Publikationen

picture alliance / ZUMAPRESS.com | Nir Alon

"Die Sicherheitslage in Israel ist angespannt"

Wie groß ist die Angst vor weiteren Anschlägen?

Interview mit Dr. Beatrice Gorawantschy und Philipp Burkhardt von unserem Jerusalemer Büro über die aktuelle Anschlagsserie.

Egypt and Israel: Renewable Energies for Peace

Cairo’s goal to serve as a regional hub for gas and renewable energies presents an opportunity for increased cooperation between Egypt and Israel – particularly at a time that Europe is confronted with the ramifications of the Russian invasion of Ukraine

Reaktionen aus dem Nahen Osten und Nordafrika auf das erste Jahr der Biden Regierung

Eine Veröffentlichung der Konrad-Adenauer-Stiftung Israel und des Moshe Dayan Center

Während die Wahl von Joe Biden zum US-Präsidenten in Deutschland und der EU mit Erleichterung aufgenommen wurde, waren die Reaktionen im Nahen Osten sehr unterschiedlich. Trumps uneinheitliche Nahostpolitik hatte im Laufe der Jahre neue Verbündete geschaffen, die einen möglichen Richtungswechsel unter Biden mit Besorgnis betrachteten, aber auch Akteure, die während Trumps vierjähriger Amtszeit stark ins Abseits geraten waren und auf eine Verbesserung der Beziehungen hofften. Regierungen und Experten in der Region sind sich jedoch in ihrer Einschätzung einig, dass das Interesse, das Engagement und der Einfluss der USA in der Region in den letzten zehn Jahren abgenommen haben - ein Trend, der sich auch durch Regierungswechsel nicht geändert hat. Der Nahe Osten und Nordafrika ist heute eine Region, die allzu oft von politischen, sozialen und wirtschaftlichen Krisen sowie von regionalen Spannungen und gewaltsamen Konflikten geprägt ist. Das veränderte Engagement und der Einfluss externer geopolitischer Akteure (z. B. Russland und China) tragen zu tiefgreifenden Veränderungen der regionalen Machtverhältnisse und zu allgemeiner Unsicherheit bei. Vor diesem Hintergrund gewähren die Autoren dieser Publikation wertvolle Einblicke in ihre jeweiligen Fachgebiete und schildern die unterschiedlichen Reaktionen von Regierungen und Bevölkerung auf das erste Jahr der Biden-Administration sowie die weiterreichenden Folgen eines Rückzugs der USA aus der Region.

UNCLOS und der Schutz von friedlicher und Transitdurchfahrt in maritimen Engpässen

Eine neue Publikation des Maritime Policy & Strategy Research Center und der Konrad Adenauer Stiftung Israel

Meerengen spielen eine entscheidende Rolle für den Verkehr zur See und die Verkürzung von Fahrtzeiten. Sogenannte "Chokepoints" - besonders empfindliche Meerengen entlang einiger der wichtigsten Schifffahrtsrouten - sind oft mit besonderen Herausforderungen verbunden, da sie zu Brennpunkten für geografische, kommerzielle und politische Interessen werden können. Trotz der Richtlinien des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen (UNCLOS) von 1982 können Staaten maritime Engpässe nutzen, um politische und strategische Ziele zu erreichen. Darüber hinaus stören nicht-staatliche Akteure weiterhin den Zugang und die Durchfahrt durch Meerengen und Wasserstraßen. Um die Funktion des Seerechts zur Regelung des globalen Seetransits zu stärken, müssen das Ausmaß der Herausforderungen sowie die Instrumente zu deren Bewältigung analysiert werden. Das Maritime Policy & Strategy Research Center und die Konrad-Adenauer-Stiftung Israel tragen zu dieser Analyse mit einer Sammlung von Erkenntnissen führender Akademiker und Rechtswissenschaftler bei, die sich mit den Herausforderungen des UNCLOS im Zusammenhang mit der Durchfahrt durch die Engpässe zwischen dem Arabischen Golf und dem Mittelmeer befassen.

