Online-Seminar

Forum Dialog +

Eine Reihe von Debatten mit Politikern und Experten zu den wichtigsten Themen für Polen und Europa.

Das Forum Dialog + ist der Titel einer Reihe von Debatten über aktuelle Probleme und Herausforderungen in der polnischen, deutschen und europäischen Politik, die mit herausragenden Experten diskutiert werden.

Details

Wir möchten Sie einladen zu den diesjährigen Debatten der Reihe Forum Dialog +.

Diese finden statt ab 12.02.2021 in regelmäßigen Abständen und (aufgrund der Pandemie) online.

Die Videoaufzeichnungen der einzelnen Debatten und - NEU(!) - den podcast finden über unseren Kanal Forum Dialog + auf Youtube.

 

Programm

"Grünes" China. Wie sieht Chinas Strategie für eine nachhaltige Entwicklung aus? - 12.02.2021

China hat Ambitionen, ein globaler Weltmarktführer in der Produktion "grüner" Technologien (Solar- und Windkraftanlagen, Elektromobilität) und in nachhaltigen Geschäftslösungen zu werden. Das Land gibt enorme Summen aus für Forschung und innovative Technologien. Die meisten Patente im Bereich Windenergie haben jedoch noch keine hochwertigen Anwendungen hervorgebracht.

Für Chinas Führung bedeuten der Klimawandel und die Zerstörung der Umwelt drängende Herausforderungen, die nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung, sondern auch die Herrschaft der Kommunistischen Partei langfristig gefährden könnten. Die Regierung in Peking hat zwar vorübergehend den auf fossilen Brennstoffen basierenden Energiesektor gestärkt, um die Wirtschaft nach der pandemiebedingten Krise anzukurbeln, aber sie hat ihre ehrgeizigen Klimaziele nicht aufgegeben. Präsident Xi Jinping hat ankündigt, dass China bis zum Jahr 2060 klimaneutral werden soll. Heute ist das Land für 28,5 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich und steht für den größten Kohleverbrauch weltweit (mit einem Wert von über 50 Prozent des gesamten Verbrauchs). Auf zentraler Ebene haben die Behörden eine Reihe von Maßnahmen zum Schutz des Klimas und der Umwelt eingeleitet. Allerdings fehlt es noch an branchenspezifischen Ansätzen und lokalen Anreizen zu deren Umsetzung.

Experten und Politiker diskutieren im Forum Dialog + über dieses Thema.

 

Fragen zur Diskussion:

➔ Wie will China den "grünen" Wandel in der Wirtschaft vollziehen? Wie beabsichtigen die Chinesen Ökologie und Ökonomie miteinander zu verbinden?

➔ Welche Steuern und welche Mittel zur finanziellen Unterstützung bietet der Staat im Rahmen des 14. Fünfjahresplans (2021-2025) den Unternehmern an, die umweltfreundliche Technologien einsetzen?

➔ Auf welche Art und Weise nutzt China Innovationen zur Bekämpfung des Klimawandels?

➔ Wie steht es um den Prozess der Dekarbonisierung in China?

 

Diskussionsteilnehmer:

Prof. Krzysztof Miszczak, Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Sicherheit an der Warsaw School of Economics (SGH), Chefberater in der Kanzlei des Premierministers (2013 bis 2020)

Roland Freudenstein, Programmdirektor am Martens-Zentrums in Brüssel

David Merkle, Länderreferent für China in der Zentrale der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin

Dr. Agnieszka McCaleb, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für die Erforschung ostasiatischer Volkswirtschaften an der Warsaw School of Economics (SGH)

Dr. Michał Bogusz, Experte des China-Programms am Zentrum für Oststudien (OSW)

Moderator:

Marcin ANTOSIEWICZ , Journalist, Dozent an der Weichsel-Akademie für Finanzen und Wirtschaft.

 

NEU (!) - Wir starten in diesem Jahr auch einen podcast. Hören Sie rein!

Zu Gast in der ersten Folge: Robert Góralczyk, Journalist, Diplomat, China-Experte.

