Die Zusammenarbeit mit versierten polnischen Partnern ist für die Arbeit der KAS von großem Wert und zugleich von zeichenhafter Bedeutung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit. Sie ergänzt das Programm der eigenen Veranstaltungen durch die besonderen Kompetenzen der Partner und trägt zum Aufbau der Zivilgesellschaft bei. Die Regularien für Anträge für eine Zusammenarbeit oder Förderung werden auf Anfrage gerne zugesendet. Hauptprojektpartner der KAS in Polen sind:

Die Polnische Robert-Schuman-Stiftung

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Die Polnische Robert-Schuman-Stiftung (Polska Fundacja im. Roberta Schumana) wurde im Februar 1991 von u. a. Tadeusz Mazowiecki und Piotr Nowina-Konopka gegründet. Robert Schuman als Namensgeber sollte die Politik der deutsch-französichen Versöhnung für die Zukunft und für den Aufbau eines gemeinsames Europas symbolisieren. Die PRSSt ist eine unabhängige private Einrichtung mit pro-europäischer Ausrichtung. Ihre grundlegenden Ziele sind die Förderung von politischen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, die zur Entwicklung der Demokratie und Zivilgesellschaft in Polen und zur Intergration Polens in die Europäische Union beitragen. Die Stiftung bildet ein Netzwerk zur Koordinierung von ca. 1.000 nichtstaatlichen pro-europäischen Einrichtungen und Initiativen in ganz Polen. Bereits seit 1997 ist die Polnische Robert-Schuman-Stiftung Projektpartner der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen.
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Institut für Öffentliche Angelegenheiten

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Das Institut für Offentliche Angelegenheiten (ISP) wurde 1995 in Warschau als unabhängiges Forschungs- und Beratungsinstitut gegründet. Es will den Reformprozess in Polen konstruktiv begleiten und führt Programme in den Bereichen Europa- und Ostpolitik, Bildungs-, Gesellschafts- sowie Migrationspolitik durch. Das Institut arbeitet mit renommierten polnischen und ausländischen Experten zusammen. Analysen, Berichte und andere Publikationen des ISP finden Anerkennung unter Parlamentariern, in Regierungskreisen, unter Vertretern der staatlichen Verwaltung, Wissenschaftlern und in den Medien. Und besonders hervorheben möchten wir in diesem Zusammenhang, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam mit dem ISP bereits seit dem Jahr 2000 ein Meinungsforschungsprojekt zur gegenseitigen Wahrnehmung von Deutschen und Polen herausgibt, das sogenannte "Deutsch-Polnische Barometer".
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Institut für Strategische Studien Krakau

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Das Institut für Strategische Studien (ISS) wurde 1993 von der Krakauer Jagiellonen-Universität und der Wirtschaftsakademie Krakau gegründet. Ursprünglich sollte es einem Dialog zwischen unterschiedlichen politischen Gruppierungen in Polen und dem Austausch mit ausländischen Politikern und Experten dienen. Mit der Zeit spezialisierte sich das Institut auf Fragen der Sicherheitspolitik, die Ostpolitik und die transaltlantische Beziehungen. Bis heute gilt es als einer der führenden Think Tanks in diesem Bereich. Die Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert gemeinsam mit dem ISS Konferenzen in den Bereichen Internationale Politik, Sicherheit und NATO sowie zu europapolitischen Aspekten der Sicherheits- und Verteidigungspolitik.
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Zentrum für Internationale Beziehungen

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Die Stiftung "Zentrum für Internationale Beziehungen" (CSM) ist ein unabhängiger, nichtstaatlicher Think Tank, der sich mit Problemen der internationalen Politik und der polnischen Außen- und Europapolitik befasst. Das CSM hat sich besonders spezialisiert auf Fragen der internationalen Sicherheit, verschiedene Aspekte der europäischen Integration und der Politik Polens in der EU, die transatlantischen Beziehungen, die Ostpolitik, die Migrations-, Klima- und Energiepolitik sowie bilaterale und multilaterale Dimenssion der polnischen Außenpolitik. Das CSM führt Forschungs-, Informations- und Bildungsaktivitäten durch. Die Stiftung gibt Publikationen heraus, organisiert Konferenzen und Tagungen, beteiligt sich an internationalen Projekten in Zusammenarbeit mit vergleichbaren Institutionen in vielen Ländern. Sie schafft ein Forum für Debatten und den Gedankenaustausch über außenpolitische Fragen und die Herausforderungen der globalen Welt. Die Tätigkeit des CSM richtet sich in erster Linie an Politiker, Diplomaten, Politologen und Medienvertreter. Die University of Pennsylvania führt das CSM im Programm "Leading Public Policy Research Organizations In the World" als eine der besten Organisationen dieser Art in Mittel- und Osteuropa. Die Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung besteht bereits seit 1996, d.h. seit Gründung des Zentrums.
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Fundacja im. Kazimierza Pułaskiego

