größten muslimischen Land der Welt | Argenchina: Die chinesische Präsenz in Argentinien

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Inhalt

  • Editorial

    In Ägypten wie in anderen Staaten der Region haben sich die Erwartungen, die mit dem „Arabischen Frühling‟ verbunden waren, bislang nicht erfüllt. In demokratischen Wahlen kamen islamistische Parteien an die Macht, deren politische Überzeugungen nicht unbedingt mit den Ideen übereinstimmten, die von den protestierenden, zumeist jungen Menschen vertreten wurden: Freiheit und Recht, Beteiligung und Pluralismus.

    von Gerhard Wahlers

Veranstaltungshinweis

  • Muslime in Staat und Gesellschaft weltweit

    Experten und Projektpartner der KAS aus Afrika, Asien und Europa zeigen, wie politisches und gesellschaftliches Engagement von Muslimen zur Förderung und Festigung des demokratischen Rechtsstaates beiträgt. 14. November 2013 in Berlin

Islam und Parteien

  • Ausnahme oder Vorreiter

    Schon bald nach dem Beginn des „arabischen Frühlings‟ wurde die éxception marocaine, die Ausnahme Marokko, eines der beliebtesten Themen in den Medien und den öffentlichen Diskussionen in Marokko. Welchen Anteil hat der Islam am Transformationsprozess des Landes? Und welche Rolle kommt dem parteipolitisch organisierten Islam – im Unterschied zu anderen nordafrikanischen Staaten – derzeit für die Entwicklung Marokkos zu? Der politische Islam in Marokko

    von Helmut Reifeld

  • Zwischen Religion, Extremismus und Regierungsverantwortung

    Der Islam ist laut dem palästinensischen Grundgesetz die offizielle Religion in den Palästinensischen Gebieten. Er ist integraler Bestandteil des politischen und sozialen Lebens der Palästinenser im Westjordanland und dem Gazastreifen, die zu 98 Prozent Muslime sind. Maßgeblich beeinflusst er auch die beiden großen Bewegungen, Hamas und Fatah, sowie eine Vielzahl kleinerer Parteien und Bewegungen, die oftmals aus dem säkularen Milieu stammen oder marxistische Wurzeln haben. Der politische Islam in den Palästinensischen Gebieten

    von Hans Maria Heyn, Jörg Knocha

  • Islamische Parteien und Demokratie in Indonesien

    Das Beispiel Indonesien macht deutlich, dass der politische Islam in Form von an islamischen Werten und Zielen orientierten Parteien nicht automatisch gleichgesetzt werden kann mit Radikalität, Fanatismus und demokratiefeindlicher Politik. Islamisch ausgerichtete Parteien besitzen sehr wohl das Potenzial, sich langsam, aber stetig zu demokratiefreundlichen politischen Akteuren zu entwickeln und Verantwortung in demokratischen Institutionen zu übernehmen. Erfahrungen aus dem größten muslimischen Land der Welt

    von Jan Woischnik, Philipp Müller

Andere Themen

  • Argenchina: Die chinesische Präsenz in Argentinien

    Die Beziehungen zwischen China und Argentinien haben seit dem Beginn der argentinischen Pesokrise 2001 und Néstor Kirchners Präsidentschaft eine Blüte erlebt und sich in Präsidentin Cristina Kirchners Amtszeit weiter verstärkt. Heute ist China Argentiniens zweitwichtigster Handelspartner, auf den 2011 acht Prozent aller argentinischen Exporte entfielen und der 13 Prozent aller Importe lieferte.

    von John Stokes

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  • Islam und Parteien

    Die Gesamtausgabe steht Ihnen als PDF-Download zur Verfügung. Auslandsinformationen Heft 10|13