Hendrik Sittig

Leiter des Medienprogramms SOE

Kontakt

hendrik.sittig@kas.de +359 2 94249-71 +359 2 94249-79

Standorte

Abteilung

Publikationen

Länderberichte

Neues Mediengesetz in Albanien befeuert Angst vor Zensur

von Tobias Rüttershoff, Hendrik Sittig, Darija Fabijanić

Gegen großen nationalen und internationalen Protest hat das albanische Parlament mit seiner sozialistischen Mehrheit ein umstrittenes Mediengesetz verabschiedet. Das Gesetzeswerk gibt Anlass zur Sorge vor Zensur und staatlicher Willkür. Es ist ein Rückschritt für Albanien auf dem Weg hin zu europäischen Standards.

Einzeltitel

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Südosteuropa: Empfehlungen zu Aufsichtsräten und Finanzierung

von Hendrik Sittig

Auf Einladung des KAS-Medienprogramms trafen sich mehr als 20 Medienrechts-Experten aus Südosteuropa und Deutschland, um über die rechtlichen Grundlagen des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) zu diskutieren. In einem Workshop erarbeiteten sie am 8. Oktober in Tirana Empfehlungen, die zur effektiveren und politisch-unabhängigeren Organisation der Aufsichtsräte und zur perspektivisch besseren Finanzierung des ÖRR dienen sollen. Das KAS-Medienprogramm möchte damit und mit seinen weiteren Projekten einen Impuls für mögliche Reformen der öffentlich-rechtlichen Rundfunksysteme in Südosteuropa geben.

Länderberichte

Große Mehrheit in Südosteuropa: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist wichtig für die Demokratie

von Hendrik Sittig, Darija Fabijanić

Meinungsumfrage des KAS-Medienprogramms Südosteuropa zum Stellenwert des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in zehn südosteuropäischen Ländern
Für mehr als zwei Drittel der Mediennutzer in Südosteuropa ist der öffentlich-rechtlichen Rundfunk wichtiger Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft. Zugleich sehen aber fast 65 Prozent der Befragten die öffentlich-rechtlichen Medien politischem Einfluss ausgesetzt. Das geht aus einer aktuellen Meinungsumfrage des Medienprogramms Südosteuropa der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in den zehn Ländern, die das KAS-Programm mit Sitz in Sofia beobachtet, hervor.

Länderberichte

Unabhängigkeit des Bulgarischen Nationalen Radios (BNR) in Gefahr?

von Hendrik Sittig, Darija Fabijanić

Die vorübergehende Suspendierung einer Moderatorin, ein fünfstündiger Sendestopp und die Frage, wer hier wo und warum an welchen Fäden zieht
Es ist die schwerste Krise in der bulgarischen Medienlandschaft seit langem. Seit einigen Tagen kommt das Bulgarische Nationalradio nicht aus den Schlagzeilen. Die zeitweilige Versetzung einer langjährigen Moderatorin zeigt den politischen Einfluss auf die Arbeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Bulgarien. Der Protest der Kollegen und Hörer zeugt jedoch vom Bewusstsein, sich dagegen wehren zu können.

Länderberichte

Öffentlich-rechtliche Rundfunksender im Kreuzfeuer der Protestbewegungen

von Hendrik Sittig, Darija Fabijanić

Demonstranten in Südosteuropa kritisieren Regierungen und fordern mehr Unabhängigkeit des Rundfunks
Es brodelt in Südosteuropa. Schon ist die Rede von einem „Balkanischen Frühling“. In den Hauptstädten Serbiens, Montenegros, Albaniens und Kroatiens demonstrieren viele Menschen aus Unzufriedenheit mit ihren Regierungen. Diese Frustration wendet sich auch oft gegen die Medien in den Ländern – insbesondere gegen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die häufig als Sprachrohr der Regierung verstanden werden. Die Protestierenden fordern deshalb in den meisten Fällen auch die Rücktritte der Sender-Intendanten.

Länderberichte

Bulgarien: Vertrauen in Medien weiterhin im Tief

von Hendrik Sittig

Fast zwei Drittel der Bulgaren sind überzeugt, die Medien in ihrem Land können nicht unabhängig berichten.
Nur jeder Zehnte bezeichnet Journalisten als vertrauenswürdig. Das höchste institutionelle Vertrauen genießen die EU und Deutschland. Dies sind die Hauptergebnisse einer landesweiten Umfrage im Auftrag des Medienprogramms Südosteuropa der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS).

Länderberichte

Jeder zweite Mazedonier glaubt nicht an Unabhängigkeit der Medien

von Hendrik Sittig

In Mazedonien herrscht nur wenig Vertrauen in die Arbeit der Medien: Jeder zweite Mazedonier ist der Meinung, die Journalisten in seinem Land können nicht unabhängig berichten. Zudem fühlt sich nur ein Drittel der Bevölkerung gut über aktuelle politische Themen informiert. Generell beziehen die Mazedonier ihre Informationen über Politik überwiegend durch das Fernsehen. Außerdem gibt es ein relativ hohes Vertrauen in die EU und NATO. So lauten die Hauptergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Medienprogramms Südosteuropa der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Veranstaltungsberichte

Niedriges Vertrauen in die Arbeit der Medien und Journalisten

von Hendrik Sittig

Umfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung und „Ipsos Macedonia“ zu Medienfreiheit und Vertrauen in internationale Institution und Staaten