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Die Kazimierz-Pulaski-Stiftung ist ein Think Tank, der spezialisiert ist auf Außenpolitik und internationale Sicherheit. Im Vordergrund der Tätigkeit der Pulaski-Stiftung stehen dabei Analysen internationaler Ereignisse, Empfehlungen und Lösungsvorschläge für Entscheidungsträger aus den Bereichen Poltik und Wirtschaft. Die Stiftung ist in erster Linie an Fragen der internationalen Sicherheit interessiert, sowohl im traditionellen als auch im nichtmilitärischen Sinne, sowie an politischen Veränderungen und wirtschaftlichen und sozialen Prozessen, die Auswirkungen auf Polen und die Europäische Union haben können. Die Pulaski-Stiftung ist Preisträger des "Think Tank Award 2017" in der Kategorie "Bester Think Tank für internationale Angelegenheiten der EU", der von der britischen Zeitschrift "Prospect" verliehen wird. Die Pulaski-Stiftung steht im Status einer Partnerorganisation des Europarates. Mit der Konrad-Adenauer-Stiftung ist sie durch die Partnerschaft am alljährlich stattfindenden "Warsaw Security Forum", einer Plattform für den sicherheitspolitischen Dialog zwischen der Europäischen Union, der NATO und Russland, verbunden.
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European Academy of Diplomacy (EAD)

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European Academy of Diplomacy (EAD) ist die erste NGO-Akademie für Diplomatie im Europa, deren Aufgabe ist, eine neue Generation von Führungskräften im internationalen Umfeld zu erziehen und zu inspirieren. Seit der Gründung 2004 gibt es mehr als 5000 Absolventen aus 95 Ländern, die im Rahmen verschiedener Projekte ihre Kompetenzen und Fächigkeiten entwickeln konnten. Absolventen bilden eine außergewöhnliche Netz von Kontakten, die dem internationalen Dialog dienen und zur Lösung der zeitgenösichen Herausforderungen der heutigen Welt beitragen. Die KAS unterstützt die EAD seit ihrer Anfangszeiten bei der Akademie der Jungen Diplomaten und der Europäischen Diplomaten-Workshops.
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Fundacja Szkoła Liderów

Fundacja Szkoła Liderów
Die Schule für Führungskräfte spezialisiert sich auf Projekte für eine moderne und auf den Werten wie die Verantwortung für die Anderen, Vertrauen und Zusammenarbeit oder Demokratiestärkung basierende Leadership. Von der Erkenntnis heraus, dass es bereits die Führungskräfte sind, die die Anderen mit sich ziehen und den Wandel vorantreiben, organisiert die Stiftung Schule für Führungskräfte Seminare und Workshops für die Führungskräfte aus verschiedenen Bereichen des Öffentlichen Lebens: aus der NGOs, kommunaller Selbstverwaltung politischen Parteien und politischen Organisationenen. Es werden konsequent Personen von unterschielichen politischen und gesellschaftlichen Strümungen zusammengeführt. Die Konfrontation mit anderen Ansichten soll durch Respekt dem Anderen gegenüber und durch Bewußtsein für das eigene Wertesystems und eingene Identität zur Entwicklung einer soliden und sachlichen öffentlichen Debatte beitragen. Für viele Absolventen sind diese Projekte ein Wendepunkt in ihrer politischen Kariere. Unter 4000 Absolventen befinden sich viele Parlamentarier, Europarlamentarier, Regierungsmitglieder, kommunale Politiker, Anführer von unzähligen Organisationen und gesellschaftlichen Initiativen in über 40 Ländern in der ganzen Welt. Die KAS arbeitet mit der Schule für Führungskräfte seit 90. Jahren bei der Schule für politische Führungskräfte zusammen.
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Die Workshops für gesellschaftliche Innovationen (WIS)