 

Die Debatte ist für Medien und Experten nach vorheriger Anmeldung zugänglich.

Sie sind herzlich eingeladen, im Zuge der Registrierung oder auch während der Online-Übertragung Fragen an unsere Experten zu richten.

 

Die Debatte findet statt im Rahmen des Projekts FORUM Dialog+, einer Reihe von Gesprächen mit Experten zu den wichtigsten Herausforderungen für Polen in Europa.

Bitte besuchen Sie auch unseren YouTube-Kanal: Forum Dialog +

Die Welt nach/mit Covid-19. Eine Europäische "Gesundheits-Union" - Utopie oder Notwendigkeit? - 26.02.2021

Forum Dialog Plus 26.02.

Grenzen, die es in der Europäischen Union de facto nicht mehr gibt, bestimmen dennoch über Leben und Tod. Die Pandemie hat aufgezeigt, dass Europa mit seinem gemeinsamen Markt epidemiologisch eine Einheit bildet. Sollte die EU deshalb auch eine einheitliche Gesundheitspolitik verfolgen?

Das Coronavirus hat Unterschiede in Standards, in Fähigkeiten und in der Effizienz der Gesundheitssysteme der 27 EU-Mitgliedstaaten auf schmerzhafte Weise deutlich werden lassen.

 

Eine virale Pandemie ist nicht die einzige zivilisatorische Herausforderung, vor der die EU steht. Eine andere bildet Krebs. Im Jahr 2020 wurde bei etwa 2,7 Millionen Europäern Krebs diagnostiziert; und 1,3 Millionen Menschen starben an Krebs (in Polen waren es über 100.000). Schätzungen zufolge werden sich die wirtschaftlichen Kosten in Verbindung mit dieser Krankheit in den 27 Ländern jährlich auf 100 Milliarden Euro belaufen. Und sollte sich nichts ändern, könnte die Zahl der onkologischen Patienten bis 2035 um ein Viertel steigen.

Die Aussicht eines Jeden, den Krebs zu besiegen, ist in der EU eng damit verknüpft, aus welchem Land der betroffene Patient kommt. Europäer in Ost- und Südeuropa haben nach wie vor einen schlechteren Zugang zu modernen Behandlungsmethoden und Geräten als Patienten aus Westeuropa. Deshalb hat die Europäische Kommission einen Plan vorgeschlagen, um den Kampf gegen Krebs in den EU-Ländern zu intensivieren. Dieser sieht unter anderem die Bereitstellung von 4 Milliarden Euro zur Finanzierung von Präventionsprogrammen, wissenschaftlicher Forschung und der Behandlung von onkologischen Erkrankungen in der EU vor. Dieses Geld sowie ein intensiver Erfahrungsaustausch sollen den Mitgliedsstaaten helfen, ihre nationalen Gesundheitssysteme auszubauen.

 

Fragen zur Diskussion:

➔ Welche Art von Solidarität im Bereich Gesundheitsvorsorge können Europäer untereinander erwarten?

➔ Ob und wenn ja, welche Art Zuständigkeiten im Gesundheitswesen sollten die Mitgliedstaaten auf die Gemeinschaftsinstitutionen übertragen?

➔ Wie können Mitgliedsstaaten in Gesundheitsfragen enger zusammenarbeiten?

➔ Wie hat sich das europäische Verteilungssystem für Covid-19-Impfstoffe entwickelt?

➔ Sollte die EU den Europäischen Impfpass einführen?

➔ Auf welchen Wegen kann die Europäische Union Daten sammeln und verwalten, um Mediziner und Wissenschaftler bei der Bekämpfung von Krankheiten zu unterstützen?

➔ Wie kann die EU Neuerungen in den Bereichen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen nutzen?

➔ Sollten EU-Institutionen Druck auf Pharmaunternehmen ausüben bzw. diese zur Zusammenarbeit ermutigen, wie es mit Sanofi und Novartis geschehen ist, die jetzt Biontech unterstützen?

