Veranstaltungsberichte

Dialogforum "Strategische Allianz Deutschland-Mexiko"

von Nicole Stopfer

Zweiter Teil des Mexiko-Tages beschäftigt sich mit unterschiedlichen Perspektiven zur deutsch-mexikanischen Allianz

Im zweiten Teil des Mexiko-Tages lud die Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie (LVI), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sowie den mexikanischen Unternehmerverbänden USEM und COPARMEX zum Dialogforum "Strategische Allianz Deutschland - Mexiko" ein. Auf Basis der gemeinsamen Ergebnisse aus dem Workshop "Nachhaltiges Unternehmertum" diskutierten die Teilnehmer über die strategische Allianz zwischen beiden Ländern aus unterschiedlichen Perspektiven.

Im zweiten Teil des Mexiko-Tages betonte Dr. Franz Schoser, Mitglied des Vorstands der Konrad-Adenauer-Stiftung, eingehend die andauernde und langjährige Beziehung zwischen Deutschland und Mexiko. Im Rahmen einer strategischen Allianz spielt vor allem der Aspekt der nachhaltigen Entwicklung eine dominante Rolle und das gemeinsame Konzeptpapier stelle ein sehr gutes Beispiel dar, wie Kooperationen unter Einbindung sozialverantwortlicher Komponenten gelingen. Trotz unterschiedlicher Entwicklungen beider Partner ist vor allem der im Konzeptpapier betonte gemeinsame Wertekatalog zu zentralen ordnungspolitischen Fragen als zentrale Grundlage eines nachhaltigen Dialogs zu sehen. Die strategische Allianz Deutschland-Mexiko aus Sicht der Politik wurde durch statements von MdB Anette Hübinger und Héctor López dargestellt. Input aus der Wirtschaft gaben Dr. Stefan Mair vom Bundesverband der Deutschen Industrie sowie Juan Pablo Castañon, Präsident von COPARMEX. Christian Hübner von der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie Michael Plesch aus dem Bundesministerium für Entwicklungszusammenarbeit (BMZ) ergänzten die Sicht auf die strategische Allianz mit umwelt- und energiepolitischen Fragestellungen.

Zusammenfassend betonten alle Panellisten die Wichtigkeit einer engen Partnerschaft, die sowohl Akteure aus der Politik, Wirtschaft als auch aus der Wissenschaft einbinden soll. Abschließend wurde die Initiative des Mexiko-Tages, ein Netzwerk der Unternehmerverbände zur Stärkung eines innovativen, umwelt- und sozialverantwortlichen Unternehmertums zu errichten, als erfolgversprechendes und konsensfähiges Pilotprojekt angenommen. Durch die große Ausstrahlungskraft Mexikos in Lateinamerika könnte sich eine erfolgreiche strategische Allianz auf lange Sicht auch als Leuchtturmeffekt positiv auf die gesamte Region auswirken.

Ansprechpartner

Nicole Stopfer

Nicole Stopfer bild

Leiterin Regionalprogramm Energiesicherheit und Klimawandel Lateinamerika

nicole.stopfer@kas.de +51 1/320 2870