Publikationen

Mit einer Stimme - Deutsche und Polen über den russischen Angriff auf die Ukraine

Deutsch-Polnisches Barometer 2022 Sonderausgabe

Im Vorfeld der Publikation von der diesjährigen Ausgabe des Deutsch-Polnischen Barometers möchten wir die Ergebnisse der Forschung präsentieren, die sich auf Maßnahmen in der Rußlandspolitik konzentrieren, die von den Deutschene und Polen von ihren Regierungen erwartet werden. Die erste Umfrage-Runde erfolgte kurz vor dem Angriff und die Ergebnisse bestätigten die angespannte Stimmungslage in beiden Gesellschaften. Nach dem Kriegausbruch haben wir uns uns entschlossen, ausgewählte Fragen erneut zu stellen und sie mit den Ergebnissen vom „Vorabend“ des Krieges und auch mit Zahlen früherer Barometer-Umfragen zu vergleichen. Dank dessen können wir die Veränderungen beobachten, die die Entscheidung des Kremls, in das Nachbarland einzumarschieren, in der deutschen und polnischen öffentlichen Meinung verursacht hat. Diese Studie wurde im Rahmen der Reihe Deutsch-Polnisches Barometer gemeinsam vom Institut für Öffentliche Angelegenheiten und dem Deutschen Polen-Institut mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Warschau und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit durchgeführt.

Der 100. Geburtstag von Władysław Bartoszewski

Sonderbeilage zu Tygodnik Powszechny

am 19. Februar wäre Władysław Bartoszewski 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hat der Tygodnik Powszechny eine besondere historische Beilage herausgegeben. Die KAS in Polen wurde Partner dieser Publikation. Unter vielen hervorragenden Autoren befindet sich auch Prof. Norbert Lammert mit seinem Text, in dem er an Bedeutung von Bartoszewski für die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehnungen erinnert.

Lukas Plewnia / www.polen-heute.de / flickr / CC BY-SA 2.0 / creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Polen: Scheitert die PiS an ihren eigenen Fehlern?

Innenpolitische Themen mit Sprengkraft könnten eine politische Trendumkehr einläuten

Das von der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) angeführte Regierungslager liegt in Umfragen weiterhin deutlich vor der oppositionellen Bürgerkoalition, der auch die liberal-konservative Bürgerplattform (PO) angehört. Während sich die PO nach der Rückkehr von Donald Tusk in den Umfragen derzeit stabilisiert hat (24-25 %), fiel der Wert der PiS in den letzten Monaten leicht aber kontinuierlich von 35 Prozent im Oktober 2021 auf knapp über 30 Prozent im Februar dieses Jahres. Eine Reihe von innenpolitischen Themen könnte der PiS nun zum Verhängnis werden. Sie sollen in diesem Länderbericht besprochen werden. Die Probleme kommen für das Regierungslager zur Unzeit, denn spätestens am Ende des Jahres 2022 werden die kommenden Parlamentswahlen und damit die Bilanz der PiS in den Fokus geraten.

Auschwitz - Persönliche Geschichten

Historische Beilage zu Tygodnik Powszechny

In die letzte Januarwoche fällt der Gedenktag der Befreiung von Auschwitz. Bald jährt er sich zum 77. Mal. Die Konrad-Adenauer-Stiftung fördert erneut die historische Beilage zum Tygodnik Powszechny, die aus diesem Anlass herausgegeben wird.

30 Jahre Vertrag über die Bestätigung der deutsch-polnischen Greznze an Oder und Lausitzer Neiße

deutsche Ausgabe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen hat die Ausgabe der Publikation "30 Jahre Vertrag über die Bestätigung der deutsch-polnischen Greznze an Oder und Lausitzer Neiße" mit dem Vorwort von Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident a.D., Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, unterstützt.

"Quo vadis Europäische Union der 27?"

Die EU zwischen inneren Spannungen, COVID-Krise und äußeren Herausforderungen – deutsche und polnische Perspektiven

Das vorliegende Positionspapier wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen und dem Lehrstuhl für die deutsche Wirtschaft des Instituts für Weltwirtschaft, dem Deutsch-Polnischen Akademikerforum und dem Institut für internationale Wirtschaftspolitik an der SGH Warsaw School of Economics herausgegeben. Es wurde verfasst von Prof. Dr. Jürgen Wandel sowie Prof. Dr. Andreas Bielig und ist erschienen aus Anlass der polnisch-deutschen wissenschaftlichen Konferenz an der SGH Warschau am 13./14. Oktober 2021 zum Thema: „Quo vadis Europäische Union der 27? Die EU zwischen inneren Spannungen, COVID-Krise und äußeren Herausforderungen – deutsche und polnische Perspektiven“.