➔ Wie kann die EU innovative Unternehmer, Hersteller und Wissenschaftler dazu bewegen, verstärkt zusammenzuarbeiten und Erfahrungen auszutauschen, um gefährliche Viren schneller zu erkennen und wirksam auf damit verbundene Herausforderungen zu reagieren?

 

Teilnehmer der Diskussion:

Ewa KOPACZ, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Ministerpräsidentin der Republik Polen a. D. und ehem. Gesundheitsministerin

Tomasz LATOS, Abgeordneter der Partei Recht und Gerechtigkeit, Vorsitzender des parlamentarischen Gesundheitsausschusses

Erwin RÜDDEL, Bundestagsabgeordneter der CDU, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag

Prof. Jacek JASSEM, Leiter der Abteilung für Onkologie und Strahlentherapie, Medizinische Universität Danzig, Mitglied der Expertengruppe Mission of Cancer bei der Europäischen Kommission

 

Moderator:

Marcin ANTOSIEWICZ, Journalist, Dozent an der Weichsel-Universität für Finanzen und Wirtschaft

 

PODCAST

Gast im Podcast diesmal: Prof. Maciej Kosieradzki, MD, PhD, Leiter der Abteilung für Allgemein- und Transplantationschirurgie der Medizinischen Universität Warschau im Krankenhaus "Szpital Kliniczny Dzieciątka Jezus".

 

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Putins Russland gegen das Russland von Nawalny - 18.03.2021

Alexei Nawalny ist nach seiner Rückkehr nach Russland de facto zum Anführer der russischen Opposition geworden. Die Popularität und Stärke der Anti-Putin-Bewegung baut auf seinem persönlichen Charisma und seinem Eintreten gegen Korruption auf. Und auch nationale Parolen spielen eine Rolle. In seinen abschließenden Stellungnahmen vor Gericht bezog sich Nawalny auf Glauben, Patriotismus, Glück und Frieden. Wird er auf diese Weise Putins Wählerschaft für sich gewinnen können?

Es ist nicht nur der liberale Teil der Gesellschaft, der in russischen Städten auf die Straßen geht. Auch kann der Kreml nicht länger die Blogger in den Sozialen Medien ignorieren, wie er es über Jahre praktiziert hat. In Russland wächst der Unmut gegenüber bestehenden Behörden. Zwar unterstützen nicht alle Demonstranten Nawalny, doch mittlerweile ist dieser zu einem Symbol des Widerstands geworden. Derweil unternimmt das Regime alles, was in seiner Macht steht, um Demonstranten einzuschüchtern. So hat der Staat Strafen verhängt gegen Internetplattformen (Twitter, Google, Facebook, Telegram, TikTok), auf denen Informationen zu Protesten gepostet wurden. Und die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte Alexei Nawalny den Status eines politischen Gefangenen zugesprochen; doch bereits einen Monat später strich sie ihn auf Druck der Regierung wieder von der Liste. Offiziell ist nun die Rede von fremden-feindlichen und nationalistischen Äußerungen, die er in der Vergangenheit getätigt haben soll.

Zusätzlich zum Kampf gegen Nawalny muss sich Präsident Putin inzwischen auch mit einer Gesundheits- und Wirtschaftskrise auseinandersetzen. Denn nach der Annexion der Krim wandert ausländisches Kapital aus dem Land ab. Im Jahr 2020 brachen die ausländischen Investitionen nach Angaben der Bank von Russland um das Fünffache ein. Dies ist die Folge billigen Öls, der Rezession und der russischen Geopolitik. Und aufgrund der Pandemie ist die russische Wirtschaft Schätzungen zufolge um 3,1 Prozent eingebrochen; die schlechteste Bilanz seit 2011. Nach offiziellen Prognosen soll sie sich in diesem Jahr erholen. Erste Daten stimmen optimistisch. Die Arbeitslosenquote sank von 5,9 Prozent im Dezember auf 5,8 Prozent im Januar. Auch die Reallöhne steigen. Hilfreich ist zudem der Preisanstieg mit Blick auf das nach wie vor wichtigste Exportprodukt: das Öl.

