Online-Seminar

Erststimme 2022 - Der Podcast für alles außer Corona

Unsere Interviewreihe, in der wir über Persönlichkeit, Position und Politik sprechen.

Auch im Jahr 2022 setzen wir unter dem Namen "Erststimme - Der Podcast für alles außer Corona" unsere neue Reihe fort und sprechen alle zwei Wochen mit Menschen, die etwas zu sagen haben - spannende Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft.

Details

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Erststimme - Der Podcast für alles außer Corona
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Wir sprechen über Themen, die uns alle angehen. Unterhaltsam und in Ruhe. Denn auch wenn wir uns an kurze Informationshäppchen, knackige Videos und schnelle Nachrichten gewöhnt haben: komplexe politische Zusammenhänge aufzulösen, benötigt neben Sachverstand auch Zeit. Die wollen wir uns nehmen.

Unterstützung bekommen wir dabei durch Podcaster, die für einzelne Folgen unser Format übernehmen und ihren jeweiligen individuellen Stil ausleihen. Unter anderem ist Sandra Wahle (Podcast Businessclass von Orange by Handelsblatt) dabei.

"Erststimme - Der Podcast für alles außer Corona" wird alle zwei Wochen am Mittwoch aktualisiert und auf allen gängigen Podcastplattformen abrufbar sein.

 

Sie können sich auch gern unsere früheren #erststimme- Beiträge anhören:
Folgen 19-39 / 2021
Folgen 1-18 / 2020

 

 

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Unter Podigee können Sie sich zugangsfrei und ohne Nutzerkonto ebenfalls alle Folgen anzeigen lassen.

Programm

#60_21.12.2022 |

#59_07.12.2022 |

#58_23.11.2022 |

#57_09.11.2022 |

#56_26.10.2022 |

#55_28.09.2022 |

#54_14.09.2022 |

#53_31.08.2022 |

#52_ 17.08.2022 |

Sommerpause

#51_ 22.06.2022 | Prof. Dr. Nils Goldschmidt: Gekippt. Was wir tun können, wenn Systeme außer Kontrolle geraten

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Nach zehn Jahren der erfreulichen Konjunktur bestimmen nun Bedrohungsszenarien die Diskussionskultur und die Stimmungslage der Deutschen: Erst die Pandemie, dann die Pflegedebatte, schließlich und überhaupt das Klima. Spätestens mit dem russischen Angriff auf die Ukraine wurden Fehleinschätzungen und Reformbedarfe in Deutschland und Europa offensichtlich. Fragen nach „Kippmomenten“ tauchen auf – also nach den Augenblicken, in denen sich ein politisches und ökonomisches System ggf. rasch und unumkehrbar ändert.
Nils Goldschmidt – Theologe und Ökonom, Professor für Kontextuale Ökonomik und ökonomische Bildung an der Universität Siegen und Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft – hat dazu ein Buch verfasst, das zwar den Titel „Gekippt“ trägt, aber im Untertitel schon ein erstes Zeichen der Ermutigung setzt: „Was wir tun können, wenn Systeme außer Kontrolle geraten“.
Mit ihm möchten wir am Puls der Zeit über unsere drängenden Fragen aus Politik und Wirtschaft sprechen – und über Antworten aus der Sozialen Marktwirtschaft: Wo müssen wir mehr Veränderungsbereitschaft mit Blick auf den Status quo wagen? Aber warum sollten wir auch mehr Vertrauen in die bewährten ordnungspolitischen Rahmenbedingungen von Freiheit und Verantwortung setzen?

#50_ 08.06.2022 | Prof. Dr. Stefan Creuzberger: Für die Freiheit - der 17. Juni

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Am 17. Juni 2023 gedenken wir zum 70. Mal des Arbeiteraufstands in der DDR, dem ersten großen Aufstand gegen die sowjetische Fremdherrschaft in Mittel- und Osteuropa nach Ende des Zweiten Weltkriegs.