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Die Workshops für gesellschaftliche Innovationen setzen sich aus Personen zusammen, die über eine reiche Erfahrung in der Durchführung umfassender Wirtschaftsanalysen und Sozialforschung in Bereichen Wirtschaft, Soziologie, öffentliche Politik, Kultur und Technologie verfügen. Ihre Aktivitäten werden nach dem Prinzip Think-And-Do-Tank gestaltet, d.h. Wissen zu sammeln und es zu nutzen, um effektiv offen, verantwortungsbewusst zu handeln. Ein Beispiel für derartigee Projekte ist eine soziale Kampagne zur Förderung des Volontariats in Małopolska oder die Websites, wie: naochotnika.pl und ekultura.org. Die WIS organisiert Workshops und Trainings für Menschen, die den Anspruch haben, Einfluss auf ihr Umfeld zu nehmen, wie z.B. das seit 2012 gemeinsam mit der KAS organisierte Projekt "Young Expert" oder das internationale Leadership-Projekt für junge Menschen aus der CEE-Region "Architects of The Future". Gegenwärtig arbeitet die KAS und die WIS an einer Reihe " Leaders of Competence", d.h. Personen, die in die Aktivitäten von sozialen, politischen oder wirtschaftlichen Organisationen eingebunden sind, die selbst junge Menschen ausbilden, und "Shapers of the Futures". Auch die grafische Gestaltung der WIS-Projekte verdient Aufmerksamkeit. Die für Workshops, Publikationen und Schulungen vorbereiteten Materialien, wie z.B. Websites, Publikationen, Faltblätter, Poster, Infografiken, weisen neben hoher inhaltlicher auch eine hohe ästhetische Qualität auf.
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Międzynarodowy Instytut Społeczeństwa Obywatelskiego

Międzynarodowy Instytut Społeczeństwa Obywatelskiego
Das Internationale Institut der Bürgergesellschaft entstand 2012 als eine NGO, die unter dem Motto „Zusammen schaffen wir mehr!“ aggiert. Das Institut ist überparteilich und funktioniert nach dem Nonprofit-Prinzip. Das Ziel von MISO ist das Engagement der Bürger in das öffentliche und wirtschaftliche Leben vor allem junger Menschen zu fördern. Im Rahmen des Institutes funktioniert seit 2017 auch ein Forschungszentrum (CA MISO). Die KAS organisiert mit MISO eine Debatenreihe zur Bürgergesellschaft und Seminare in ganz Polen.
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in.europa

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Das Institut "in.europa" ist eine junge Nichtregierungsorganisation, die um sich exzellente Experten und Trainer zu Europa-Themen versammelt. Das Institut organisiert Debatten mit prominenten polnischen und europäischen Politikern und Diplomaten, und es führt insbesondere die sogenannte "Akademie in.europa" für junge engagierte Menschen durch, die ihre berufliche Zukunft mit dem Bereich der Diplomatie bzw. europäischen Instutionen zu verknüpfen suchen. "in.europa" gibt zahlreiche Publikationenen zu europäischen Themen von herausragenden Experten heraus. Alle Projekte sind der Förderung der europäischen Idee verschrieben und haben zum Ziel, europäische Themen mittels fundierter Debatten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die KAS unterstützt das Institut "in.europa" bei der Durchführung von Diskussionsveranstaltungen, der "Akademie" sowie bei der Herausgabe von Publikationen.
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Das Europäische Jugendbegegnungszentrum in Warschau