 

Themen der Diskussion sind u.a.:

- Wie werden sich die Massenproteste in Russland entwickeln?

- Vermag sich die Opposition um Nawalny zu scharen?

- Welche Politik sollte die EU gegenüber dem Kreml und der Zivilgesellschaft in Russland verfolgen?

- Auf welche Weise können die EU und die Vereinigten Staaten in Bezug auf Russland gemeinsam agieren?

- Wie kann sich die wirtschaftliche Situation auf die politische und gesellschaftliche Stimmung in Russland auswirken?

 

Teilnehmer der Diskussion:

  • Rüdiger VON FRITSCH, Botschafter a. D. der Bundesrepublik Deutschland in Russland (2014-2019) und Polen (2010-2014), ehem. Vizepräsident des Bundesnachrichtendienstes (2004-2007)
  • Prof. Agnieszka LEGUCKA, Russland-Analystin im Osteuropa-Programm am Polnischen Institut für Internationale Angelegenheiten (Polski Instytut Spraw Międzynarodowych, PISM)
  • Cornelius OCHMANN, Direktor der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ)
  • Dr. Maria DOMAŃSKA, Chefspezialistin der Russland Abteilung am Zentrum für Oststudien (Ośrodek Studiów Wschodnich, OSW)

Moderator:

Marcin ANTOSIEWICZ, Journalist, Dozent an der Weichsel-Universität für Finanzen und Wirtschaft

 

PODCAST

Gast im Podcast diesmal: Cornelius OCHMANN, Direktor der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ)

 

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Wird sich Europa von der Wirtschaftskrise erholen? - 29.03.2021

Forum Dialog Plus 29.3.zapro

Die Antwort der EU auf die Coronavirus-Pandemie besteht in dem Instrument zum Wiederaufbau und zur Stärkung der gemeinschaftlichen Widerstandsfähigkeit, das mit fast 750 Milliarden Euro ausgestattet ist. Polen werden 58,1 Mrd. EUR für Subventionen (23,9 Mrd. EUR) und Darlehen (34,2 Mrd. EUR) zur Verfügung stehen. Dieses Geld kann bis 2026 verwendet werden. Die Voraussetzung zum Abrufen dieser Gelder ist ein Nationaler Wiederaufbauplan, der vom Ministerium für Fonds und Regionalpolitik vorbereitet wird.

Das Geld aus dem bisher größten Maßnahmenpaket zur wirtschaftlichen Belebung soll zur digitalen Transformation und zur Energiewende, zum Klimaschutz und zur Verbesserung des Zugangs zum Gesundheitssystem verwendet werden. Die Mittel werden nicht nur aus den nationalen Haushalten kommen, sondern auch aus Krediten und eigenen Quellen (die Stichworte an dieser Stelle lauten: Kohlenstoffsteuer, Digitalabgabe, Emissionshandel, Finanztransaktionssteuer).

 

Themen der Diskussion sind u.a.:

➔ Wie will die portugiesische EU-Ratspräsidentschaft konkret ihren Slogan "Zeit für den fairen, grünen und digitalen Aufschwung" umsetzen?

➔ Ist durch die Maßnahmen und Prioritäten von NextGenerationEU gewährleistet, dass soziale Ungleichheiten in Europa reduziert werden?

➔ Bietet Polens nationales Konjunkturprogramm die Chance auf einen schnellen Ausweg aus der Krise?

