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Newsletter Rom - Ausgabe Juli 2010

von Wilhelm Staudacher, Markus Goller

Edizione di luglio 2010

In der Juli-Ausgabe unseres Newsletters berichten wir über die aktuelle politische Situation in Italien und über unsere Veranstaltungen der ersten Jahreshälfte 2010. Dabei stehen die Initiativen „Das ‚C’ als Motor der Moderne“ und „Soziale Marktwirtschaft“ im Mittelpunkt.

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Liebe Leserinnen und Leser,

Sie haben seit langer Zeit nichts mehr von uns gehört. Dazu haben glückliche Umstände beigetragen: Drei Mitarbeiterinnen der Konrad-Adenauer-Stiftung in Rom befinden sich derzeit in Mutterschutz. Herzlich gratulieren möchten wir Silke Schmitt zur Geburt der kleinen Clara. Eva Grassi und Franziska Gysler freuen sich auf die Geburt ihres Nachwuchses.

In den letzten Monaten waren wir aber nicht faul, sondern haben zahlreiche Initiativen gestartet. Darüber und über viele weitere Projekte für die Zukunft möchten wir nun berichten.

In diesem Jahr stehen zwei große Themen im Zentrum unserer Arbeit in Rom. Zum einen beschäftigen wir uns mit dem „C“ und den Impulsen, welche das Christentum für die Erneuerung unserer Gesellschaft geben kann. Dazu haben wir eine Broschüren-Serie – bestehend aus 13 Bänden – publiziert und eine Veranstaltungsreihe zum selben Thema iniziiert. Das zweite große Thema ist die Soziale Marktwirtschaft. In Zusammenarbeit mit fünf römischen Universitäten führen wir in diesem Jahr die Reihe „Konrad-Adenauer-Lectures zur Sozialen Marktwirtschaft“ durch. Gleichzeitig haben wir die inhaltliche Grundausrichtung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu diesem Thema, die „Leitlinien für Wohlstand, soziale Gerechtigkeit und nachhaltiges Wirtschaften“, an den italienischen Universitäten verbreitet.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat im Oktober 2009 einen Freundeskreis in Italien und einen Wissenschaftlichen Beirat gegründet. Beide leisten einen positiven Beitrag für die Arbeit der KAS in Italien und entwickeln sich positiv voran.

In der Jahreshälfte hat die KAS zwei Bücher in italienischer Sprache publiziert: eine Publikation zum Mauerfall und eine Anthologie zur Sozialen Marktwirtschaft. In den kommenden Monaten werden weitere drei Publikationen folgen.

In der italienischen Politik ist weiterhin eine große Unruhe im Parteiensystem feststellbar: Die Regionalwahlen im März diesen Jahres brachten zwar einen klaren Sieg für das Mitte-Rechts-Bündnis, aber dennoch ist dessen Mehrheit unsicher. Der Streit zwischen Ministerpräsident Silvio Berlusconi und Kammerpräsident Gianfranco Fini, Korruptionsskandale, in die auch ein Minister verwickelt war, und die Auswirkungen der Wirtschaftskrise machen Berlusconi schwer zu schaffen. Die Opposition nützt die Gunst der Stunde nicht, sondern verliert sich in internen Streitereien. Einzig die UDC wagt einen Aufbruch und hat sich für den Herbst 2010 die Neugründung der Partei zum Ziel gesetzt.

Ich wünsche Ihnen eine gute Lektüre!

Ihr

Wilhelm Staudacher

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