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Das Europäische Jugendbegegnungszentrum ist eine Bildungseinrichtung der Stadt Warschau. Ihre Hauptaufgabe ist, neben der Vorbereitung von Aufenthalten Jugendlicher aus ganz Polen in Warschau, die Unterstützung und Anregung der internationalen Zusammenarbeit von Jugendlichen, die Förderung des Wissens über die Europäische Union, die Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen, die den Aufbau der Zivilgesellschaft unterstützen, die Erstellung einer zentralen Touristikinformation für Schüller. Seit einigen Jahren organisiert das EDSM in Zusammenarbeit mit der KAS die Akademie junger Journalisten für Redakteure von Schülerzeitungen, in deren Rahmen junge Journalisten unter der Aufsicht erfahrener und bekannter Journalisten und Trainern Beiträge über die Rolle junger Menschen in der polnischen und den europäischen Gesellschaften bei Lösung aktueller europäischen Probleme, vorbereiten.
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Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz

Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim_Auschwitz
Die Internationale Jugendbegegnungsstätte (IJBS) in Oświęcim/Auschwitz entstand 1986 als Bildungseinrichtung dank der Einsatzbereitschaft vieler Menschen und Institutionen aus Deutschland und Polen, die an dem Prozeß der deutsch-polnischen Versöhnung und des christlich-jüdischen Dialogs beteiligt waren.Seit 1995 wird die Arbeit der IJBS von der deutsch-polnischen Stiftung für die IJBS geleitet.Die Arbeit der IJBS beruht auf drei Prämissen: Auschwitz war eine zu schmerzliche Lektion für die Menschheit, als dass man sie vergessen könnte;Aus der Geschichte lassen sich für die Gestaltung unserer Zukunft Lehren ziehen;Durch gegenseitiges Kennenlernen und Beschäftigung mit der Geschichte können Ängste, Vorurteile und Feindseligkeiten abgebaut werden.Die IJBS ist ein Ort der Überwindung von Barrieren und Vorurteilen, der Reflexion und des Dialogs, aber auch des Spiels und der Erholung. In der Konfrontation mit der Geschiche des Nationalsozialismus wird eine Persönlichkeitsentwicklung gestützt, die Mut zum politischen und sozialen Handeln machen soll. Auschwitz fordert zu einer gemeinsamen Betrachtung des Problems von Verständigung zwischen einzelnen Menschen und ganzen Gesellschaften heraus. Deshalb fördert die IJBS internationale Begegnungen. Deren Ziel ist Erinnerung und Gedenken, Wissensvermittlung, sowie Offenheit gegnüber allem Neuen und "Fremden".
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Dom Współpracy Polsko-Niemieckiej

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Das Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit (HdpZ) wurde 1998 als Projekt zur Stärkung des deutsch-polnischen Dialogs im Oberschlesischen Raum gegründet. Die HdpZ ist eine einmalige, parteiübergreifende Initiative polnischer und deutscher Stiftungen, Institutionen und Organisationen. Die Initiatoren brachten mit der Gründung dieser Einrichtung ihre Erfahrung, ihr Know-how sowie ihre finanziellen und personellen Ressourcen mit ein. Die durch das Haus geführten Projekte sollen der Idee der Verständigung und Zusammenarbeit in Bezug auf die multikulturelle Identität von Schlesien und als einzigartige Schnittstelle deutscher und der polnischer Kultur dienen. Die Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung umfasst Debatten zur europäischen Integration und die deutsch-polnichen Beziehungen, wie auch „Gespräche über Europa“ und Deutschlanddebatten im Rahmen des Schlesischen Seminars.
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POLIN - Museum der Geschichte der polnischen Juden

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Die Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen kooperiert mit dem Museum POLIN seit Anbeginn, als die Idee zu dessen Gründung im Jahr 1995 aufkam. Unsere laufende Zusammenarbeit ist bis heute mit dem Projekt „Virtuelles Schtetl“ verbunden, d.h. mit der Einrichtung eines Portals, das die Geschichte der jüdischen Gemeinden auf dem Gebiet der früheren polnischen Republiken beschreibt. Eine reiche Sammlung an Erinnerungen, Fotografien, pädagogischen Materialien, Informationen über jüdische Tradition und Kultur, polnische „Gerechte unter den Völkern“, sowie touristische Anregungen und Hinweise, die im Rahmen des Portals präsentiert werden, erfordert die tägliche Arbeit zur Bewahrung, Entwicklung und Erweiterung all dieser Materialien. Die Ressourcen des Portals stehen Interessierten auf der ganzen Welt auch in Englisch, Deutsch und Hebräisch zur Verfügung.
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Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