 

Teilnehmer der Diskussion:

  • Christa SCHWENG, Präsidentin des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses
  • Jadwiga EMILEWICZ, ehemalige Entwicklungsministerin der Republik Polen 
  • Prof. Elżbieta MĄCZYŃSKA, Präsidentin der Polnischen Gesellschaft für Wirtschaft
  • Adam STRUZIK, PSL, Marschall der Woiwodschaft Mazowieckie

Moderator:

Marcin ANTOSIEWICZ, Journalist, Dozent an der Weichsel-Universität für Finanzen und Wirtschaft

 

PODCAST

Gast des Podcasts: Prof. Elżbieta Mączyńska, Präsidentin der Polnischen Gesellschaft für Wirtschaft; siehe unter: youtube und spotify 

 

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Klimadebatte: Der transatlantische Weg zum 1,5°C-Ziel. Die Zukunft der Natur und der Wirtschaft - 30.04.2021

Forum Dialog plus 30.04.21 Klima

2020 war das Jahr der Klimakatastrophen: brennende Wälder, Überschwemmungen und rekordverdächtige Temperaturen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie verlangsamte sich die globale Erwärmung eine Zeit lang, industrielle Produktionen und Flugverkehr kamen zum Erliegen. Doch die Zerstörung der Artenvielfalt geht weiter. 

Das Jahr 2021 kann eine große Chance für den Klimaschutz bedeuten. Die neue US-Regierung hat angekündigt, dass die Vereinigten Staaten, wie auch die EU, bis 2050 klimaneutral werden wollen. Am fünften Jahrestag des Pariser Abkommens, am internationalen Tag der Erde, kündigte Präsident Joe Biden einen virtuellen Klimagipfel an, zu dem er 40 Staats- und Regierungschefs einlud. Das Ziel ist es, Maßnahmen zur Bekämpfung der globalen Erwärmung zu beschleunigen, wirtschaftliche Vorteile eines grünen Übergangs aufzuzeigen und die Förderung von innovativen Technologien zu steigern.

 

Fragen zur Diskussion:

➔ Wie können Europa und Amerika nach der Rückkehr der USA zum Pariser Abkommen zusammenarbeiten? Und werden sie gemeinsam China zur Kooperation bewegen?

➔ Wie sollten sich Polen und die EU auf die COP26 in Glasgow vorbereiten?

➔ Wie unterstützen die EU und die USA Unternehmen bei der grünen Transformation?

➔ Wie wird Polen die Mittel aus dem Just Transition Fund verwenden?

Politiker und Experten werden darüber debattieren, ob die gesetzten Ziele und Maßnahmen ausreichen, um durch die globale Erwärmung verursachte Schäden zu begrenzen. 

 

Diskussionsteilnehmer:

  •  Christoph Bals, Geschäftsführer von Germanwatch e.V.
  • Prof. Marek Grela, Diplomat, Botschafter a. D. der Republik Polen bei der EU (2002-2006)
  • Ewa Sufin-Jacquemart, Vorstandsvorsitzende der Green Zone Foundation
  • Dr. Marcin Stoczkiewicz, Leiter des Programms Fossile Infrastruktur, polnisches Büro der ClientEarth Foundation Lawyers for Earth

Moderator:  Marcin ANTOSIEWICZ , Journalist, Dozent an der Weichsel-Universität für Finanzen und Wirtschaft

 

PODCAST

Gast des aktuellen Podcasts: Marek Grela, polnischer Diplomat, Wirtschaftswissenschaftler, ehem. stellvertretender Außenminister, Botschafter a. D. der Republik Polen bei der Europäischen Union

 

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Die Debatte findet im Rahmen des Projekts FORUM Dialog+ statt, einer Reihe von Expertengesprächen zu den wichtigsten Herausforderungen für Polen in Europa.

 

Besuchen Sie auch unseren YouTube Kanal

https://www.youtube.com/channel/UC5ogR85oeWcTnnKrbz7Di6g 

China vs. Russia vs. America vs. Europe. Zwischen dem Wettbewerb und der Zusammenarbeit.

winieta einfach

Der Multilateralismus ist zurück. Der Westen versuchte demonstrativ auf den NATO- und G7-Gipfeln, die Einigkeit zu zeigen.

Präsident Joe Biden will, anders als sein Vorgänger Donald Trump, mit Europa an seiner Seite auf Konfrontationskurs zu China gehen. Lohnt sich das Bündnis der EU mit den USA? Im Jahr 2020 ist China der wichtigste Handelspartner Europas.