37 Jahre lang hatte der 17. Juni eine besondere Bedeutung für die (west-)deutsche Erinnerungskultur: Bereits knapp 7 Wochen nach dem Aufstand wurde am 4. August 1953 ein Gesetz erlassen, das den 17. Juni zum gesetzlichen Feiertag erklärte. Natürlich nur in der alten Bundesrepublik. Die zweite deutsche Diktatur bestand fort und wurde erst durch die Friedliche Revolution und den Fall der Berliner Mauer zum Einsturz gebracht. Seit 1990 ist der 3. Oktober unser gemeinsamer „Tag der Deutschen Einheit“. Wie 1949 im Grundgesetz gefordert, hat „das gesamte Deutsche Volk (…) in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands“ vollendet.

Bis dahin erinnerte der 17. Juni an die Menschen, die für ihre Rechte und ihre Freiheit gekämpft, teilweise ihr Leben verloren oder unter der Niederschlagung des Aufstands gelitten haben. Eine leider bedrückende Aktualität, die sich darin widerspiegelt. Der Krieg in der Ukraine hat unser Bewusstsein für die Grundrechte und –werte Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit neu justiert und einmal mehr gezeigt, dass diese Errungenschaften verteidigt werden müssen.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung möchte daher mit verschiedenen Maßnahmen, Veranstaltungen und Publikationen an den 17. Juni erinnern. Unter dem großen Thema Freiheit schauen wir uns in den nächsten zwölf Monaten verschiedene historische und aktuelle politische Entwicklungen an.

Wir wollen aber nicht nur auf den 17. Juni 1953 in Deutschland blicken. Dieser Aufstand war der erste von größeren Aufständen, die die Diktaturen im Ostblock versuchten ins Wanken zu bringen: Ungarn 1956, Prager Frühling 1968 bis hin zu Polen, den Reformen unter Michail Gorbatschow und der Friedlichen Revolution 1989.

Wir möchten die 12 Monate vor diesem Jubiläum nutzen, um zum einen an diese historischen Wegmarken zu erinnern, zum anderen aber auch etwas über die Bedeutung von Freiheit in den Ländern des ehemaligen Ostblocks zu erfahren.

Um uns noch einmal erklären zu lassen, welche Freiheitskämpfe es im damaligen Ostblock gab, sprechen wir mit Stefan Creuzberger. Er leitet den Lehrstuhl Zeitgeschichte an der Universität Rostock. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört u.a. die Geschichte Osteuropas; sein Buch „Das deutsch-russische Jahrhundert. Geschichte einer besonderen Beziehung“ war für den Deutschen Sachbuchpreis 2022 nominiert.

#49_ 25.05.2022 | Prof. Dr. Sven Simon: Werte.Interessen.Macht – Worauf es in Europa jetzt ankommt?

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Wie schwer es den EU-Mitgliedern immer wieder gefallen, sich auf gemeinsame Interessen zu verständigen? Auch um Werte wie Rechtsstaat, Demokratie und Medienfreiheit wurde heftig gerungen. Wir sehen aber auch, wie schnell die demokratischen Staaten zusammenrücken können, wenn sie durch einen Aggressor bedroht werden. Was die Verteidigung und Selbstbehauptung Europas, seiner Werte und seiner Interessen, in einer immer stärker vom Konflikt zwischen demokratischen und autoritären Staaten geprägten Weltpolitik bedeutet, welche Konsequenzen die "Zeitenwende" auch für die EU hat, darüber wollen wir mit Sven Simon sprechen, der seinen Lehrstuhl für Völker- und Europarecht 2019 gegen einen Sitz im Europäischen Parlament eingetauscht hat.

