Asset-Herausgeber

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IMAGO / ANI News

Die Macht des Kapitals

Wie die Staatsfonds der GCC-Staaten die Verteidigungsindustrien prägen

Staatsfonds (Sovereign Wealth Funds, SWFs) spielen eine zentrale Rolle bei den wirtschaftlichen Entwicklungs- und Diversifizierungsstrategien der Staaten des Golfkooperationsrats (GCC). Angesichts der sich rasch wandelnden Sicherheitslage der Region und veränderter Bedrohungswahrnehmungen sind Investitionen und Engagements von Staatsfonds zunehmend mit der Verteidigungsindustrie und verteidigungsnahen Sektoren verknüpft. Trotz einer erkennbaren Annäherung in der Bewertung der Verteidigung als strategischem Sektor unterscheiden sich die Ansätze der einzelnen Staatsfonds hinsichtlich Eigentumsstrukturen, Kontrolle, Investitionsumfang und internationaler Ausrichtung. Dieser Policy Report analysiert die unterschiedlichen Eigentumsmodelle, Risikoprofile und strategischen Prioritäten, die Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate in diesem Zusammenhang verfolgen.

IMAGO / ANP

Strategischer Wasserstoff

: Staatsfonds der Golfstaaten und die Neuordnung der globalen Energiemacht

Während Wasserstoff und kohlenstoffarme Energielösungen in vielen westlichen Volkswirtschaften und politischen Agenden an Dynamik verloren haben, positionieren sich die Staaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) weiterhin als zentrale Akteure einer entstehenden postfossilen Energiewirtschaft. In diesem Kontext stellen die Staatsfonds der Golfstaaten (Sovereign Wealth Funds, SWFs) nicht nur essenzielles Kapital bereit, sondern prägen auch aktiv die strategischen Ansätze ihrer Länder zur Energiewende. Dieser Policy Report analysiert die unterschiedlichen Wege, auf denen die Golfstaaten die Risiken und Chancen einer sich entwickelnden Wasserstoffwirtschaft ausbalancieren, und untersucht die Bedingungen, die letztlich über ihren Erfolg entscheiden werden.

IMAGO / NurPhoto

Regulierung der Etappenmigration im Korridor Nepal–Golfstaaten–Europa

Herausforderungen und Handlungsempfehlungen

Die Migration aus Nepal verlagert sich zunehmend über die traditionellen Zielländer in den Golfstaaten und Malaysia hinaus. Eine wachsende Zahl nepalesischer Arbeitsmigrantinnen und -migranten gelangt über etappenweise Migrationswege nach Europa. Dieser Trend bleibt jedoch weitgehend undokumentiert und unreguliert und wird von bestehenden Steuerungs- und Erfassungssystemen kaum erfasst. Dieses Policy Brief untersucht die Ursachen und Auswirkungen der Etappenmigration unter nepalesischen Staatsangehörigen, identifiziert zentrale Lücken in der Migrationsgovernance und formuliert politische Handlungsempfehlungen, um diesen entstehenden Migrationskorridor wirksamer zu regulieren und die betroffenen Migrantinnen und Migranten besser zu schützen

IMAGO / Depositphotos

Regulierung passbasierter Lohnunterschiede in den Golfstaaten

Ein Treiber der Weiterwanderung

Die Staaten des Golfkooperationsrats sind in hohem Maße auf ausländische Fachkräfte angewiesen. Dennoch bleibt es eine anhaltende Herausforderung, hochqualifizierte ausländische Arbeitskräfte langfristig zu halten. Staatsangehörigkeitsbasierte Hierarchien und begrenzte Möglichkeiten einer dauerhaften Niederlassung prägen weiterhin Lohnunterschiede, berufliche Mobilität und langfristige Perspektiven und veranlassen viele Fachkräfte dazu, eine Weiterwanderung in Betracht zu ziehen. Dieses Policy Brief untersucht, wie diese strukturellen Einschränkungen Mobilitätsentscheidungen beeinflussen, und skizziert gezielte Reformen, um Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt abzubauen und die Bindung qualifizierter Fachkräfte in den Golfstaaten zu stärken.

Smarterpix/T.Schneider

Eine Partnerschaft am Wendepunkt

Eine zukunftsorientierte Agenda für ambitionierte Wirtschaftsbeziehungen zwischen EU und GCC

Vor dem Hintergrund ins Stocken geratener Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und dem Golfkooperationsrat (GCC) skizziert dieser Policy Brief Maßnahmen zur Gestaltung neuer Handels und Investitionsströme, die an den jeweiligen Stärken beider Blöcke anknüpfen. Um ihre wirtschaftlichen Beziehungen neu auszurichten, sollten die EU und der GCC auf einen fairen, gegenseitigen und pragmatischen wirtschaftlichen Austausch setzen, flankiert von einer EU GCC Strategie zur Entwicklung von Fach und Humankapital sowie bilateralen Abkommen in Zukunftssektoren wie sauberer Energie.