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Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit fördert das Verhältnis zwischen Deutschen und Polen. In 25 Jahren hat sie fast 15.000 gemeinsame Projekte finanziert und damit die Fundamente der gegenseitigen Verständigung gestärkt. Handlungsvorgabe für die SdpZ ist die Überzeugung, dass Deutsche und Polen als Partner bestrebt sind, durch gemeinsames Handeln zur Ausgestaltung eines modernen, friedlichen und sozial gerechten Zusammenlebens in der Europäischen Union beizutragen. In diesem Sinne bilden beide Länder eine Gestaltungsgemeinschaft. Somit erhalten die bilateralen Beziehungen eine neue Dimension und eine neue Qualität, die auch den europäischen Kontext miteinbezieht. Die Stiftung unterstützt deutsch-polnische Initiativen, dabei insbesondere: Bildungsprojekte, die das Wissen über Deutschland und Polen erweitern oder die deutsche und polnische Sprache fördern, wissenschaftlichen Dialog sowie Kunst und Literatur. Mit ihren Projekten wie zum Beispiel Studienreisen, Stipendienprogrammen, Publikationen und Debatten aber auch durch ihre Projektförderung möchte die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit Impulse für die deutsch-polnischen Beziehungen geben. Die KAS führt zusammen mit der SdpZ einige Dokumentarfilmprojekte und Debatten im Rahmen des Forum Dialog + durch.
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Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung

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Die Stiftung Kreisau (Krzyżowa) wurde im Rahmen des deutsch-polnischen Versöhnungsprozesses gegründet, um die europäische Verständigung zu fördern. Ihre Mission bezieht sich auf die Vertiefung demokratischer sowie christlich-moralischer Werte, die zugleich auch Leitprinzipien der Mitglieder des "Kreisauer Kreises" waren, einer Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, die sich um die Familie von Moltke auf dem niederschlesischen Gut der Familie von Moltke versammelte. Fast zeitgleich mit dem Fall der Berliner Mauer fand in Kreisau am 12. November 1989 die deutsch-polnische Versöhnungsmesse unter Beteiligung der Regierungschefs Tadeusz Mazowiecki und Helmut Kohl statt. Durch das Erbe der Versöhnung und des Widerstands wirkt Kreisau in doppelter Hinsicht als Symbol der europäischen Verständigung. Kreisau ist ein Ort des Dialogs, der von der Vielfalt der Menschen, die sich hier begegnen, und von ihrer Bereitschaft, einander zuzuhören, lebt. Auf der Grundlage der Überlegungen des Kreisauer Kreises sowie der demokratischen mittelosteuropäischen Oppositionsbewegungen und in der Tradition der deutsch-polnischen Versöhnung setzt sich die Stiftung Kreisau für ein friedliches Zusammenleben der Völker, gesellschaftlicher Gruppen und einzelner Menschen ein. Als besonders wichtig erachten wir die Arbeit mit Jugendlichen, die das Ziel hat, diese für eine Kultur der Verantwortung und Offenheit für andere zu sensibilisieren. Dadurch fördert die Stiftung das Ziel der Verständigung und leistet einen Beitrag für die Gestaltung einer europäischen Zivilgesellschaft.
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Europäisches Solidarność-Zentrum

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Das Europäische Solidarność-Zentrum (ECS) ist eine Danziger Institution, die auf Initiative des Bürgermeisters der Stadt Danzig, Paweł Adamowicz, mit der Unterstützung von Lech Wałęsa und seinem Institut, des Metropoliten von Danzig, Erzbischof Tadeusz Gocłowski, dem NSZZZ "Solidarność", der Danziger Werft und der Behörden der Woiwodschaft Pommern gegründet wurde. Es begann seine Tätigkeit an seinem heutigen Sitz im Jahr 2014 als ein der Bewegung der Solidarność gewidmetes Museum, als ein Raum für den Aufbau und die Entwicklung der Zivilgesellschaft, als ein Treffpunkt für verschiedene Kreise aus Polen, Europa und der ganzen Welt. Das ECS organisiert zahlreiche Konferenzen, Debatten, Projekte für Kinder und Jugendliche, Theateraufführungen, Filmvorführungen (auch in 3D) und temporäre Ausstellungen. Einige der Räume im ECS-Gebäude sind den Aktivitäten von Nichtregierungsorganisationen gewidmet, die dem Gemeinwohl, der Freiheit und den Menschenrechten dienen. Die Aufgabe der ECS besteht darin, die Ideale der Bewegung der Solidarność zu verbreiten - Demokratie, eine offene und solidarische Gesellschaft und eine Kultur des Dialogs als Quelle der Inspiration und Hoffnung für diejenigen, die nicht in offenen und demokratischen Gesellschaften leben. Die Erfahrung der Solidarność als friedliche europäische Revolution sollte zu einem wichtigen Teil des Gründungsmythos Europas werden.
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Tygodnik Powszechny

