Publikationen

Nationale Dialoge für die gute Regierungsführung

Gemeinsame Veröffentlichung mit dem IDEBIC

Die Konrad-Adenauer-Stiftung in Peru und das Institut "Demoracia y el Bien Común" (IDEBIC) stellen das Buch "Diálogos por el buen gobierno nacional" vor, ein Werk mit Überlegungen, die von der Notwendigkeit inspiriert sind, genau zu verstehen, was die peruanische Gesellschaft heute durchmacht, und mit Vorschlägen für Lösungsansätze.

Flickr/Samurai Juan/CC BY-SA 2.0

Abkehr vom Correísmo

Ecuador entscheidet sich überraschend deutlich für den konservativen Politiker Guillermo Lasso als Staatsoberhaupt

Am vergangenen Sonntag, dem 11. April 2021, ging Guillermo Lasso von der Mitte-Rechts-Partei CREO (Creando Oportunidades) mit 52,36% der Stimmen als Sieger aus der Stichwahl um das ecuadorianische Präsidentenamt hervor. Nachdem die erste Runde der Präsidentschafts- und Kongresswahlen vom Februar keinen eindeutigen Sieger beschert hatten, waren sich der konservative Guillermo Lasso und Andrés Arauz vom sozialistischen Bündnis UNES (La Unión por la Esperanza) im Wettstreit um das höchste Staatsamt gegenübergestanden. Die Wahl Lassos bedeutet für das Land eine Fortsetzung der unter dem scheidenden Präsidenten Lenín Moreno (2017-2021) begonnenen liberalen Reformpolitik, ein Aufruf zur wirtschaftlichen und nationalen Konsolidierung und eine klare Absage an das Lager des im Exil lebenden ehemaligen Präsidenten Rafael Correa (2007-2017).

KAS/Helbig

Perus Wahlen enden in Polarisierung und Zersplitterung

Am vergangenen Sonntag, dem 11. April 2021, fand in Peru die erste Runde der Präsidentschafts- und Kongresswahlen statt. Aus ihr gingen zwei Kandidaten als Sieger hervor, die sich in einer Stichwahl am 6. Juni gegenüberstehen werden: Der Kandidat Pedro Castillo der linkspopulistischen Partei Perú Libre und die Kandidatin Keiko Fujimori der rechts-konservativen Partei Fuerza Popular. Insgesamt werden mindestens neun Fraktionen in den neugewählten Kongress einziehen. Die Wahl verdeutlicht die Polarisierung an den politischen Rändern, sowie eine anhaltende Zersplitterung des Parteiensystems. Keine guten Vorzeichen für eine Lösung der politischen Dauerkrise und die Festigung der peruanischen Demokratie.

La pandemia y su afectación a la seguridad en Brasil, Chile, Colombia, Ecuador y Perú

Diálogos de la Red de Política de Seguridad

Desde hace siete años, la Red de Política de Seguridad reúne a académicos de Bolivia, Brasil, Chile, Colombia, Ecuador y Perú para intercambiar información sobre seguridad entre expertos y centros académicos del Perú y sus cinco vecinos, a través de investigaciones conjuntas, publicaciones y eventos en materia de seguridad.

Peru 2021-2026 Sozialchristliche Vorschläge für die neue Regierung

Das Buch soll als Leitfaden mit Vorschlägen für politische Kräfte dienen

Menschenhandel in Iberoamerika

Publikation

Die Konrad-Adenauer-Stiftung in Peru und die Universität Antonio Ruiz de Montoya stellen die Publikation "Menschenhandel in Lateinamerika" vor. Diese Studie zeigt, dass weltweit Fortschritte in der rechtlichen Definition des Menschenhandels sowie in der Entwicklung der Gesetzgebung erzielt wurden. Des Weiteren wurden Verbesserungen innerhalb der Polizeistrukturen für die Verfolgung von Straftaten festgestellt und neue Erkenntnisse in der sozialen und wirtschaftlichen Unterstützung bei der Verteidigung der Opfer von Menschenrechten gewonnen.

Zweihundert Jahre Peruanische Aussenpolitik und Ihre Projektion in einer Sich Wandelnden Welt

Buchbericht

Zweihundert Jahre peruanische Außenpolitik und ihre Projektion in einer sich wandelnden Welt Fabián Novak und Sandra Namihas Das peruanische Außenministerium wurde 1821 zusammen mit der Republik gegründet und feiert in wenigen Monaten sein 200-jähriges Bestehen

Web claridad für die Rechenschaftspflicht der Wahlkampfkosten 2021

Benutzerhandbuch

Das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Peru präsentiert zusammen mit dem Amt für Wahlprozesse (ONPE) das Benutzerhandbuch "Web Claridad zur Rechenschaftspflicht für Beiträge, Einnahmen und Wahlkampfkosten".

Zeitschrift La Voz Juridica

Erste Ausgabe der Fachzeitschrift der juristischen Fakultät der Universität Antonio Ruiz de Montoya

Diese Veröffentlichung vereint die ersten Beiträge von Fachjuristen über die mittel- und langfristigen, aber auch dringlichsten Herausforderungen, das peruanische Justizsystem zu reformieren. Diese Reform hat zum Ziel, den Bürgern einen besseren Zugang zur Justiz zu gewährleisten und Korruption sowie Kriminalität wirksamer zu bekämpfen.

reuters/Cecilia Puebla

Ecuador am Scheideweg: Rückfall in den Correísmo oder Aufbruch in eine neue politische Ära?

Am vergangenen Sonntag, dem 7. Februar 2021, fand in Ecuador die erste Runde der Präsidentschafts- und Kongresswahlen statt. Aus ihr ging kein eindeutiger Sieger hervor. Andrés Arauz vom sozialistischen Bündnis UNES (La Unión por la Esperanza) konnte sich mit 32,57 Prozent als stärkster Kandidat für die notwendig gewordene Stichwahl am 11. April 2021 qualifizieren. Wer gegen ihn in der Stichwahl antreten wird, ist auch fünf Tage nach der Wahl noch ungewiss. Guillermo Lasso von der liberalen Partei CREO (Creando Oportunidades) und Yaku Pérez der indigenen Bewegung MUPP (Movimiento de Unidad Plurinacional Pachakutik) liegen nach momentanem Stand der Auszählung praktisch gleich auf. Der bemerkenswert knappe Vorsprung des zweitplatzierten vor dem drittplatzierten Kandidaten birgt Sprengstoff in sich.