Die USA und die EU repräsentieren 780 Millionen Menschen und die stärksten Wirtschaftsbeziehungen der Welt. Es waren doch Amerika und Europa, die nach dem Zweiten Weltkrieg den Ton für die Weltordnung angaben. Wird aber die transatlantische Partnerschaft angesichts der wachsenden Rolle Chinas überstehen? Und auf welcher Seite stellt sich in dieser Rivalität Russland?

Fragen zur Diskussion:


➔ sind die Supermächte in der Lage, die Pandemie Covid-19 gemeinsam zu bekämpfen, oder werden sie sie nutzen, um ihren eigenen Einfluss zu festigen und auszubauen?
➔ Können die EU und die USA eine gemeinsame Politik gegenüber China und Russland führen?
➔ Wie wird China auf die Einheit im Westen reagieren?
➔ Kann Russland mit China in eine geopolitische Rivalität mit dem Westen treten?
➔ Gehört neben den militärischen und wirtschaftlichen Interessen auch das politische System zur Rivalität: Demokratie vs. Autoritarismus?
➔ Wie sieht die Zukunft der internationalen Organisationen aus, wird ihre Rolle weiter schrumpfen oder gewinnen sie wieder an Bedeutung als Forum zur Vereinbarung globaler Spielregeln?

Diskussionsteilnehmer:


➔ Bogdan KLICH, Senator, ehemaliger Verteidigungsminister (2007-2011)
➔ Prof. Krzysztof MISZCZAK, PhD, Abteilung für Internationale Sicherheit
➔ Dr. Agnieszka BRYC, Lehrstuhl für Politikwissenschaft und Internationale Studien, Nikolaus-Kopernikus-Universität in Toruń
Grzegorz STEC, Analyst, Mercator Institut für China Studien (MERICS), Berlin

Moderator:
Marcin ANTOSIEWICZ - Vistula-Universität für Finanzen und Wirtschaft, AFiBV

 

Die Debatte kann man auf unserem Youtube-Kanal verfolgen.

Deutschland nach der Wahl. Welche Koalition wird den neuen Bundeskanzler wählen?

winieta 27 09


So einen Wahlkampf hat Deutschland noch nie erlebt. Zum ersten Mal tritt ein amtierender Bundeskanzler nicht zur Wiederwahl an. Nach 16 Jahren hat sich Angela Merkel den Luxus gegönnt, auf eigenen Wunsch zu gehen. 

Zum ersten Mal seit 1957 werden auch höchstwahrscheinlich drei Parteien benötigt, um eine Regierung zu bilden. Umfragen zeigen, dass rechnerisch fünf Koalitionen möglich sind, so dass alles darauf hindeutet, dass wir den Namen des neuen Bundeskanzlers am Abend des 26. September noch nicht kennenlernen werden. Nach den letzten Parlamentswahlen dauerten die Koalitionsverhandlungen sieben Monate. 

Ein Drittel der 60,4 Millionen wahlberechtigten Deutschen bezeichnete sich bis zur letzten Minute als "unentschlossen", so dass der Ausgang der Wahl zum 20. Bundestag eine große Überraschung sein könnte, da der Favorit in den letzten drei Monaten dreimal gewechselt hat. 

Fragen zur Diskussion:
➔ Wie wird die Wahl die politische Landschaft in Deutschland verändern? 
➔ Wie wird der Prozess der Bildung einer neuen Regierung verlaufen? 
➔ Welche innen- und außenpolitischen Prioritäten wird die neue Regierung in Berlin setzen?

Diskussionsteilnehmer:
Knut ABRAHAM, CDU-Kandidat für die Bundestagswahl, Bevollmächtigter Minister seit 2018, Stellvertretender Botschafter an der Deutschen Botschaft 
Dr. Andrzej BYRT, Diplomat, ehemaliger polnischer Botschafter in Berlin und Paris
Dr. Agnieszka ŁADA-KONEFAŁ, stellvertretende Direktorin des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt 
Dr. habil. Sebastian PŁÓCIENNIK , Institut für Oststudie - Team Deutschland und Nordeuropa, Professor für Wirtschaft an der Vistula-Hochschule
Raphael JUNG, Journalist bei ARD Fernsehen, Inforadio, "Kowalski&Schmidt".