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„Tygodnik Powszechny“ ist eine katholische Wochenzeitschrift, die seit ihrem Erscheinen im März 1945 Themen der Kirche, der Spiritualität, der Werte im öffentlichen, politischen und sozialen Leben offen anspricht. Im Tygodnik haben ihre Texte herausragende Schriftsteller, Historiker, Wissenschaftler, Philosophen und Geistliche, wie Stanisław Lem, Zbigniew Herbert, Jerzy Turowicz, Stanisław Stomma, Leszek Kołakowski, Józef Tischner, Pater Ludwik Wiśniewski, Pater Michał Heller, Adam Boniecki veöffentlicht. Unter Autoren befand sich auch der Nobelpreisträger Czesław Miłosz und späterer Papst Johannes Paul II in seiner Krakauer Zeiten. Der „Tygodnik Powszechny“ steht für offenen Katholizismus und scheut nicht kontroverse Themen aufzugreifen. Im Laufe der Jahre hat Tygodnik viele bahnbrechende Artikel veröffentlicht, auch für die polnisch-deutschen Beziehungen. Nach dem Brief von polnischen an deutsche Bischöfe 1965 plädierte Tygodnik für die deutsch-polnische Versöhnung im christlichen Geiste. Der christliche Wertekatalog, den die Autoren der Wochenzeitung bis heute befolgen, erlaubt es ihnen, schwierige historische Themen verlässlich, aber offen anzugehen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist seit Jahren Partner von Sonderbeilagen, die den wichtigen historischen Ereignissen vom Zweiten Weltkrieg und der kommunistischen Diktatur sowie aktuellen europäischen Themen, wie der Migrationskrise in Europa, gewidmet sind.
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Die Klubs von "Tygodnik Powszechny"

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Die Klubs von "Tygodnik Powszechny" stammen aus dem Leserkreis von "Tygodnik Powszechny" und definieren ihre Identität durch katholische Inspiration mit in "Tygodnik Powszechny" präsentierten geistigen und sozialen Gedanken. Sie bilden einen Ort der Begegnung und des Dialogs zu den wichtigsten gesellschaftlichen und ethischen Herausforderungen in Polen und Europa. Das Ziel der TP-Clubs ist es, eine Gemeinschaft des Denkens und Handelns im Geiste der Werte des "offenen Christentums - bereit zum Dialog mit dem, was anders ist, bereit, alles Gute anzunehmen, wo immer es möglich ist", zu schaffen. (Jerzy Turowicz). Die Clubs sind bereits in über 30 Städten in Polen und weltweit aktiv. Sie sind reichhaltig und vielfältig aufgestellt. So organisieren die Klubs beispielsweise öffentliche Debatten mit prominenten Referenten zu aktuellen Herausforderungen in Polen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung leistet an dieser Stelle in Unterstützung der TP-Clubs einen Beitrag, um Debatten zu europäischen und zivilgesellschaftlichen Themen zu fördern.
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Das Zentrum für das Gedankengut Johannes Pauls II.