Europa hat sich als zivile Soft Power, als Wirtschafts- und Handelsmacht verstanden. Es hat auf die Macht des Rechts gesetzt und wird nun von einem Russland herausgefordert, das man in Brüssel und in den Hauptstädten vieler westlicher EU-Mitglieder irrtümlicherweise für Teil dieses internationalen politischen Konsenses gehalten hatte. In der Ukraine verteidigt Europa nicht nur das Überleben einer jungen europäischen Demokratie, sondern auch sein Interesse an der Glaubwürdigkeit und dem Fortbestand der europäischen Friedensordnung.

Die europäische Politik erkennt aber auch, dass sie die „Sprache der Macht“ rasch lernen muss, um ihre Werte und Interessen gegenüber autoritären Gegnern im Konfliktfall erfolgreich zu behaupten. Die Menschen erwarten von Brüssel und ihren Regierungen, dass die EU diese Sprache zu ihrem Schutz und dem Erhalt gemeinsamer politischer und wirtschaftlicher Errungeschaften lernt. 

 

#48_11.05.2022 | John C. Kornblum: Mit der NATO zu Freiheit und Wiedervereinigung: Gedanken zu 50 Jahren Ostpolitik

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„Friede ist kein Ziel, sondern ein Zustand.“ Für Spitzendiplomat John Kornblum muss er jeden Tag aufs Neue verteidigt werden. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläum des leidenschaftlichen Streits um die Ostverträge erklärt der Grandseigneur der deutsch-amerikanischen Beziehungen, was den Kalten Krieg zu einem friedlichen Ende geführt hat. Und warum der Dialog aus einer Position der Stärke heraus auch heute noch wichtig ist.

Deutschland begleitet den ehemaligen US-Botschafter schon ein Leben lang. Auch familiär. Doch wer ist der Mensch zwischen Bonn, Washington und Berlin? Was treibt ihn als Verhandlungsführer an? Warum erleben wir in der Ukraine gerade den Niedergang Russlands? Und wieso ist Deutschland nach den Vereinigten Staaten von Amerika und China die dritte Großmacht des 21. Jahrhunderts, wie er uns verraten hat?

Das Gespräch führt Tom Tomaschek.
 

#47_27.04.2022 | Constantin Wurthmann: Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl

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Am 21. April ging mit dem Wahl-O-Maten das traditionelle Online-Instrument der Bundes- und der Landeszentrale für politische Bildung an den Start. Anhand von 38 Thesen können die Wähler ihre politische Haltung mit den Parteiprogrammen abgleichen. Die Themen reichen von der Kohleverstromung und dem Ausbau von Fahrradwegen über die Videoüberwachung öffentlicher Plätze sowie Sonntagsöffnungen von Geschäften bis zum Krieg Russlands in der Ukraine. 

28 von 29 zur NRW-Wahl zugelassene Parteien haben sich bei der Beantwortung der Fragen beteiligt.

Als der Wahl-O-Mat 2005 in NRW startete, verzeichnete er noch 315.000 Nutzungen; bei der Landtagswahl 2017 waren es mehr als 2,6 Millionen Aufrufe. Rund 13 Millionen Wahlberechtigte gibt es für die Landtagswahl am 15. Mai.

Wir sprechen mit dem Politikwissenschaftler Constantin Wurthmann über die Möglichkeiten und Grenzen eines solchen Instruments. Kann es mehr sein als ein Einstieg in die Entscheidungsfindung? Weckt es Interesse an politischen Themen - oder verhindert es eine vertiefte Auseinandersetzung mit Fragestellungen und Themenfeldern? Können die konkreten Fragen auch ein politisches Wertegerüst berücksichtigen und widerspiegeln? Wie werden überhaupt die Fragen zusammengestellt? Wer erarbeitet sie und entscheidet schließlich über deren Verwendung?

