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Genfer Depesche - März 2026

PABS-Annex zu WHO-Pandemieabkommen: 5. Sitzung der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe im Februar 2026

Mit Blick auf die 79. Weltgesundheitsversammlung im Mai traten in der fünften Verhandlungsrunde weiterhin unterschiedliche Auffassungen über den PABS-Annex zutage.

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Genfer Depesche - Februar 2026

PABS-Annex zu WHO-Pandemieabkommen: Fortsetzung der 4. Sitzung der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe

Nach der im Dezember 2025 formal unterbrochenen vierten Verhandlungsrunde nahmen die WHO-Mitgliedstaaten die Arbeiten am PABS-Annex unter erhöhtem Zeitdruck wieder auf.

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Genfer Depesche - Januar 2026

3. und 4. Sitzung der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe zum PABS-Annex des Pandemieabkommens

Trotz gemeinsamen Verantwortungsbewusstseins im Kontext geopolitischer Spannungen, blieben Differenzen über den Austausch von Erregerdaten gegen fairen Zugang zu Pandemieprodukten.

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Wenn alle Befürchtungen übertrumpft werden

Auswirkungen der US-Politik auf die globale Gesundheit

US-Rückzug gefährdet globale Gesundheitsprogramme und Forschung – WHO vor Milliardenlücke und Umstrukturierung.

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Publikation

Die 80. Sitzung der UN Generalversammlung

Kurzüberblick über die Arbeit einiger in Genf ansässigen UN-Organisationen und deren Errungenschaften anlässlich des 80. Jubiläums der Vereinten Nationen am 22. September 2025

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Genfer Depesche

Zentrale Erkenntnisse aus dem neuen Flüchtlingsbericht des UNHCR 2025

Der neue UNHCR-Bericht gibt Einblicke in globale Flüchtlingstrends in 2024. Mit 123.3 Mio. Menschen waren 6% mehr auf der Flucht als 2023. Der Sudan steht hier besonders im Fokus.

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Willkommen

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist eine deutsche politische Stiftung. Mit ihren Programmen, Projekten und ihrer Berichterstattung leistet sie einen aktiven Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit und Verständigung. Die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Aktivitäten des Multilateralen Dialogs in Genf und in der Schweiz werden hier vorgestellt.
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Mediathek

Neue Folge des Podcasts Multipod

Multipod: WHO macht Fortschritte bei internationalen Gesundheitsvorschriften

Die Covid-Pandemie hat auch auf internationaler Ebene Folgen. Erfahren Sie, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ihre Mitgliedstaaten sich besser für die Zukunft wappnen.

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Neue Folge des Podcasts Multipod

Multipod: Wie können Frauenrechte im Gesundheitssektor gestärkt werden?

Erfahren Sie mehr über die Herausforderungen von Frauen, Ihr Recht auf Gesundheit einzufordern.

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Statement

Norbert Lammert zu dem 75. Gedenktag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

"Menschenrechte sind keine Naturgesetze. [...], sie müssen von Menschen geschützt & verteidigt werden, die den Anspruch auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde ernst nehmen".

Multipod: Review of Germany in the UPR

Multipod: Human rights protection starts at home. Germany in the UPR

On 9th November 2023, the United Nation's Human Rights Council discussed the human rights situation in Germany

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Genfreise

Geneva Security Debate zum Krieg in der Ukraine

Prof. Dr. Lammert, Botschafter Dr. Heusgen und Botschafter Greminger zu den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf den Multilateralismus und die Weltordnung

Delegationsreise

Dialogprogramm des Arbeitskreises Globale Gesundheit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Genf

Erfahren Sie mehr über die Delegationsreise zu aktuellen Herausforderungen im Bereich Globale Gesundheit vom 7-9. Juni