Reuters / Ronen Zvulun

Israel: Zwei Monate zwischen Kompromiss und Krise

Die Regierung Bennett-Lapid: „Koalition des Wandels“ oder politisches Kurzzeitexperiment?

Unmittelbar nach der jüngsten Gaza-Gewalteskalation vom Mai 2021 ist in Israel eine neue Regierung ins Amt gekommen, der Skeptiker keine lange Lebensdauer voraussagen. Es handelt sich um eine Acht-Parteien-Koalition unterschiedlicher politischer Couleur, deren einendes Element zunächst die Bestrebung war, Langzeitpremier Benjamin Netanjahu (dauerhaft) aus dem Amt zu drängen. Nachdem dies zumindest aktuell gelungen ist, gilt es, sich den vordergründigen innen- und außenpolitischen Herausforderungen zu stellen. Wo eigentlich die politisch ruhige See benötigt würde, zeichnen sich nationale und regionale Konflikte ab, die die äußert dünne Regierungsmehrheit von nur einer Stimme gefährden. Es gibt aber auch Anzeichen, die möglicherweise für einen längeren Bestand der Regierung sprechen.

Noam Chen / Israeli Ministry of Tourism / flickr / CC BY-ND 2.0 / creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/

Der Wahlkampf in Israel 2021

Wahlen werden erneut rechts entschieden

Zum vierten Mal innerhalb von zwei Jahren werden die Israelis zu den Urnen gebeten. Einmal mehr bestätigt sich der Trend, dass in Israel weniger politische Programme als Gruppierungen um Führungsfiguren gewählt werden. Die Gretchenfrage in der israelischen politischen Landschaft lautet: „Wie hast Du’s mit Bibi?“ Mit Gideon Sa’ars Tikva Chadascha („Neue Hoffnung“) formiert sich eine neue Partei gegen Premierminister Benjamin Netanjahu (Likud), die die gleiche Klientel im rechten politischen Spektrum anspricht. Allerdings halten sich die Königsmacher rechts von Netanjahu viele Optionen offen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es noch zu früh ist, den durch einen Korruptionsprozess angeschlagenen Premier abzuschreiben.

The New Normal? Arab States and Normalization with Israel

The New Normal? Arab States and Normalization with Israel was sponsored by the Konrad Adenauer Stiftung Israel Office. The aim of the publication is to educate policymakers and raise awareness amongst the general public in both Israel and Europe. Specifically, the publication aims to highlight some of challenges and opportunities regarding the nroamlization of relations with Israel from the perspective of various players in the Arab world.

Iran and the International Arena: Challenges and Opportunities

Relations between Iran and the United States reached a low point at the end of the Trump administration. Harsh sanctions, the elimination of Quds Force commander Qassem Soleimani, billion-dollar arms sales to the Gulf states, and normalization agreements between Israel and the United Arab Emirates and Bahrain were all encouraged by Washington in the recent past. The year 2021 began with a change of administration in the US and it will also see a change of president in Iran. The possibility of a return to the nuclear agreement, the JCPOA, is on the table, with a clear demand both for its improvement and for some reference being made to Iran's missile program and regional policy. This monograph comprises a collection of articles written by experts from the US, Europe, and Israel. Each article sheds light on a different aspect of the complex relations between Iran and the West, their prospects, and their implications for the wider Middle East.

Public Opinion Poll on Arab Society in Israel- Hebrew Version

See Hebrew for summary

Public Opinion on Arab Society in Israel

A new survey on Israel’s Arab community by Konrad Adenauer Stiftung Israel and its Program for Jewish Arab Cooperation at Tel Aviv University reveals severe economic distress as a result of the Corona crisis; a desire to see the creation of a new Arab-Jewish party; divisions of opinion with regard to the performance of the MKs in the Joint Arab List; a fairly low voter participation rate (55.6%) expected in the next elections; a high degree of satisfaction with the result of the US presidential election; and support for the normalization agreements between Israel and the Arab countries.