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Das Zentrum für das Gedankengut Johannes Pauls II. ist eine Kulturinstitution der Stadt Warschau, die für die Durchführung großer Kultur- und Bildungsprojekte gegründet wurde. Sie begann ihre Tätigkeit am 1. April 2006 mit der Aufgabe, die Lehre Johannes Pauls II. auf innovative Weise zu erforschen, zu dokumentieren und zu verbreiten. Das Zentrum arbeitet mit herausragenden Wissenschaftlern und führenden Universitäten sowie mit NGOs und anderen Institutionen im In- und Ausland zusammen. Das Forschungsinstitut des Zentrums leitet Analyse- und Forschungsprojekte und organisiert internationale Konferenzen, Debatten und Summer Schools. In Zusammenarbeit mit einem wachsenden Netzwerk von Experten werden Themen und Probleme erforscht, die für Johannes Paul II. von Interesse waren. Solche Fragen werden mit Hilfe der Philosophie und Theologie sowie der Sozialwissenschaften und anderer Disziplinen analysiert. Das Zentrum verfügt über eine außerordentlich reiche Bibliothekssammlung, die sowohl Bücher als auch audiovisuelles Material umfasst. Das Zentrum organisiert jährlich mehrere wissenschaftliche Konferenzen sowie wöchentliche Seminare für Studenten. Das Zentrum verwaltet das offizielle Stipendienprogramm der Stadt Warschau und verteilt Stipendienmittel in Höhe von über sechs hundert Tausend Euro jährlich an über 600 Schüler und Studenten, die in Warschau studieren. Das Zentrum hat außerdem über 40 verschiedene Publikationen zum Leben, Denken und Vermächtnis von Johannes Paul II. herausgegeben. Die KAS fördert die Sommerschule des Zentrums und eine Vortragsreihe "Die JP2-Memorials Lectures".
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Instytut Tertio Millennio

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Das Institut Tertio Millennio wurde 1995 vom Dominikaner Maciej Zięba OP als Zweigstelle des Zentrums für politisches Denken gegründet, nachdem Johannes Paul II. das Apostolische Schreiben Tertio Millennio Adveniente (1994) angekündigt und zur Vorbereitung des Großen Jubiläums des Jahres 2000 aufgerufen hatte. Die Tątigkeit von Tertio Millenio sollte aus Begegnungen und Diskussionen bestehen, bei denen sich eine tiefe Glaubenserfahrung mit der Suche nach mutigen Lösungen für die vor den Kahtoliken um die Jahrhundertwende stehenden Probleme verbinden sollte. Somit wurde das Institut ein Ort der Diskussion zwischen verschiedenen Kreisen und Gruppen, die trotz der Vielfalt der Ansichten und Erfahrungen die gleiche Sorge um das Gemeinwohl teilen. Das Institut will eine Institution sein, die im öffentlichen Leben Werte und die Lehre om Papst Johannes Pauls II. ständig fördern. Die Adenauer-Stiftung arbeitet mit dem Instutut seit mehreren an der Winterschule des Instituts zusammen.
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Die Polnische Wirtschaftsgesellschaft

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Die Polnische Wirtschaftsgesellschaft (PTE) bringt Wirtschaftsexperten sowohl mit Praktikern als auch mit Theoretiker zusammen. Die PTE ist Mitglied der International Economic Association, eine internationale Vereinigung von Wirtschaftswissenschaftlern mit Sitz in Barcelona. Ziel der PTE ist es, wirtschaftliches Wissen in Polen einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen, meinungsbildende Aktivitäten anzubieten, sowie die Fähigkeiten und die Vernetzung von Wirtschaftswissenschaftlern zu erleichtern. In der PTE organisiert sind prominente polnische Experten für Wirtschaft und Ökonomie, dank derer die seitens der PTE durchgeführten Kongresse, Konferenzen und Seminare auf sehr hohem fachlichen Niveau stattfinden und großen Anklang finden. Dies gilt auch für die wissenschaftlichen Publikationen, Analysen und Gutachten der polnischen Wirtschaftsgesellschaft . Der Konrad-Adenauer-Stiftung gilt die PTE als bewährter Partner bei der Organisation von deutsch-polnischen wissenschaftlichen Seminaren zur Sozialen Marktwirtschaft in Ełk/Lyck.
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Der Tadeusz-Mazowiecki- Lehrstuhl