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Map of the Month

Die KAS-Karte des Monats

Publikationen

Beschlussentwürfe zu E-Commerce im Vorfeld der 14. WTO-Ministerkonferenz

Map of the Month 03/2026

Die 14. WTO-Ministerkonferenz (MK14) findet vom 26. bis 29. März in Yaoundé, Kamerun, statt. Im Jahr 2024 einigten sich die Mitglieder darauf, die „Praxis der Nichtanwendung“ von Zöllen auf elektronische Übertragungen bis zur MK14 oder bis zum 31. März 2026 (je nachdem, was zuerst eintritt) zu verlängern; dann läuft sie aus. Das sogenannte E-Commerce-Moratorium besteht seit 1998, doch dessen Verlängerung ist zunehmend umstritten. Angesichts der Bedeutung des digitalen Handels wünschen sich die meisten Mitglieder mehr Vorhersehbarkeit in der digitalen Wirtschaft. Basierend auf Entwürfen für Ministererklärungen und Eingaben an den Allgemeinen Rat der WTO, befürworten 139 Mitglieder eine Verlängerung des Moratoriums bis zur nächsten Ministerkonferenz und 19 Mitglieder sprechen sich sogar für ein permanentes Moratorium aus.

Pflichtbeiträge für regulären Haushalt der Vereinten Nationen in 2025 und 2026

Map of the Month 03/2026

Die Vereinten Nationen finanzieren sich in erster Linie durch die Pflichtbeiträge ihrer 193 Mitgliedstaaten zum regulären Haushalt und zum Haushalt für Einsätze zur Friedenssicherung. Der diesjährige reguläre Haushalt der Vereinten Nationen beläuft sich auf 3,45 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Nur 55 Staaten hielten die in Artikel 3.5 der Finanzordnung festgelegte Frist von 30 Tagen (bis zum 8. Februar 2026) ein und entrichteten ihre Beiträge zum regulären Haushalt vollständig und fristgerecht. Dies entspricht 28% der gesamten UN-Mitgliedschaft und nur 27% der insgesamt fälligen Beiträge zum regulären Haushalt. Bis zum 20. März zahlten 93 Staaten ihre Pflichtbeiträge vollständig. Dies entspricht 47% aller UN-Mitgliedsstaaten und 39% der Beiträge für den regulären Haushalts. Aufgrund der Größe ihrer Volkswirtschaft haben die Vereinigten Staaten aktuell die höchsten Beiträge (22%) zu entrichten, dicht gefolgt von China mit 20%. Die Zahlungen beider Staaten steht aktuell noch aus. Japan liegt mit 6,9% an dritter Stelle, gefolgt von Deutschland mit ca. 5,7% sowie dem Vereinigten Königreich und Frankreich mit jeweils rund 4%. Bereits Ende Januar hatte UN-Generalsekretär Antonio Guterres gewarnt, dass der Organisation bis Juli ein finanzieller Zusammenbruch drohen könnte, sollten die ausstehenden Beiträge nicht rechtzeitig gezahlt werden. Im Jahr 2025 belief sich der reguläre Haushalt auf 3,72 Milliarden US-Dollar, doch nur 49 Mitgliedstaaten (25%) zahlten ihre Beiträge zum regulären Haushalt vollständig und fristgerecht. Zum 30. Dezember 2025 hatten lediglich 151 Mitgliedstaaten (78%) ihre Beiträge zum regulären Haushalt vollständig gezahlt, oft auch verspätet, sodass die Mittel nicht mehr implementiert werden konnten. Zusammen mit den Zahlungsrückständen der Mitgliedsstaaten waren zum Jahresende 2025 1,5 Milliarden US-Dollar ausstehend – ein Rekordwert. 

