Führende kolumbianische Jungpolitiker/innen verschiedener Parteien haben sich zusammen getan, um einen „Generationenvertrag“ zu unterzeichnen, der der Politik in diesem Land zu mehr Ansehen verhelfen soll. Für sie ist eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft nicht ohne die Konsolidierung der Öffentlichen Verwaltung möglich. Dazu braucht es gut ausgebildete Protagonisten, die sich für Demokratie und Rechtsstaat einsetzen, die Korruption verurteilen und bekämpfen. Auch soll gegen die oft gewalttätigen Methoden vorgegangen werden, mit denen politische Ziele hier manchmal durchgesetzt werden.
Auf der Grundlage dieses „Generationenvertrages“ werden die Interviews veröffentlicht, in denen jeder der Beteiligten die Situation des Landes analysiert, seine Vision für das Jahr 2030 vorstellt und aus seiner politischen Sicht Ideen und Argumente vorbringt, wie dieses Ideal in den nächsten Jahrzehnten verwirklicht werden kann.