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Der Tadeusz-Mazowiecki- Lehrstuhl, die am 26. Juni 2014 vom Rektor der Universität Warschau gegründet wurde, ist ein Ort der Debatte über aktuelle soziale und humanistische Probleme. Durch Bildung werden am Lehrstuhl Werte gefördert, die seinem Namensgeber nahe standen, wie die Entwicklung einer sozialen und bürgerlichen Verantwortung unter den Studenten, die Fähigkeiten zur öffentlichen Debatte und Teamarbeit, kreatives Handeln und Erfüllung von Aufgaben im Bereich des öffentlichen Dienstes. Im Lehrstuhl haben die Studenten der Warschauer Universität die Möglichkeit, Errungenschaften der Weltwissenschaft, insbesondere in den Bereichen Politikwissenschaft, Recht, Soziologie, Philosophie und Geschichtswissenschaften kennenzulernen. Neben der Organisation von Vorlesungen, Seminaren oder Konferenzen werden am Mazowiecki-Lehrstuh Workshops, die die sozialen Kompetenzen bei den Studierenden entwickeln, angeboten. Die Adenauer-Stiftung unterstützt Gastvorträge namhafter Wissenschaftler aus Polen und dem Ausland sowie Workshops zu gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Welt, wie z.B. die Migrationskrise.
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Institut für Politologie der Kardinal-Stefan-Wyszynski-Universität Warschau

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Das Institut für Politikwissenschaft der Kardinal Stefan Wyszyński Universität (UKSW) in Warschau besteht seit dem Jahre 1999. Die Geschichte des Instituts und der Studienrichtung Politikwissenschaft reicht jedoch bis in die Zeit der Akademie für katholische Theologie, als das Institut in seinem Namen die katholischen und dann die christliche Soziallehre trug, zurück. Die Schwerpunkte der Instutstätigkeit bilden die kulturellen Grundlagen der Politik, die Beziehungen zwischen Politik und Religion sowie politische und kulturelle Prozesse in Mittel- und Osteuropa. Im Institut für Politikwissenschaft werden über 1300 Studierende ausgebildet, die Politologie in verschiedenen Fachbereichen auf allen drei „Bologna“ Studienstufen studieren können: Politologie und Europäische Studien (erste und zweite Stufe), ferner den Studiengang Innere Sicherheit (erste Stufe im System des Präsenz- und Fernstudiums). Mit dem Institut für Politologie arbeitet die KAS bereits seit den 70er Jahren zusammen. Zurzeit werden gemeinsam Seminare für Studenten und wissenschaftliche Konferenzen zur aktuellen europapolitischen Fragen organisiert.
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Katholische Universität Lublin

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Einzigartig im kommunistischen Ostblock war die staatlich anerkannte Katholische Universität Lublin (KUL). Sie wurde 1918 gegründet und gilt bis heute als ein der wichtigsten Zentren des katholischen Gedankenguts. Die KUL bleibt auf die wissenschaflichen und zeitgenösichen Herausforderungen der Moderne offen. Neben Theologie, Philosophie, Soziallehre, Jura und hummanistische Wissenschaften werden dort auch Naturwissenschaften gelehrt. Die KAS ist der KUL seit den 70er Jahren partnerschaftlich verbunden. Über die Jahrzehnte der Zusammenarbeit haben wir gemeinsam unzählige Seminare, Publikationen und internationale Konferenzen organisiert. Zurzeit fördert die Stiftung an der KUL Seminare für Studenten über europäische Themen.
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Europäische Tischner Hochschule Krakau

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Die Europäische Tischner Hochschule (TEU) in Krakau ist eine private Einrichtung, die u.a. vom katholischen ZNAK-Verlag gegründet wurde. Sie ist durch moderne Bildungsmethoden bekannt, die den Anforderungen des Arbeitsmarktes ensprechen und ihren Absolventen eine hervorragende Ausbilung verschaffen. Bemerkenswert ist auch die Persönlichkeit des Namensgebers der Hochschule, Priester Josef Tischner, dessen Lehre die ethischen Fundamente der WSE schafft. Joseph Tischner war ein herausragender Philosoph, Publizist und Seelsorger, Mitbegründer des Institutes für die Wissenschaften vom Menschen in Wien, Verfasser von der „Ethik der Solidarität“. Die KAS fördert den Konrad-Adenauer-Lehrstuhl zu Fragen der europäischen Integration und führt dort verschiedene Konferenzprojekte durch.
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