Vom 3. bis 7. Mai 2026 nahmen Studierende der Simone Veil Research Centre for Contemporary European Studies at Ben-Gurion University of the Negev an einer intensiven Studienreise durch Deutschland teil, mit einem besonderen Fokus auf die historischen und gegenwärtigen Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland.
Auf ihrer Reise durch Thüringen im Osten und Hessen im Westen untersuchten die Teilnehmenden, wie das Erbe der deutschen Teilung bis heute politische Strukturen, gesellschaftliche Realitäten und regionale Identitäten prägt. Besuche zentraler politischer Institutionen sowie Gespräche mit hochrangigen politischen Entscheidungsträgern ermöglichten dabei unmittelbare Einblicke in politische Prozesse auf Landesebene und in die jeweiligen Herausforderungen der Regionen.
Das Programm verband historische Bildungsinhalte mit aktuellen Perspektiven auf die deutsch-israelischen Beziehungen sowie die Rolle der Konrad-Adenauer-Stiftung. Der Austausch mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, jungen politischen Vertreterinnen und Vertretern sowie Mitgliedern jüdischer Gemeinden bereicherte die Erfahrung zusätzlich und eröffnete persönliche sowie vielfältige Einblicke in das Leben in unterschiedlichen Regionen Deutschlands.
Durch die Verbindung von akademischen Inhalten mit direkten Begegnungen und praktischen Eindrücken vor Ort vermittelte die Studienreise den Teilnehmenden ein differenziertes Verständnis des gegenwärtigen Wandels in Deutschland sowie der nachhaltigen Auswirkungen seiner geteilten Vergangenheit – einschließlich der Frage, wie die unterschiedlichen historischen Entwicklungen in Ost- und Westdeutschland die deutsch-israelischen Beziehungen und das jüdische Leben in Deutschland bis heute prägen.
Themen
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