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Neue Website "Voice of the Balkans" zur Medienfreiheit in Südosteuropa

von Manuela Anastasova
Die Ergebnisse des "Balkan-Multimedia"-Projektes für junge Journalisten aus Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Frankreich und Deutschland sind nun auf der Website "Voice of the Balkans" verfügbar.

Die journalistische Initiative wurde als Gemeinschaftsprojekt der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Electronic Media School und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk durchgeführt. Ziele waren die Vermittlung von handwerklichen Kenntnissen im Bereich Multimedia, ein interkultureller Austausch zwischen den Teilnehmern sowie die Erstellung eines gemeinsamen journalistischen Produkts zum Thema "Medienfreiheit in Südosteuropa".

13 Nachwuchsjournalisten nahmen an einem Multimedia-Workshop in Berlin teil. Zudem waren sie in Belgrad, Podgorica und Sarajevo unterwegs, um einen Einblick in die Arbeit von Journalisten auf dem Balkan zu bekommen.

Auf www.voiceofthebalkans.com sind Online-Artikel, Interviews, Fotos und kurze Filme von der Recherchereise zu finden. Die Website wurde in der Electronic Media School in Potsdam-Babelsberg konzipiert. Auch auf Twitter (@voiceofbalkans) und Facebook ( "Voice of the Balkans") kann die Reise der jungen Journalisten nachempfunden werden. So beschäftigen sie sich in Bosnien-Herzegowina mit der Rolle von Journalisten während der andauernden Arbeiterproteste, in Montenegro mit dem Fall eines Journalisten, auf den Mordanschläge verübt wurden, und in Serbien mit der Frage, ob Twitter eine Alternative zu den traditionellen Medien darstellt.

Mehr zum Projekt hier und hier.