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Auf des Messers Schneide...

von Andreas Storm

Wahlprognosen zur britischen Unterhauswahl

Selten war der Ausgang einer britischen Unterhauswahl so schwer vorherzusagen wie in diesem Jahr. Zwei Wochen vor dem Wahltermin haben die Wahlforscher im Vereinigten Königreich Hochkonjunktur.

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Die innenpolitische Berichterstattung wird in TV und Printmedien bereits seit Monaten von der Frage beherrscht, welche Mehrheitsverhältnisse nach dem Wahltag am 7. Mai zu erwarten sind. Es gibt fast keine große britische Tageszeitung mehr, die nicht ihre eigenen Wahlprognosen erstellen und nahezu täglich aktualisieren lässt. Dabei besteht für die britischen Wahlforscher die Herausforderung darin, dass sie nicht nur die voraussichtlichen Stimmenanteile der Parteien richtig vorhersagen müssen. Der weitaus schwierigere Teil des Prognosegeschäfts liegt vielmehr darin, die sich auf der Grundlage der ermittelten Wähleranteile voraussichtlich ergebende Sitzverteilung im britischen Unterhaus abzu-leiten. Im Gegensatz zum deutschen Wahlsystem, das eine weitgehend proportionale Abbildung der Wählerstimmenanteile der relevanten Parteien bei der Mandatsvergabe sicherstellt, führt das briti-sche Mehrheitswahlrecht oftmals zu einer starken Verschiebung der Gewichte zwischen den Parteien. Bitte lesen Sie den kompletten Bericht als PDF-Download (oben).

Der Autor des Berichts, Andreas Storm, war von 2012 bis 2014 Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes und von 2011 bis 2012 Minister für Bundesangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei des Saarlandes.

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Foto: Wikipedia/Vaughan Leiberum Wikipedia/Vaughan Leiberum

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