Moderator:
Marcin ANTOSIEWICZ - Akademie für Finanzen und Wirtschaft Vistula, AFiBV

 

Die Debatte wird simultan übersetzt.

 

Die Debatte steht den Medien und Experten nach der Anmeldung offen. 

Bitte besuchen Sie unseren YouTube-Kanal.

 

 

PODCAST
Gast des Podcasts ist Prof. Dr. Peter Oliver LOEW, Direktor des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt

Die Niederlage des Westens in Afghanistan. Was kann Europa angesichts des amerikanischen Isolationismus tun?

Plakat 26.10.


Der 20-jährige Krieg am Hindukusch endete mit einem Sieg der Taliban. Nach der einseitigen Entscheidung der USA, ihre Truppen rasch aus Afghanistan abzuziehen, geriet die Situation dramatisch außer Kontrolle.

Während die USA und die EU chaotisch ihre Bürger und Verbündeten aus Kabul abzogen, startete China eine diplomatische Offensive gegenüber den neuen Behörden. Russland und Pakistan hoffen, ihren Einfluss am Hindukusch auszubauen und eine Taliban-Herrschaft 2.0 zu schaffen.

Neben der Beendigung der Militäroperation braucht der Westen eine neue Politik gegenüber der Region. Und die Europäische Union braucht eine ernsthafte Debatte über ihre Außen- und Verteidigungspolitik angesichts einer zunehmend isolationistischen US-Politik.

 

Fragen zur Diskussion:


➔ wie und welche Art von Beziehungen sollte der Westen mit dem neuen Regime in Kabul aufbauen?
➔ droht uns nach dem Sieg der Taliban am Hindukusch eine neue Welle des weltweiten Terrorismus?
➔ Wie sollte sich die EU auf eine neue Flüchtlingskrise vorbereiten?

Diskussionsteilnehmer:


Agata Katarzyna WOJTYSZEK, stellvertretende Vorsitzende des Sejmausschusses für nationale Verteidigung, Abgeordnete der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS);
Hans-Gert PÖTTERING, Präsident des Europäischen Parlaments, a.D., Beauftragter der KAS für Europafragen;
Tomasz SIEMONIAK, Verteidigungsminister der Republik Polen a.D., stellvertretender Vorsitzender der PO;
Generalleutnant Mirosław RÓŻAŃSKI, ehemaliger Oberbefehlshaber der Streitkräfte von 2015 bis 2016, Präsident der Stiftung STRATPOINTS Poland Security and Development

Moderator: Marcin ANTOSIEWICZ, Journalist, Dozent am WSBiF Vistula

 

Der Gast des Podcasts ist: Piotr ŁUKASIEWICZ, Soldat, Diplomat, polnischer Botschafter in Afghanistan von 2012 bis 2014.

Die Debatte findet auf Polnisch statt.

Die Klimadebatte: Klimapolitische Ambitionen vs. energiepolitische Realität

Das Klimaabkommen von Glasgow ist das erste Klimaabkommen überhaupt, in dem ausdrücklich auf die Reduzierung des Einsatzes von Kohle hingewiesen wird, die für etwa 40 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich ist. Die Mehrheit der westeuropäischen und nordamerikanischen Länder hat sich darauf geeinigt, die finanzielle Unterstützung ausländischer Investitionen in fossile Brennstoffe innerhalb eines Jahres einzustellen.

Die Energiewende wird große finanzielle Investitionen erfordern. Saubere Energie erfordert kurzfristig höhere finanzielle Aufwendungen, doch langfristig werden die Betriebskosten niedriger sein. Um dies zu erreichen, muss privates Kapital mobilisiert werden. Es besteht allerdings nach wie vor ein Konflikt zwischen den klimapolitischen Ambitionen und der energiepolitischen Realität. Die Praxis sieht so aus, dass trotz großer Fortschritte im Bereich der sauberen Energie, der weltweite Öl- und Gasverbrauch weiter ansteigt. Je stärker der Ehrgeiz wächst, desto größer wird die Kluft.