#46_30.03.2022 | Blick in die KAS: Klima-Reader & Navigator Nachhaltigkeit

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In dieser Folge unseres Podcasts Erststimme schauen wir uns zwei Projekte der Konrad-Adenauer-Stiftung selbst an:

1.) Mit Gisela Elsner (Referentin Grundsatzfragen Nachhaltigkeit) und Carel Mohn (Chefredakteur klimafakten.de) sprechen wir über den "Klima-Reader". Er gibt aus christdemo­kratischer Perspektive Anregungen zur grundsätzlichen Gestaltung eines offenen, konstruktiven klimapolitischen Diskurses. Neben Grundlagen und Klimafakten werden die Klimapolitik der EU, soziale Aspekte oder ethische Grundsätze beleuchtet: Wie wichtig ist den Menschen Umwelt- und Klimaschutz? Besteht auch eine Schöpfungsverantwortung? Beiträge aus unterschiedlichen Politikfeldern zeigen auf, dass effektiver Klimaschutz nur ganzheitlich zu erreichen ist.

Mehr zum Klima-Reader

2.) Anschließend gibt uns Leonie Mader (Referentin für Innovation und Nachhaltigkeit) einen Überblick über spannende Innovationen für mehr Nachhaltigkeit: Die Konrad-Adenauer-Stiftung lenkt mit dem Projekt „Navigator Nachhaltigkeit“ den Fokus auf Innovationen, welche für eine nachhaltige Transformation unserer Gesellschaft essenziell sind: Neue Technologien, aber auch Verfahren und Institutionen. Hierbei schauen wir nicht nur auf die ökologische, sondern auch die soziale und ökonomische Dimension.

Unsere Beispiele für Innovationen kommen aus den Themenbereichen Demokratie und Teilhabe, Unternehmen und Finanzen, Mobilität, Landwirtschaft, Industrie, Urbanes Leben, Dorf und Land sowie Energie und Ressourcen.

Mehr zum Navigator Nachhaltigkeit

#45_18.03.2022 | Dr. Anja Weisgerber: Zwischen Standorterhalt und Landschaftsschutz: Welche (Aus-)Wege gibt es aus den Dilemmata der Umwelt- und Klimapolitik?

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Politik – das ist nicht zuletzt das verantwortungsvolle Managen von Dilemmata. Dies zeigt sich besonders eindringlich bei der Klima- und Umweltpolitik. Letztere wurde zwar bislang recht fortschrittsoptimistisch in akademischen Innenstädten erdacht. Der Stresstest der Umsetzung und der Verteilungskämpfe steht gleichwohl noch aus.

Die beiden dynamischen Schwestern CDU und CSU verstehen sich im Lichte der Sozialen Marktwirtschaft als politische Kraft des Austarierens der derzeitigen Herausforderungen von Ökonomie, Ökologie und sozialer Teilhabe. Zudem fällt der Union eine besondere Verantwortung beim Ausgleich der Interessen von Metropolregionen und ländlichem Raum sowie bei der Mäßigung der zu erwartenden umweltpolitischen Auseinandersetzungen zu.

Wir sprechen darüber mit Frau Dr. Anja Weisgerber MdB, die für die entsprechenden regionalpolitischen, bundespolitischen und europapolitischen Fragen jeweils einen besonderen Zugang mitbringt: Früher war Sie Abgeordnete der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europäischen Parlament, nun ist sie als umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie als Klimaschutzexpertin der CSU in herausgehobener Position tätig.

In ihrer Heimat zwischen dem bedeutenden Industriestandort Schweinfurt auf der einen Seite und einer wunderschönen fränkischen Mittelgebirgslandschaft auf der anderen Seite erlebt sie den umweltpolitischen Spannungsbogen ähnlich wie wir im geographisch äußerst vielfältigen Nordrhein-Westfalen. Schauen wir also nach Bayern bzw. Franken, um umweltpolitische Eindrücke für die Debatte bei uns in NRW zu erhalten!

#44_02.03.2022 | Dr. Ulrike Franke: Millennials in der Außenpolitik – Wie man lernt, die Sprache der Macht zu sprechen

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Eine neue Generation übernimmt das Ruder der Außenpolitik. All diejenigen, die zwischen Anfang der 1980er und Ende der 1990er Jahre geboren wurden, zeichnen schon bald verantwortlich für unsere Sicherheit. Doch während die Welt um uns herum immer gefährlicher wird, haben die Millennials eine geradezu romantische Idee der internationalen Beziehungen entwickelt. Sind sie gewappnet für die Härten der Welt? 

