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Die bundesweite Richterwahl von 2025 war ein neuartiger Prozess in Mexiko, war jedoch zugleich von normativen Lücken, Konflikten und Inkonsistenzen geprägt - von ihrer Konzeption bis hin zu ihrer Umsetzung. Der Bericht, der im Rahmen dieser Veranstaltung vorgestellt wird, bietet eine kritische Analyse seiner wichtigsten Befunde und der Auswirkungen, die dieses Modell auf die institutionelle Legitimität, die richterliche Unabhängigkeit und den Rechtsstaat haben kann.
Die Studie "Richterwahlen 2025: eine kritische Bilanz" untersucht unter anderem die Defizite des geltenden Rechtsrahmens, die Spannungen zwischen den Wahlbehörden, die geringe Legitimität des Prozesses, die massenhafte Verbreitung von sogenannten "Spickzetteln" sowie die Vertrauensprobleme zwischen der Bevölkerung, den Kandidaturen und den Akteuren des Justizsystems. Darüber hinaus formuliert sie Empfehlungen zur Stärkung künftiger Verfahren.
Die Vorstellung des Berichts wird von einer Gesprächsrunde mit Autorinnen und Autoren der Publikation begleitet, darunter Laurence Pantin, Arturo Espinosa Silis, Juan Morey, Susana Camacho und Miroslava Ortiz. Ziel der Veranstaltung ist es, eine öffentliche und informierte Debatte über die Richterwahl von 2025 anzustoßen.
🗓️ 26. März 2026 | 🕘 9:30 Uhr | 📍 Salón Filantropía, Casa CEMEFI, Cda. Salvador Alvarado 7, Escandón I Secc, Miguel Hidalgo, 11800, Mexiko-Stadt, CDMX | 💻 Live-Übertragung auf dem YouTube-Kanal von KAS Mexiko