Unterstützer multilateraler Zusammenarbeit zu Menschenrechten, 58. und 61. UN-Menschenrechtsrat

Map of the Month 03/2026

Während der 61. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats gab Albanien im Namen einer Kerngruppe (Niederlande, Albanien, Chile, Kenia und Kirgisistan) eine gemeinsame Stellungnahme im Namen von 91 Staaten ab, in der sie ihr „Bekenntnis zur multilateralen Zusammenarbeit im Bereich der Menschenrechte“ bekräftigten. Sie baute auf eine gemeinsame Stellungnahme zum gleichen Thema auf, welche von derselben Gruppe (ohne Kenia) auf der 58. Ratssitzung im März 2025 abgegeben worden war. Damals wurde sie von 71 Staaten unterstützt. Die diesjährige Stellungnahme erhielt die Unterstützung von 91 Staaten, wobei sich mehrere Länder aus der afrikanischen und der asiatisch-pazifischen Gruppe anschlossen (hellviolett). Vergleicht man die Unterstützung, so stützten 66 Staaten beide Erklärungen (dunkelviolett). Nur fünf Länder setzten ihre Unterstützung in 2026 nicht fort (dunkelgrau). Der Wortlaut der jüngsten Stellungnahme ist dem der ersten sehr ähnlich. Die Staaten verpflichten sich u.a. dazu „ein multilaterales System zu wahren, welches das Völkerrecht, die Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit achtet“, „in gutem Glauben mit dem OHCHR, dem Menschenrechtsrat und seinen Mechanismen sowie anderen menschenrechtsbasierten Mechanismen zusammenzuarbeiten und deren Unabhängigkeit zu wahren“ oder „der Sicherung einer angemessenen, vorhersehbaren und nachhaltigen Finanzierung für den Menschenrechtspfeiler der Vereinten Nationen Vorrang einzuräumen“. 

Freiwillige Beiträge für das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) im Jahr 2025

Map of the Month 02/2026

Anfang Februar stellte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk den Finanzierungsaufruf seines Büros für das Jahr 2026 vor und warnte, dass sich die Welt angesichts der zunehmenden Krisen kein Menschenrechtssystem in der Krise leisten könne. Der klare Appel erging auch vor dem Hintergrund dessen, dass sich das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) im Jahr 2025 wie viele andere UN-Organisationen mit einer „finanziellen Schockwelle“ konfrontiert sah. Es ergab sich eine Finanzierungslücke von gut 65 Millionen USD sowohl durch fehlende Beiträge aus dem regulären Haushalt der UN als auch den freiwilligen Beiträgen der Mitgliedsstaaten. Die freiwilligen Beiträge machten mit 262 Millionen USD rund 60% der Einnahmen des OHCHR aus (rund 60 %). Die EU-Kommission und die EU-Mitgliedstaaten allein trugen 60 % aller freiwilligen Beiträge bei. Deutschland war mit 29 Mio. USD der zweitgrößte Geber. Traditionell waren die Vereinigten Staaten der größte Gelber. Im Jahr 2024 leisteten sie noch einen Beitrag von 36 Millionen USD. Im vergangenen Jahr gingen die freiwilligen Beiträge der USA jedoch auf null zurück. Mehrere Missionen zur Beobachtung der Menschenrechtssituation in verschiedenen Ländern, Dialoge und Länderbesuche der Vertragsorgane oder der Sonderberichterstatterinnen und -berichterstatter konnten so im vergangenen Jahr nicht stattfinden. Selbst die vom UN-Menschenrechtsrat beauftragten Untersuchungskommissionen konnten ihre Mandate nicht vollständig erfüllen. Das Büro selbst verlor rund 300 Mitarbeiter (von insgesamt 2.000, ca. 15 %) und war gezwungen, seine Präsenz in 17 Ländern einzustellen oder radikal zu reduzieren.

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Genfer Depesche - März 2026

PABS-Annex zu WHO-Pandemieabkommen: 5. Sitzung der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe im Februar 2026

Mit Blick auf die 79. Weltgesundheitsversammlung im Mai traten in der fünften Verhandlungsrunde weiterhin unterschiedliche Auffassungen über den PABS-Annex zutage.

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