"Respect the past, but look towards the future"

Polish, French and German perceptions of the Weimar Triangle and its role in the EU

Recent survey on the perspectives of trilateral relations between Poland, France and Germany, published by the Foreign Offices of the Konrad-Adenauer-Stiftung in Poland and France in cooperation with the Institute for Public Affairs (ISP) in Warsaw. The author of the study, Dr. Jacek Kucharczyk, presented the results in Berlin on 10 November 2021. Especially regarding the issues of energy, security and the deepening of civil society, there is a lot of potential to initiate joint projects. We invite you to read on!

„Die Europäische Union zahlt sich aus“

Die wichtigsten wirtschaftlichen Vorteile der Mitgliedschaft Polens in der Europäischen Union

„Die Bilanz der Mitgliedschaft ist eindeutig positiv", so das Resümee der Autoren einer wissenschaftlichen Studie, die für die Polnische Robert-Schuman-Stiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen erstellt wurde - ihr Titel lautet: "Die Europäische Union zahlt sich aus. Die wichtigsten wirtschaftlichen Vorteile der Mitgliedschaft Polens in der Europäischen Union". Erstellt wurde sie von einem Autorenteam: Prof. Witold M. Orłowski (wissenschaftlicher Koordinator), Prof. Maciej Duszczyk, Prof. Grzegorz Gorzelak, Dr. Marta Götz, Prof. Elżbieta Kawecka-Wyrzykowska, Prof. Walenty Poczta und Dr. Joanna Stefaniak. Der hier veröffentlichte Bericht gibt die aktuell von den Autoren vorgestellten Forschungsergebnisse der wissenschaftlichen Studie wieder, die denselben Titel haben wird. Die Veröffentlichung der vollständigen Publikation erfolgt voraussichtlich Ende 2021 in Zusammenarbeit mit dem Verlag der Universität Warschau.

Adam Guz /KPRM / flickr / CC BY-NC-ND 2.0 / creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

Die außenpolitische Bilanz der polnischen Regierung unter Führung der PiS

Ohne normativen Kompass

Seit dem Ende des Kommunismus galt die kontinuierliche Integration Polens in „den Westen“ als unumstößliche Maxime polnischer Außen- und Sicherheitspolitik. Dieser Ansatz mündete im Beitritt zur NATO, zur EU sowie allgemein in guten Beziehungen zu den westlichen Partnern und wurde in einem überparteilichen Konsens in den Folgejahren weiter verfestigt. Seit ihrem Amtsantritt 2015 hat die von der Partei Prawo i Sprawiedliwość (PiS, dt.: Recht und Gerechtigkeit) geführte Regierung diese Grundfeste polnischer Außenpolitik ins Wanken gebracht und agiert weitgehend ohne normativen Kompass. Mehr noch: Außenpolitik ist zu einer Funktion der polnischen Innenpolitik geworden. Als Folge dieser Politik ist Polen unlängst immer wieder in die Kritik geraten, etwa aufgrund der destruktiven Haltung gegenüber Brüssel. Generell haben sich die Beziehungen zu Partnern und Verbündeten in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Im Beitrag soll ein Blick auf das außenpolitische Beziehungsgeflecht Polens geworfen werden.

REUTERS/Kacper Pempel

Auf Kollisionskurs mit EU-Recht

Polens Verfassungsgericht bringt Brüssel in Bedrängnis

Der Konflikt zwischen Warschau und Brüssel über die Wahrung der Rechtsstaatlichkeit ist in eine neue Phase der Eskalation eingetreten. Das polnische Verfassungsgericht hat am 7. Oktober 2021 ein Urteil erlassen, in dem einige Bestimmungen des EU-Vertrags für verfassungswidrig erklärt wurden. Die Verfassungswidrigkeit kam laut polnischem Verfassungsgericht primär aus zwei Gründen zustande. So handelten die EU-Organe außerhalb ihrer Zuständigkeit, also den Grenzen, die zuvor in den EU-Verträgen festgesetzt wurden und denen Polen ursprünglich zugestimmt hatte. Weiterhin würde die polnische Verfassung vom EuGH nicht als höchste rechtliche Instanz Polens anerkannt.