Details
Fußball verbindet Menschen über Vereinsgrenzen, Generationen und Herkunft hinweg. Gleichzeitig spiegeln sich auf dem Sportplatz aber auch gesellschaftliche Herausforderungen wider. Diskriminierung, Beleidigungen oder Ausgrenzung aufgrund von Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung gehören leider auch im Amateurfußball zur Realität. Umso wichtiger ist die Rolle derjenigen, die auf dem Platz für Fairness und die Einhaltung der Regeln sorgen: die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter.
Mit dem Projekt „VAR – Value-based Antidiscrimination Workshop for Referees“ werden Schiedsrichter gezielt für den Umgang mit Diskriminierung im Fußball sensibilisiert und in ihrer Handlungssicherheit gestärkt. Anhand praxisnaher Fallbeispiele zu Rassismus, Sexismus und Homophobie setzen sich die Teilnehmenden mit konkreten Situationen aus dem Spielalltag auseinander, diskutieren mögliche Reaktionen und entwickeln Strategien für ein entschlossenes Handeln. Die Workshops machen deutlich: Diskriminierung hat auf dem Fußballplatz keinen Platz.
Das VAR-Projekt ist eine gemeinsame Initiative der Konrad-Adenauer-Stiftung, des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA) und von Spirit of Football e.V.. Ziel ist es, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter als Multiplikatoren für Respekt, Fair Play und demokratische Werte zu stärken und damit einen Beitrag zu einem diskriminierungsfreien Vereins- und Sportleben zu leisten.
Programm
Seminar
Konzept und Umsetzung: Teamer der Organisation "Spirit of Football"
mit Unterstützung des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt und SV Mertendorf e.V.