Publikationen

Die Stärke der Mitgliedsstaaten in der Europäischen Union

Welchen Einfluss hat Polen auf EU-Entscheidungen? Wird die Europäische Union von Deutschland regiert? Werden kleine Länder im Zuge der Entscheidungsfindung innerhalb der Gemeinschaft ignoriert? Wo liegen die unterschiedlichen Stärken "alter" und "neuer" EU-Länder? Wir haben dies bewertet und eine Rangliste der Stärken der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union erstellt. Die Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen und die Polnische Robert-Schuman-Stiftung stellen ihren neuen Bericht vor: "Die Stärke der Mitgliedstaaten der Europäischen Union". (Der Bericht ist verfasst in polnischer Sprache und lautet im Originaltitel: ‘Siła państw członkowskich Unii Europejskiej’).

Nachbarschaft mit Geschichte: Blicke über Grenzen

Deutsch-Polnisches Barometer 2020

Das „Deutsch-Polnische Barometer” ist ein Projekt, das regelmäßig die Meinungen von Polen und Deutschen über die gegenseitige Wahrnehmung, die deutsch-polnischen Beziehungen und deren aktuelle Herausforderungen erhebt und analysiert. Die Untersuchungen werden seit dem Jahr 2000 vom Institut für Öffentliche Angelegenheiten in Warschau in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen durchgeführt. In den Jahren 2013 und 2016 wurde die Untersuchung in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung realisiert. Im Jahr 2018 war die Körber-Stiftung Partner der Studie, seit dem Jahr 2019 die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die die Herausgabe des Projektes bereits in den Jahren 2006, 2008 und 2018 unterstützt hatte. Seit 2020 ist auch das Deutsche Polen-Institut Partner der Studie.

wikimedia/CC BY 2.0

Präsidentschaftswahl in Polen

Nicht abgehalten, aber für ungültig erklärt

Am Sonntag, dem 10. Mai 2020 sollte in Polen ein neuer Staatspräsident gewählt werden. Doch mit der Corona-Krise kam das Chaos: Wahl oder Nichtwahl – an dieser Frage schieden sich wochenlang die Geister. Am Mittwoch, vier Tage vor dem geplanten Termin, war immer noch nicht klar, wie die Antwort lauten würde. In letzter Minute wurde beschlossen, die Wahl zu ignorieren und auf diese Weise (indirekt) zu verschieben. Damit wurde erst recht Unsicherheit geschaffen. Wie kann das sein? Und vor allem: Wann wird nun gewählt werden, wie geht es weiter?

Krieg und Erinnerung

Sonderbeilage zur Geschichte in „Tygodnik Powszechny“

Der 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges bietet Gelegenheit, in Deutschland, Polen und Russland über Formen der Erinnerung an dieses Ereignis nachzudenken. Aus diesem Grund greift die Wochenzeitschrift „Tygodnik Powszechny“ dieses Thema in ihrer aktuellen Sonderbeilage zur Geschichte auf, an deren Gestaltung neben TP auch die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit mitgewirkt haben.

Reuters

EuGH gegen Warschau

Neue Eskalationsstufe im Streit um die Justizreform in Polen

Die Coronavirus-Pandemie beherrscht auch in Polen derzeit die Berichterstattung. Doch es gibt auch andere Themen: Der seit längerem schwelende Streit um die Justizreform hat eine neue Dimension erreicht. Die von „Recht und Gerechtigkeit“ (Prawo i Sprawiedliwość, PiS) geführte polnische Regierung hat vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eine herbe Niederlage erlitten. Was sind die Folgen?

Erinnern an Auschwitz

Sonderbeilage in „Tygodnik Powszechny“

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hat Tygodnik Powszechny in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit eine Sonderbeilage zum Erinnern an Auschwitz erstellt.

Fünfzehn Jahre gemeinsam in der Europäischen Union

Errungenschaften und gegenwärtige Herausforderungen für die polnische und deutsche Wirtschaftspolitik

Das Positionspapier wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen und dem Lehrstuhl für die deutsche Wirtschaft des Instituts für Weltwirtschaft, dem Deutsch-Polnischen Akademikerforum und dem Institut für internationale Wirtschaftspolitik an der SGH Warsaw School of Economics herausgegeben. Es wurde verfasst von Prof. Dr. Andreas Bielig und ist erschienen aus Anlass der polnisch-deutschen wissenschaftlichen Konferenz an der SGH Warschau am 17. Oktober 2019 zum Thema: „15 Jahre gemeinsam in der Europäischen Union. Errungenschaften und gegenwärtige Herausforderungen für die polnische und deutsche Wirtschaftspolitik. Seien Sie herzlich zur Lektüre eingeladen.

Kacper Pempel / Reuters

Polen hat gewählt

Regierende Partei PiS hat Mandat zur alleinigen Regierungsbildung erhalten

Polen hat gewählt – und das Erwartete ist eingetreten: Wie in allen Umfragen vorausgesagt, hat die Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) in Polen am Wahlsonntag des 13. Oktober 2019 die Mehrheit der Stimmen erhalten. Das Endergebnis steht inzwischen fest: PiS 43,59%, KO 27,40%, Linke 12,56%, KP 8,55%, Konfederacja 6,81%. Die Wahlbeteiligung lag bei über 61,74% und war damit die höchste bei einer Parlamentswahl seit 1989.

Polen vor der Wahl

Eine Analyse der Parlamentswahl am 13. Oktober

Am 13. Oktober 2019 wird in Polen eine neue Regierung gewählt. Und die Frage beantwortet, ob die regierende Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS/Prawo i Sprawiedliwość) weitere vier Jahre im Amt bleiben darf. Alle Prognosen sprechen dafür: In Umfragen erreicht die PiS zwischen 42 und 48 Prozent und liegt damit weit vorn. Entscheidend wird nun die Frage sein, ob sie nicht nur eine Mehrheit, sondern auch eine absolute Mehrheit erhalten und alleine regieren kann. Falls nicht, müsste sie Koalitionen bilden – und dann könnte es spannend werden, denn passende Partner sind nicht in Sicht.

Polityczny portret młodych Polaków

Raport z badania

Serdecznie zapraszamy do zapoznania się z wynikami najnowszego, pogłębionego badania nt. postaw i zachowań politycznych młodych Polaków.