Details
Nach dem Zweiten Weltkrieg strömten über eine Million Menschen aus den deutschen Ostgebieten nach Sachsen. Gleichzeitig herrschte in der Nachkriegszeit Mangel an allem Nötigen, der die ansässigen und neu hinzugekommenen Menschen besonders herausforderte.
Speziell der ländliche Raum wurde, auch aufgrund der Bodenreform, zum Brennpunkt: Hier entstanden völlig neue Strukturen, neue Nachbarschaften und damit auch neue Konflikte.
Wie formte diese Begegnung das soziale Gefüge der Dörfer? Welche Werte und Erfahrungen brachten die Neuankömmlinge mit? Welche Strategien halfen damals, Brücken zu bauen – und wie lassen sich diese Erkenntnisse auf die Herausforderungen unserer Zeit übertragen? Das wollen wir mit unseren eingeladenen Expertinnen und Experten diskutieren.
Programm
Programm
18.30 Uhr Begrüßung und Einführung in die Tagung
Katrin Stump
Generaldirektorin SLUB Dresden
Fremde Heimat Sachsen
Sönke Friedreich
ISGV
Spätaussiedler und Heimatvertriebene – wie gelingt das Ankommen?
Frank Hirche
Transferraum Heimat Knappenrode
Jens Baumann
Beauftragter für Vertriebene und Spätaussiedler des Freistaates Sachsen
20.00 Uhr Ende