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Veranstaltungsberichte

Johannes Paul II. und das geistige Fundament der Einheit Europas

Kurzbericht der Konferenz

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Vom 11. bis zum 12. Juni führte eine zweitägige internationale Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung Polen zum Thema „Johannes Paul II. und das geistige Fundament der europäischen Einigung“ Experten, Politiker und Kirchenvertreter aus Europa zusammen.

Die Veranstaltung begann mit der Verlesung eines Grußwortes von Bundeskanzler a.D.

Dr. Helmut Kohl und einem Impulsreferat von Dr. Hans-Gert Pöttering, dem Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung und ehemaligem Präsidenten des Europäischen Parlamentes, zu den Existenzfragen europäischer Politik.

Anschließend ging es um die Rolle von Papst Johannes Paul II. als „Bauherr“ der europäischen Einheit und als Vermittler europäischer Werte. Im Zentrum der Diskussionen standen die Europaidee von Johannes Paul II. und die Rolle des Christentums.

Die Diskutanten und Referenten betonten, dass Europa ohne das Christentum undenkbar ist. Schließlich begründe das Christentum den Wert des Menschen und helfe ihm, den Weg der Vergebung zu finden. Ohne christlichen Glauben fehle Europa die Seele.

Karol Wojtyla wurde auf der Konferenz nicht nur als Philosoph betrachtet, sondern auch als Anthropologe, da er den Menschen in den Mittelpunkt aller Überlegungen stellte. „Habt keine Angst! Öffnet, ja reißt die Tore weit auf!“ - mit diesen Worten von Johannes Paul II., gesprochen anlässlich des Beginns seines Pontifikats im Herbst 1978, wurde ein Prozess in Gang gesetzt, an dessen Ende der Fall des Eisernen Vorhangs und die Wiedervereinigung Deutschlands standen. Heute kann man von Karol Wojtyla lernen, dass das europäische Einigungswerk mehr Inspiration braucht, um die Herzen der Europäer zu erreichen. Diese Inspiration ist nur herzustellen durch den Bezug auf den Menschen und seine personelle Würde.

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