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State of Play: Strategischer Wettbewerb und regionale Gestaltungskraft am Golf

Diskussionsforum zu Großmachtdynamiken und Mittelmachtstrategien aus einer transatlantischen Perspektive

Der US-/Israel-Iran-Krieg 2026 hat die strategische Landschaft am Golf grundlegend verändert und neue Fragen hinsichtlich Großmachtwettbewerbs, regionaler Handlungsfähigkeit sowie der Zukunft des europäischen und transatlantischen Engagements in der Region aufgeworfen. Die vertrauliche Roundtable-Diskussion in Brüssel bringt politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler und Experten aus den Vereinigten Staaten, Europa und den Golfstaaten zusammen, um die Auswirkungen der Nachkriegsphase sowie die Neuausrichtung der Partnerschaften zwischen den drei Regionen zu analysieren.

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Details

Am 8. Juni 2026 veranstaltet das Regionalprogramm Golf-Staaten der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) gemeinsam mit der Scowcroft Middle East Security Initiative des Atlantic Council sowie der Anwar Gargash Diplomatic Academy (AGDA) und dem Prince Saud Al-Faisal Institute for Diplomatic Studies (IDS) als Partnerinstitutionen einen vertraulichen Roundtable zu strategischem Wettbewerb und regionaler Handlungsfähigkeit am Golf in Brüssel.

 

Vor dem Hintergrund des US-/Israel-Iran-Krieges von 2026 bringt der Dialog politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler und Experten aus den Vereinigten Staaten, Europa und den Golf-Staaten zusammen, um zu bewerten, wie der Konflikt den Großmachtwettbewerb am Golf verändert hat und welche Konsequenzen sich daraus für die Neuausrichtung des europäischen und transatlantischen Engagements in der Region ergeben. Die Veranstaltung findet unter der Chatham-House-Regel statt und konzentriert sich auf folgende Themen:

 

  • Die sicherheitspolitische Neuausrichtung der Rollen der USA und Europas am Golf nach dem Krieg sowie die Auswirkungen des Konflikts auf die transatlantische Abstimmung;
  • Die Frage, wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und andere Golfstaaten ihre wachsende strategische Autonomie und wirtschaftspolitischen Instrumente nutzen und was dies über veränderte Bündnis- und Ausrichtungsmuster in der Region aussagt;
  • Die sich wandelnde Großmachtkonstellation am Golf, einschließlich der Entwicklung der Russland-Iran-China-Achse und der Risiken strategischer Machtvakuums;
  • Die Frage, wie eine tragfähige Sicherheitsarchitektur für Europa, den Golf-Kooperationsrat (GCC) und die Vereinigten Staaten angesichts dieser Veränderungen aussehen könnte und welche Chancen sich für eine Zusammenarbeit zwischen den USA, der EU und dem GCC ergeben.

 

Die Brüsseler Veranstaltung wurde als außerordentliche europäisch-transatlantische Ausgabe in die Reihe „State of Play“ aufgenommen – als Reaktion auf den Krieg von 2026. Sie folgt auf die Auftaktveranstaltung in Doha im Dezember 2025; weitere regionale Sitzungen in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten sind im Herbst 2026 geplant.

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Veranstaltungsort

Brussels, Belgium
Kontakt Philipp Dienstbier
Philipp Dienstbier_Portrait
Leiter des Regionalprogramms Golf-Staaten
philipp.dienstbier@kas.de +962 6 59 24 150
Kontakt

Layan Ounis

Layan Ounis
Projekt-Managerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin
layan.ounis@kas.de +962 6 5929777 ext.: 218

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