Publikationen

Kris Krüg / Flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Ein Ende der Golf-Krise?

Zur Wiederannäherung zwischen Katar und seinen Nachbarn

Mehr als drei Jahre nach Beginn der Blockade gegen das Emirat Katar zeichnet sich eine Aussöhnung zwischen den Golf-Staaten, insbesondere Saudi-Arabien und Katar, ab. Das erste Mal seit 2017 nahm der katarische Emir Anfang Januar wieder beim Treffen des Golf-Kooperationsrats in der saudischen Wüstenstadt Al-Ula teil, auf welchem die Mitgliedsstaaten ein Abkommen über „Solidarität und Stabilität“ unterzeichneten. Unter Vermittlung insbesondere der USA und Kuwaits ist es gelungen, dass sich Katar und seine Nachbarn wieder annähern. Damit könnten sich Perspektiven für einen geeinten Golf-Kooperationsrat, regionale Stabilität und wirtschaftliche Prosperität ergeben.

Flickr/rodd waddington/CC BY-SA 2.0

Jemen - Entwicklungen im Schatten von Corona

112.000 Tote - so lauten Schätzungen zu Opferzahlen des Krieges im Jemen, der seit sechs Jahren anhält. Das ohnehin arme und von mehreren Krisen erschütterte Land steht für die schlimmste humanitäre Katastrophe unserer Zeit. Trotz der katastrophalen humanitären Lage und dem zusätzlichen Druck durch COVID-19 stagniert die internationale Hilfe. Derweil ist es trotz zahlreicher Bemühungen bis heute nicht gelungen, die militärische Eskalation zu beenden. Den nationalen Dialog zu fördern und lokale und nationale Strukturen zu stärken bzw. aufzubauen, könnten Elemente sein, um politische Verhandlungen und eine nachhaltige Konfliktlösung zu unterstützen.

reuters/Muhammad Hamed

Covid-19 in Nahost und Nordafrika

Belastungsprobe für eine instabile Region

Die globale Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wird für den Nahen Osten und Nordafrika zu einer zusätzlichen Belastungsprobe. Vielerorts bestimmten politische und wirtschaftliche Krisen bereits den Alltag, sind staatliche Strukturen und Legitimität nur schwach ausgeprägt. In den fortwährenden Transformationsprozessen der Region könnte die Pandemie als Katalysator wirken. Die Corona-Krise wirft damit nicht nur Fragen zur Krisenreaktions- und Widerstandsfähigkeit der betroffenen Staaten und ihre Gesundheitssystemen auf, sondern auch zu den politischen und sozioökonomischen Folgen in einer Region, deren Entwicklung immer auch Folgen für Europa nach sich zieht.

Reuters

Trumps Nahost-Plan – Reaktionen aus der Region

Ein erstes Stimmungsbild aus Israel, den Palästinensischen Gebieten, Jordanien und den Golf-Staaten

US-Präsident Donald Trump stellte gemeinsam mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am 28. Januar 2020 in Washington seinen lange als „Deal des Jahrhunderts“ angekündigten Plan für eine Lösung des Nahostkonflikts vor. Dieser Länderbericht fasst erste Reaktionen aus der Nahost-Regionen zusammen.

The European Union’s Centres of Excellence Initiative on CBRN Risk Mitigation

Innovative Approaches for the Disruptive Security Environment

This Policy Forum sets forth some of the most disruptive changes witnessed over the past decade, and assesses their impact on the security environment. It goes on to emphasize the need for security governance approaches and frameworks that are flexible and adaptive to changing security landscapes. In doing so, the Policy Forum exemplifies the European Union’s (EU) pursuit of such a framework to effectively address these changes, in the form of the EU Centres of Excellence Initiative on Chemical, Biological, Radiological, and Nuclear (CBRN) Risk Mitigation.

en.v

Kuwait Civil Society

Needs Assessment Report

Im Rahmen des Projekts „Promoting and Advocating for Civic sector Enhancement (PACE)“ hat die kuwaitische Partnerorganisation des Regionalprogramms Golf-Staaten, en.v eine Studie abgeschlossen, in der die Bedürfnisse von zivilgesellschaftlichen Organisationen in Kuwait (CSOs) erfasst und analysiert wurden.

The Islamic State’s Acquisition and Use of Chemical Weapons

Assessing Past and Potential Threats

Policy Forum No. 2 and 3 are one article of two parts. Policy Forum No. 2 (Part I) assesses the threat posed by the possibility that the Islamic State of Iraq and Syria (IS) could obtain and use chemical weapons (CW). It first reviews the salafi-jihadi doctrine of the group and argues that no ideological obstacles prevent it from obtaining and using unconventional weapons. It then examines IS’s current status and concludes that despite the group’s loss of territory and the collapse of its quasi-state structure, it still poses a significant threat to the security of the Middle East/Gulf. Finally, the Policy Forum analyzes the capabilities and intentions of IS to seek, develop and use chemical weapons on the territory of Syria and Iraq. It contends that has the intentions but its capabilities are very limited to developing crude CW. Policy Forum No. 3 (Part II) a continuation of Policy Forum No. 2, examines the CW attacks that the IS allegedly carried out in Syria and Iraq. It argues that there is sufficient evidence that the group has developed a rudimentary chemical weapons capability and has used sulfur mustard in Syria. The article also contextualizes the threat posed by the Islamic State’s CW capability by comparing it to the threat posed by other state and non-state actors’ deployment of this category of weapons. The Policy Forum then evaluates the future threat posed by the Islamic State’s use of CW in and outside the Middle East.

CBRN Herausforderungen inmitten von Sorgen bezüglich Abrüstung und nuklearer Nichtverbreitung im Nahen Osten und der Gol

An Overview of This Policy Forum Series

Von der Annahme ausgehend, dass produktive, lösungsorientierte Dialogmechanismen ein unerlässliches Element eines jeden Sicherheitskonzeptes sind, wird die neue Blue POLICY FORUM Series, bestehend aus 10 Ausgaben, einen laufenden und vielversprechenden internationalen Kommunikationsmechanismus zwischen Staaten und internationalen Organisation auswerten, dessen Ziel es ist gegen die Ausbreitung von CBRN Waffen vorzugehen.

"Looking-A-Step-Ahead"

Interview im German-Saudi Business Magazine mit Dr. Manuel Schubert

Dr. Manuel Schubert, seit August 2017 der Leiter des KAS Regionalprogramms Golf-Staaten, wurde in der Rubrik „Neue Gesichter“ der aktuellen Ausgabe des German-Saudi Business Magazine interviewt. In dem Bericht spricht er über seine Sicht auf aktuelle Entwicklungen im Königreich und präsentiert aktuelle und zukünftige Projekte.

Wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Deutschland

Aktueller Stand, Herausforderungen und Chancen - aus deutscher Perspektive

Das Königreich Saudi-Arabien und die Bundesrepublik Deutschland blicken auf Jahrzehnte ausgezeichneter Beziehungen zurück. Deutsche Unternehmen sind ein zentraler Pfeiler der wirtschaftlichen Entwicklung in Saudi-Arabien, während das Königreich Deutschland mit Öl und chemischen Erzeugnissen versorgt. Auch in kultureller Hinsicht sind die beiden Gesellschaften in den vergangenen Jahren enger zusammengewachsen. Dennoch bleiben viele Chancen ungenutzt.

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