Dr. Ulrike Franke hat große Zweifel. Für sie tut sich der deutsche Nachwuchs schwer damit, in Kategorien von Macht, Interessen und Strategien zu denken. Doch woher kommt das Unbehagen an der außen- und sicherheitspolitischen Selbstbehauptung? Wie tickt die neue Generation, die lange Zeit den Segen der politischen Stabilität genießen durfte und Kontinuität seitdem als den Normalzustand verinnerlicht hat? Wie können junge Menschen ihre strategischen Muskeln trainieren, bevor ihnen ein Realitätsschock droht? 

Zeiten des rasanten Wandels, in denen alte Gewissheiten brüchig geworden sind, verlangen den Willen und die Fähigkeit seine Interessen und Werte gegenüber autoritären Systemrivalen zu behaupten. Das weiß auch Dr. Ulrike Franke vom „European Council on Foreign Relations“. Doch wer ist die Frau, die selbst der Millennial-Generation angehört? Was treibt sie an? Und warum bedarf Deutschland einer neuen strategischen Debattenkultur, die die Welt nüchtern sieht, wie sie ist, und nicht, wie sie sein sollte? 

Das Gespräch führt Jan Reckweg. 

 

#43_16.02.2022 | Tim Peters: Wie gehen die Menschen in der Ukraine mit der Bedrohung um?

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"Nie wieder Krieg in Europa": Wie denken die Menschen in der Ukraine über diese Aussage? Wie fühlen sie sich, wenn ihr Land unmittelbar jenseits seiner östlichen und nördlichen Grenzen von russischen Soldaten bedroht werden, die zahlenmäßig mehr als die Hälfte der gesamten ukrainischen Streitkräfte ausmachen? Wie sehen die Menschen, junge, alte, Familien, ihre Zukunft in ihrer Heimat, die durch Cyberangriffe destabilisiert und die in östlichen und südlichen Landesteilen besetzt gehalten wird, darüber sprechen wir mit Tim B. Peters, Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine.

Wir können uns in Deutschland das Lebensgefühl vieler Menschen in dem osteuropäischen Land wohl nur schwer vorstellen und wollen daher wissen, wie die ukrainische Bevölkerung mit der Bedrohung im Alltag umgeht, welche Auswirkungen der Konflikt auf Gesellschaft und Politik, Wirtschaft und Kultur hat? Was erwarten diese Menschen angesichts der angespannten politischen und militärischen Lage von ihrer Regierung, von Deutschland und von Europa? 

 

#42_02.02.2022 | Jan Asjoma: Mit gutem Recht? Wo berühren Grund- und Verfassungsrechte die Sozialen Marktwirtschaft?

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Am 04. Februar 2022 feiern wir den 125. Geburtstag von Ludwig Erhard. Als Konrad Adenauers Wirtschaftsminister machte er die Soziale Marktwirtschaft zu einem - überaus erfolgreichen - Grundgesetz der deutschen Wirtschaftspolitik ab 1948. Dabei steht die Soziale Marktwirtschaft selbst nicht namentlich in DEM Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Wie harmonieren nun aber das deutsche Verfassungsrecht und die Grundgedanken der Sozialen Marktwirtschaft? Wo und wie garantieren die Grundrechte auch die ökonomischen Grundfreiheiten? Und was bedeutet das für die aktuell brisanten Fragen des Mietmarktes, des Mindestlohnes, der unternehmerischen Handlungsautonomie und -verantwortung sowie der Tarifbeziehungen? Diesen grundsätzlichen wie hochaktuellen Fragen gehen wir in unserem Ludwig-Erhard-Geburtstags-Podcast nach.

