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Starke Demokratie mit Frauen in politischer Verantwortung

Konferenzband zum XIV. Mongolisch-Deutschen Forum

Die mongolische Gesellschaft und die junge Demokratie sind in einer verantwortungsvollen Phase ihrer Entwicklung. Frauen machen in der Mongolei die Hälfte der Gesellschaft aus. Dass Frauen zu selten Führungsaufgaben in der Wirtschaftsentwicklung und in der Politik übernehmen, ist nicht nur ein Problem in der Mongolei, sondern ein allgemeines Problem in der Entwicklung von Demokratien. Im Jahr 2016 debattierte das Deutsch-Mongolische Forum über das Thema „Starke Demokratie mit Frauen in politischer Verantwortung“ um der Regierung und der mongolischen Öffentlichkeit neue Impulse zu geben.

Das Mongolisch-Deutsche Forum ist das wichtigste Dialogformat zwischen Deutschland und der Mongolei. Ziel des Forums ist es immer voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden. Bei jeder Ausgabe des Forums suchen wir Themen, die im Interesse beider Länder sind. Bei der XIV. Auflage im Jahr 2016 in Ulaanbaatar haben wir das Thema „Starke Demokratie mit Frauen in politischer Verantwortung“ gewählt.

Demokratie lebt vom Mitmachen. Nur durch eine ausgewogene Repräsentanz von sozialen und demographischen Gruppen, insbesondere auf den Entscheidungsebenen, entsteht die Möglichkeit den demokratischen Werdegang erfolgreich weiterzuführen. Sowohl in Deutschland als auch in der Mongolei sind die Frauen das Rückgrat der Gesellschaft. Sie übernehmen Verantwortung im Beruf und für die Familie. In beiden Ländern ist allerdings die Repräsentation von Frauen in politischen Ämtern verbesserungswürdig. Durch das XIV. Mongolisch-Deutsche Forum und dessen Begleitveranstaltungen haben wir deshalb nicht nur den Erfahrungsaustausch von Frauen auf Führungspositionen unserer beider Länder ermöglicht, sondern auch der mongolischen Öffentlichkeit eine klare Botschaft über die Bedeutung und die Vorteile der Förderung von Frauen auf politischen Entscheidungsebenen vermittelt. Es gehört bereits zur guten Tradition des Forums, dass die geäußerten Stimmen nicht nur in der mongolischen und deutschen Öffentlichkeit Gehör finden, sondern dass auch führende Vertreter aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft die Ideen in die Tat umsetzen.

INHALT DES KONFERENZBANDES

1. VORWORT

Ochirbat Punsalmaa /Erster Präsident der Mongolei und Präsident des Deutsch-Mongolischen Forums/

2. GRUßWORT

Stefan Duppel /Außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Mongolei/

3. „DER HEUTIGE STAND DER DEUTSCH-MONGOLISCHEN BEZIEHUNGEN“

Bold Luvsanvandan /Mitglied des Großen Staatskhurals und Vize-Präsident des Mongolisch-Deutschen Forums/

4. „DIE ZUKUNFT DER DEUTSCH-MONGOLISCHEN BEZIEHUNGEN”

Terbishdagva Dendev /Mitglied des Großen Staatskhurals und Vorsitzender der Mongolisch-Deutschen Parlamentariergruppe /

5. „FRAUEN IN DER DEUTSCHEN POLITIK – VERGANGENHEIT UND GEGENWART“

Christine Lieberknecht /Thüringer Ministerpräsidentin a. D. und Mitglied des Thüringer Landtags/

6. „DIE VERTIEFUNG DER DEMOKRATIE IN DER MONGOLEI, TEILNAHME DER FRAUEN IN DER POLITIK“

Undraa Agvaanluvsan /Mitglied des Großen Staatskhurals/

7. „HERAUSFORDERUNG UND CHANCEN VON FRAUEN IN DER POLITIK“ PODIUMSDISKUSSION

  • Amarjargal Rinchinnyam, /21. Premierminister der Mongolei und Mitglied des Großen Staatskhurals a.D./
  • Zolzaya Batkhuyag /die Direktorin der NGO „Women for Change“/
  • Christine Lieberknecht /Ministerpräsidentin a. D. und Mitglied des Thüringer Landtags/
  • Narantuya Zagdkhuu /Mitglied des Großen Staatskhurals /

8. “DIE ZIELE DER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG (SDG´S) UND DIE ROLLE VON FRAUEN“

Beate Trankmann /Landeskoordinatorin der UNO und der UNDP in der Mongolei

9. “VORSCHLÄGE UND EMPFEHLUNGEN DES FORUMS”

Nomingerel Khuyag /Vorstandsvorsitzende der „Women for Change“ NGO/

10. ABSCHLUSSBEMERKUNGEN

Dr. Daniel Schmücking /Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung Mongolei/

11. DAS XIV. MONGOLISCH-DEUTSCHE FORUM DURCH SICHT DER KAMERAPERSPEKTIVE