IMAGO / Dreamstime

Lokale Knoten überregionaler Kooperation

Städtepartnerschaften als Impulsgeber der Zusammenarbeit zwischen GCC und EU

Die bis 2050 projizierte Verdopplung der weltweiten urbanen Bevölkerung rückt Städte ins Zentrum nachhaltiger Entwicklung. Vor diesem Hintergrund schlägt der Policy Brief den Aufbau eines thematischen GCC EU Städtepartnerschaftsnetzwerks vor, um gemeinsame Ziele auf lokaler Ebene voranzubringen und Phasen stockender Zusammenarbeit auf nationaler oder blockübergreifender Ebene zu überbrücken.

IMAGO/Depositphotos

Reformen der Migrationspolitik und Mobilitätsentscheidungen

High-Skilled Second-Generation Residents in Qatar, the UAE, and Saudi Arabia

Die Länder des Golf-Kooperationsrates (GCC) haben weitreichende Migrationsreformen eingeführt, um globale Talente anzuziehen und langfristig zu binden. Diese Reformen betreffen insbesondere eine klar abgrenzbare Gruppe: die zweite Generation von im Golf geborenen und aufgewachsenen Bewohnerinnen und Bewohnern, die trotz tiefgreifender sozialer Integration weiterhin keine Staatsbürgerschaft besitzen. Während einige die jüngsten Reformen als Öffnung hin zu verlängertem Aufenthalt und größerer Stabilität wahrnehmen, sehen sich andere nach wie vor mit strukturellen Grenzen langfristiger Zugehörigkeit konfrontiert. Dieser Politikbericht untersucht, wie rechtliche Rahmenbedingungen Mobilitätsentscheidungen sowie Bildungs- und Karrierestrategien beeinflussen und ob die aktuellen Reformen ausreichen, um das im Golf selbst herangewachsene Talent in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld zu halten.

SmarterPix/Kenchiro75

Talentbindung

Strategische Pfade hochqualifizierter südasiatischer Migrantinnen und Migranten in der Wissensökonomie Saudi-Arabiens

Saudi-Arabiens Vision 2030 zielt auf den Aufbau einer wissensbasierten Wirtschaft ab und stellt hochqualifizierte Migrantinnen und Migranten in den Mittelpunkt des wirtschaftlichen Transformationsprozesses. Zwar hat das Königreich verschiedene Initiativen eingeführt, um globale Talente anzuziehen, doch begrenzte Perspektiven für einen langfristigen Aufenthalt sowie die Wahrnehmung einer „permanenten Vorläufigkeit“ stellen weiterhin zentrale Herausforderungen für die Bindung qualifizierter Fachkräfte und die vollständige Ausschöpfung ihres Beitrags zur nationalen Entwicklung dar. Dieser Policy Brief untersucht, wie hochqualifizierte Migrantinnen und Migranten sowie langjährige Einwohnerinnen und Einwohner die bestehenden Aufenthaltsregelungen, Karriereverläufe und langfristigen Zukunftsaussichten in Saudi-Arabien wahrnehmen, und analysiert die daraus resultierenden Implikationen für die Stärkung der Talentbindung zur Förderung der wissensökonomischen Ambitionen des Königreichs.

© Smarterpix/Pazemin

Hochqualifizierte Pakistanische Second Generation in Dubai

Triebkräfte sekundärer Migration

Die Vereinigten Arabischen Emirate verzeichnen einen deutlichen Anstieg hochqualifizierter Migrantenfachkräfte – ein Zeichen für den strategischen Wandel hin zu einer wissensbasierten Wirtschaft. Für Pakistan, eines der wichtigsten Herkunftsländer von Arbeitsmigrant*innen in den VAE, eröffnet dieser Strukturwandel neue Chancen für qualifizierte Fachkräfte, wirft jedoch zugleich Fragen zu langfristiger Integration, Stabilität und Talentbindung auf. Dieser Policy-Bericht untersucht, wie Migrationspolitiken und rechtliche Rahmenbedingungen berufliche und persönliche Lebensverläufe prägen. Er analysiert die Auswirkungen neuer Aufenthaltsprogramme wie der Golden Visa und leitet politische Handlungsüberlegungen ab, die die langfristigen wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Ziele der VAE unterstützen sollen.

Jenseits des Golfs

Ein neues Nachdenken über stufenweise Migration, Staatsbürgerschaftsnachteile und philippinische Pflegekräfte in den VAE

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich zu einem zentralen Ziel für hochqualifizierte Gesundheitsfachkräfte aus dem Globalen Süden entwickelt, wobei philippinische Pflegekräfte das Rückgrat der expatriierten Gesundheitsbelegschaft bilden. Doch trotz hoher Qualifikationen und ihres entscheidenden Beitrags bestehen weiterhin Lohnunterschiede und eingeschränkte Aufstiegsmöglichkeiten – verursacht durch nationalitätsbasierte Hierarchien auf dem Arbeitsmarkt. Dieser Policy-Bericht untersucht die beruflichen Erfahrungen und Migrationverläufe philippinischer Pflegekräfte in den VAE, analysiert, wie arbeitsmarktbezogene Hierarchien und Aufenthaltsregelungen ihre berufliche Mobilität, Arbeitsplatzsicherheit und Pläne zur Weiterwanderung beeinflussen, und bewertet die Auswirkungen jüngster arbeitsrechtlicher Reformen.

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