Die Folge entstand in Zusammenarbeit mit dem Promotionskolleg Soziale Marktwirtschaft der Konrad-Adenauer-Stiftung.

#41_19.01.2022 | Wojciech Soczewica: Zukunft der Erinnerung in Auschwitz

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Am 27.01. wird anlässlich der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27.01. 1945 der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Dies findet in den verschiedensten Formen statt, vom Festakt bis zum Schulworkshop. Zu Recht wird das Augenmerk auf die Verbrechen und die Opfer gerichtet. Auschwitz selbst ist der düstere Hintergrund dieses Gedenkens. Wir wollen in unserem Podcast Erststimme anlässlich des 27. Januar einmal die Gedenkstätte selbst in den Blick nehmen.

Es ist internationale Übereinkunft, dass diese Stätte dasein muss, stehen muss, mit all ihren furchtbaren Exponaten, damit das Gedenken nicht nur eine Kopfsache wird. Aber wie kann etwas nach so langer Zeit noch stehen, was nur als grausiges Provisorium gedacht war? Hinter der Erinnerung steht die Stätte, hinter der Stätte steht aber ein ganzes Netzwerk von Spenden, internationalen staatlichen Zuwendungen, Restauratoren, Museumsfachleuten usw.  

Im Zentrum dieser Aktivitäten befindet sich die von Wladyslaw Bartoszewski gegründete Auschwitz-Birkenau Foundation und ihr Generaldirektor Wojczech Soczewica. Ihn wollen wir zur Arbeit der Stiftung befragen, zu dem, was an ungeheurem Aufwand nötig ist, um Millionen von Menschen den Horror der Vernichtungslager vor Augen zu führen und was jetzt nötig ist, um in Coronazeiten - wenn die Stätten viel weniger besucht werden - das Gedenken aufrecht zu erhalten.

#40_05.01.2022 | Zusammen mit der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus feiern wir den 146. Geburtstag von Konrad Adenauer!

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Wie wurde Konrad Adenauer zu dem politischen Menschen, der nicht nur seine Heimatstadt Köln, sondern auch die Bundesrepublik Deutschland entscheidend prägte? Welche Rolle spielte Adenauer für die Geschichte der Demokratie in unserem Land?

Wer diesen Fragen auf den Grund gehen möchte, reist am besten nach Rhöndorf, heute ein Stadtteil von Bad Honnef in der Nähe von Bonn. Die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus erinnert hier an das Leben und Wirken Adenauers.

Die Erben schenkten dem Bund 1967 seinen gesamten Nachlass. Bedingung war, auf dem Grundstück seines Wohnhauses in Rhöndorf eine Stiftung einzurichten, um die Erinnerung an Konrad Adenauer wachzuhalten.

Von Beginn an fand diese Erinnerung auf mehreren Ebenen statt: Ein Archiv bewahrt den Nachlass und bereitet ihn für die historische Forschung auf, zu der auch Tagungen und Editionen einen Beitrag leisten, anfangs noch unter reger Beteiligung der Zeitzeugen, die aus erster Hand von der Ära Adenauer berichten konnten.

Publikumsmagnet war von Beginn an der historische Ort, an dem Konrad Adenauer in den letzten 30 Jahren seines Lebens wohnte: Das Haus, idyllisch am steilen Hang des Siebengebirges gelegen, und der weitläufige Garten mit Blick über das Rheintal.

Seit 1976 findet die Erinnerung auch museal statt: Zum 100. Geburtstag Adenauers eröffnete eine erste Ausstellung mit Dokumenten und Exponaten rund um sein Leben und seine Politik.

Wie sieht die Arbeit der Stiftung heute aus, und welche Aufgaben stellen sich ihr für die Zukunft? Das hören wir uns in dieser "Erststimme"-Folge mal genauer an!

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Dr. Ulrike Hospes

Dr. Ulrike Hospes

Landesbeauftragte und Leiterin des Politischen Bildungsforums NRW /
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