FRAGEN ZUR DISKUSSION:

- Hat die COP26 den Kampf gegen die Auswirkungen der globalen Erwärmung entpolitisiert?

- Ist ein generationsübergreifendes Handeln im Bereich Umweltschutz möglich?

- Wie lässt sich das Bedürfnis nach Energiesicherheit mit der Notwendigkeit in Einklang bringen, die Welt unabhängig von fossilen Brennstoffen zu machen?

- Wer wird für den Energiebedarf der Entwicklungsländer aufkommen?

- Wie viel wird es Polen und Deutschland kosten, eine ausgeglichene Energiebilanz zu erreichen?

- Sollte Polen in die Kernenergie investieren?

TEILNEHMER DER DISKUSSION:

  • Danuta JAZŁOWIECKA, Senatorin der Republik Polen, stellvertretende Vorsitzende des Senatsausschusses für auswärtige Angelegenheiten und die Europäische Union, Mitglied des Senatsausschusses für Klimawandel und des Senatsausschusses für Nationale Wirtschaft und Innovation
  • Marcin KOROLEC, Direktor des Instituts für Grüne Wirtschaft, Präsident der Stiftung zur Förderung von Elektrofahrzeugen, ehemaliger Umweltminister und Regierungsbevollmächtigter für Klimapolitik
  • Sylwia ANDRAŁOJĆ-BODYCH, Expertin für die polnisch-deutsche Zusammenarbeit in der Klima- und Energiepolitik bei der NGO Germanwatch
  • Zuzanna NOWAK, Analystin im Programm für globale Angelegenheiten beim Polnischen Institut für Internationale Angelegenheiten

Moderator: Marcin ANTOSIEWICZ, Journalist, Dozent an der Vistula-Universität für Wirtschaft und Finanzen

Verfolgen Sie Debatte LIVE am 23.11.2021 ab 13 Uhr auf YouTube unter: https://www.youtube.com/watch?v=KL9GMFio5q8

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Referenten

  • Prof. Krzysztof Miszczak
    • Roland Freudenstein
      • David Merkle
        • Dr. Agnieszka McCaleb
          • Dr. Michał Bogusz
            • Ewa Kopacz
              • Tomasz Latos
                • Erwin Rüddel
                  • Prof. Jacek Jassem
                    • Rüdiger von Fritsch
                      • Prof. Agnieszka Legucka
                        • Cornelius Ochmann
                          • Dr. Maria Domańska
                            • Christa Schweng
                              • Jadwiga Emilewicz
                                • Prof. Elżbieta Mączyńska
                                  • Adam Struzik
                                    • Christoph Bals
                                      • Prof. Marek Grela
                                        • Ewa Sufin-Jacquemart
                                          • Dr. Marcin Stoczkiewicz
                                            • Magda Vášáryová
                                              • Bogdan Klich
                                                • Prof. Dr. habil. Krzysztof Miszczak
                                                  • Dr. Agnieszka Bryc
                                                    • Grzegorz Stec
                                                      • Knut Abraham
                                                        • Dr. Andrzej Byrt
                                                          • Dr. Agnieszka Łada-Konefał
                                                            • Dr. hab.Sebastian Płóciennik
                                                              • Raphael Jung
                                                                • Agata Katarzyna Wojtyszek
                                                                  • Dr. Hans-Gert Pöttering
                                                                    • Tomasz Siemonak
                                                                      • Generalleutnant Mirosław Różański
                                                                        • Danuta Jazłowiecka
                                                                          • Marcin Korolec
                                                                            • Sylwia Andrałojć-Bodych
                                                                              • Zuzanna Nowak
                                                                                Kontakt

                                                                                Hanna Dmochowska

                                                                                Hanna Dmochowska bild

                                                                                Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Organisation

                                                                                Hanna.Dmochowska@kas.de +48 22 845-9335 +48 22 848-5437